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Wie werde ich Hochzeitsplaner?

Tipps für den Berufswunsch Hochzeitsplaner

Um es mit einem bekannten Spruch zu sagen: „Hochzeitsplaner werden ist nicht schwer, damit erfolgreich sein dagegen sehr.“ Damit der Weg zu Deinem Traumberuf nicht in einer gefloppten Gründung endet, geben wir Dir heute Tipps mit auf den Weg, wie Du Dich dank ausgewiesener Profis entsprechend weiterbilden könnt und die richtigen Schritte auf dem Weg zum eigenen Hochzeitsbusiness als Hochzeitsplaner machst.

Seitenwechsel: Von der Braut zum Hochzeitsplaner

Es ist passiert: Bei der eigenen Hochzeitsplanung (oder als Trauzeugin) hast Du so richtig Feuer gefangen! Die Deko, das Styling, die Organisation – diese unfassbar schöne Hochzeitswelt! Du möchtest am liebsten sofort Deinen alten Job hinschmeißen und Dich ab sofort nur noch mit Hochzeiten beschäftigen. Da sind ja noch so viele Konzeptideen, die Du vor Augen hast…

…doch halt! Als Braut machen Dir die Dienstleister so gut wie alles möglich und richten sich nach Deinen Wünschen. Aber als Hochzeitsplanerin bist Du ein Dienstleister. Du stehst dann quasi auf der anderen Seite und hilfst Bräuten dabei, ihre Träume zu realisieren – eine Hochzeitsplanerin zu sein, ist also ein großer Unterschied zum Braut-sein. Du solltest Dir bewusst sein, dass Du einen Seiten- und Rollenwechsel vollziehst.

Zu Beginn: eine fundierte Ausbildung zum Hochzeitsplaner

Doch wie? Der Traumjob des Hochzeitsplaners ist nämlich gar kein Ausbildungsberuf. Wer aus dem Hotel- und Eventmanagement kommt, bringt natürlich gute Vorausetzungen mit, aber gerade komplette Quereinsteiger aus anderen Berufen sollten zu Beginn die Erfahrung von gestandenen Hochzeitsplanern für sich nutzen.

Mittlerweile gibt es an verschiedenen Standorten in Deutschland IHK-Lehrgänge, um sich als Hochzeitsplaner fortzubilden. Die wohl bekannteste Ausbildung mit einem Zertifikat Eventmanager-Hochzeit (IHK) bietet die IHK Düsseldorf gemeinsam mit Agentur Traumhochzeit an – das Franchise-Unternehmen rund um Daniela Jost, die seit über 13 Jahren selbst als Hochzeitsplanerin tätig ist, und das mit über 20 Standorten europaweit in Sachen Hochzeitsplanung am Markt vertreten ist. Daneben ist der Bund deutscher Hochzeitsplaner ebenfalls eine gute Anlaufstelle, um mit erfahrenen Hochzeitsplanerinnen in Kontakt zu treten, da diese alle unterschiedliche Wege in die Hochzeitsbranche genommen haben und teilweise heute als Dozentinnen tätig sind.

Am 7. April 2019 findet in Düsseldorf im IHK Forum der erste Infotag für Hochzeitsplaner statt. Der Bund deutscher Hochzeitsplaner und Agentur Traumhochzeit informieren gemeinsam mit den Partnern IHK Düsseldorf und dem Magazin „Braut & Bräutigam“ alle Interessenten über den Traumberuf Hochzeitsplaner. Viele spannende Vorträge, Speedcoachings und Talkrunden laden dazu ein, sich über Ausbildung, Finanzierung, Gründung und dem Alltag eines Hochzeitsplaners zu informieren. Mehr unter: bund-deutscher-hochzeitsplaner.de/infotag/

An dieser Stelle auch noch eine kurze Warnung vor Onlinekursen und Angeboten, die man schnell mit einer Suche nach der Ausbildung zum Hochzeitsplaner findet. Oft werden dort mit Hilfe eingekaufter Bilder und allgemeinen Texten eine besondere Expertise suggeriert, die euch im Zweifel aber nicht auf dem Weg zum Hochzeitsplaner weiterhilft. Ebenfalls Augen auf beim Thema Zertifikat! Internationale und nationale Anbieter von Kursen bieten oftmals eigene Zertifikate an, die in Deutschland jedoch keinerlei offizielle Gültigkeit haben.

Die ersten drei Jahre: Nebenjob oder richtig gründen?

Je nach Lebenssituation solltest Du individuell entscheiden, welche Form der Selbständigkeit für Dich richtig ist. Viele Hochzeitsdienstleister bleiben in ihrem alten Beruf noch Teilzeit beschäftig und starten mit einem Nebenjob in die Hochzeitsbranche. Andere nutzen ihre Elternzeit, um sich ihre Ausbildung und Gründung des Traumberufs zu ermöglichen. Und andere springen einfach ins kalte Wasser. In dieser Phase kann Dir ggf. ein zertifizierter Gründungs-Coach gut weiterhelfen, um den richtigen Weg für Dich zu finden.

Was in jedem Fall am allerwichtigsten ist: Du bist als Hochzeitsplaner selbständig und musst wie ein Unternehmer denken und handeln. Dazu zählen zum einen die Grundregeln nach deutschem Recht, die Du nach Deiner Gründung und bei Deiner Arbeit beachten musst. Beispielswiese ein Gewerbe anzumelden, Rechnungen zu schreiben, Steuern zu beachten und zu zahlen, und vieles mehr.

Und um als frisch gebackener Hochzeitsplaner in den ersten drei Jahren, also Deiner Gründungsphase, wirklich erfolgreich zu sein, musst Du genau wissen, wie Du und Dein neues Hochzeitsplaner-Business am Markt und bei den Bräuten positionierst und vermarktest.

Finde die richtige Positionierung als Hochzeitsplaner

Der deutschsprachige Hochzeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und bietet Brautpaaren heute eine breites Spektrum an Stilen und Möglichkeiten. Dabei alle Bräute oder „alle, die heiraten“ als Zielgruppe zu betrachten, führt nicht zum gewünschten Ergebnis.

Erfolgreiche Hochzeitsdienstleister kennen ihre Zielgruppe im Detail, wissen, welcher Trend und Stil diese Zielgruppe anspricht, und wie sie ihre Webseite und Marketingaktivitäten entsprechend gestalten müssen.

Unsere Tipps für Deine Gründungsphase: Mache Dir unbedingt Gedanken zu Deiner Positionierung, BEVOR Du Deine Webseite gestaltest oder gestalten lässt. Im schlimmsten Fall gibst Du sonst viel Geld aus, um nach kurzer Zeit wieder alles neu anpassen zu müssen. Überlege auch VORHER, welche Social Media-Kanäle für Deine Zielgruppe relevant und wichtig sind und wie Du diese mit einer entsprechenden Strategie befüllen kannst. Knüpfe ein strategisches Netzwerk zu Deinen neuen Kollegen in der Hochzeitsbranche, nimm an Branchenveranstaltungen und Meet-ups teil, bringe Dich und Deine Expertise ein – als Einzelkämpfer gestaltet sich Dein Start in die Hochzeitsbranche viel schwerer als im Team von anderen Kreativen.

Wir beraten Dich gern im Rahmen eines individuellen Online-Workshops zu Deiner Business-Positionierung und Marketing. Dieser umfasst ein persönliches Einzel-Gespräch und Beratung, die auf Deine individuellen Bedürfnisse eingeht. Dieses Format besteht aus einem Mix aus Coaching und konkreter Hilfe, gemeinsam finden wir passende Lösungen für Dich und Dein Business. In einem kostenlosen, telefonischen Vorgespräch klären wir vorab Dein konkretes Anliegen und vereinbaren die nächsten Schritte. Alle Infos zu unseren Angeboten findest Du im Detail unter „Workshops & Coaching“.