Heute haben wir ein besonders wichtiges Thema für euch: die Marketing-Planung für das nächste Jahr. Wie Du mit einfachen Schritten und mit Pinterest das komplette Marketing für die kommende Hochzeitssaison planst, verraten wir hier.

„Pinners are planners!“ – Dieser Spruch ist nicht nur wahr, sondern hilft Dir richtig gut bei Deiner Marketingplanung. Marketingplanung, das ist nämlich nicht einfach nur eine Summe X, die Du aus Deinem Budget für verschiedene Werbemaßnahmen wie Facebook Ads, Google-SEO oder Flyer ausgibst. Marketingplanung bedeutet auch, dass Du Dir Gedanken dazu machst, welche redaktionelle Themen auf Deiner eigenen Webseite und Deinen Social Media-Kanälen vorplanst und über das Jahr verteilt stattfinden sollen, um Deine Wunschkunden zu erreichen.

Welche Themen und Inhalte sind für Bräute wichtig?

Da kommt gleich wieder Pinterest mit ins Spiel! Denn laut Pinterest starten die „Pinner“ sehr viel früher ihre Suche nach Ideen und Inspirationen als die Nutzer anderer Plattformen. Sprich: eine Braut sucht bei Pinterest sehr viel eher nach einem Thema als beispielsweise bei Facebook.

Dabei sind die Suchabläufe einer Braut immer gleich – bestimmte Punkte der Hochzeitsplanung müssen einfach nacheinander und in einer bestimmten zeitlichen Abfolge erfolgen. So sucht die Braut zu Beginn ihrer Hochzeitsplanung nach einer passenden Location. Dann nach Fotografen, DJ und Hochzeitspapeterie, später nach ihrem Brautkleid, der Stylistin, nach Floristik und Hochzeitsdekoration und alles, was sie für ihren Hochzeitstag benötigt.

Ordne Themen dem richtigen Monat zu

Geht man davon aus, dass die Hochzeitssaison ab April losgeht, ihren Höhepunkt im August findet und im September/Oktober langsam ihren Ausklang findet, lässt sich die Planungszeit der Bräute gut rückrechnen:

Eine typische August-Braut

  • hat 1,5-2 Jahre vorher ihre Location gefunden,
  • bucht 1,5-1 Jahr vorab ihren Hochzeitsfotografen und andere wichtige Dienstleister,
  • verschickt ein Jahr vor dem Hochzeitstermin ein Save-the-Date,
  • sucht ab Herbst nach einem passenden Brautkleid,
  • geht ab Januar in einen Bridal Store,
  • und verschickt ca. 4 Monate vor dem Hochzeitstermin ihre Einladungen.

Um hier nur einige Beispiele zu nennen!

Zwei Monate, die es zudem zu beachten gilt: Im stationären und Online-Handel ist traditionell der Mai der „Hochzeitsmonat“! Und im Dezember kommt es zum Jahresende noch einmal auf den Standesämtern zu einem Hochzeitsboom.

Planen, pinnen, bewerben!

Was bedeutet das nun für Dich? Bleiben wir beim Beispiel Dezemberhochzeit! Wenn Du gerne im Dezember für eine Winterhochzeit gebucht werden möchtest, solltest Du das Thema zuerst einmal planen: Willst Du kurzfristige Aufträge für dieses Jahr annehmen oder schon langfristig für nächstes Jahr planen? Was wäre für Dein Business ein guter Service-Blog-Artikel zum Thema? Was kannst Du aus Deinem Portfolio zum Thema Winterhochzeiten zeigen?

Wenn Du die passenden Inhalte auf Deiner Webseite integriert hast, gilt es zu pinnen! Und zwar rechtzeitig! Rund 8-6 Wochen bevor das Thema im Kalender der Braut als ToDo auftaucht, solltest Du bereits entsprechende Pins und Pinnwände bei Pinterest erstellen. Deine Pinnwand „Winterhochzeit“ sollte also bereits im Oktober fertig sein, da Bräute ab November danach bei Pinterest suchen werden.

Anfang November solltest Du dann Deine Inhalte rund um das Thema Winterhochzeit auch entsprechend auf Deinen Social Media Kanälen posten und bewerben. Beispielsweise Bilder auf Instagram posten, ein Service-Artikel rund um Winterhochzeiten auf dem Blog online stellen, bei Facebook eine Anzeige mit Deinem Winter-Spezial buchen. Überlege, was für Dich und Dein Business am sinnvollsten ist, um Deine Zielgruppe zu erreichen.

Themenplan für das Jahr erstellen

Plane also, welche Themen wann für Deine Wunschbraut relevant sind und setze dies in einem Kalender entsprechend um. Beachte daneben, dass Du strategisch auch hochzeitsfremde, saisonale Themen besetzen kannst, um Bräute anzusprechen. Zudem sind gerade auf Pinterest die Themen Food, Living und Travel sehr beliebt. Überlege, wie sich Deine Themen und Dein Business gegebenenfalls auch mit diesen Rubriken verbinden lassen.

 

Bild: Renata-Adrienn / unsplash.com