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Der Fotobulli: die neue Marke von Nancy Ebert Fotografie

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Via Facebook und Instagram konnte man in den vergangenen Wochen die ersten Bilder und Informationen zu „Der Fotobulli“ entdecken – gestern ging mit großer Resonanz die neue Webseite live. Wir haben zum Start bei Nancy und Julian nachgefragt, wie die Idee für ihre neue Marke entstand und was sie Dienstleistern der Hochzeitsbranche zu einem neuen Projektstart raten.

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Liebe Nancy, man kennt Dich als erfolgreiche Hochzeitsfotografin, im Juli startete nun Dein neues Projekt „Der Fotobulli“. Wie entstand die Idee dafür?

Der Fotobulli ist ein Herzensprojekt von meinem Mann Julian und mir. Angefangen hat alles vor zwei Jahren mit einem Campingtrip in einem alten VW-Bulli durch Cornwall mit unserer damals einjährigen Tochter. Damals haben wir uns Halsüberkopf in den Wagen und das Lebensgefühl verliebt. Seitdem reisen wir so oft es geht als Familie um die Welt. Dabei versuchen wir das Private immer auch mit dem Beruflichen zu verbinden und ortsunabhängig zu arbeiten. Doch während ich als Fotografin schon länger international unterwegs bin, hatte Julian einen festen Job und war bei einem Internet-Unternehmen als Manager tätig. Das war zwar „sicher“ und hat ihm auch Spaß gemacht, aber es war sehr stressig und hat ihn nicht mehr erfüllt.

Anfang des Jahres hat Julian dann ein Sabbatical eingelegt und wir sind für drei Monate durch Südafrika gereist. Dort ist die Idee zu unserem Projekt geboren. Ihm wurde immer deutlicher, dass er eine neue Aufgabe braucht. Etwas wo Geld nur das Nebenprodukt ist, was ihn wirklich glücklich macht und Luft zum Atmen lässt. Inspiriert von der Cornwall-Reise kam uns dann die Idee: Was wäre, wenn wir uns auch so einen schönen VW-Bulli kaufen würden, eine Photobooth hineinbauen und damit uns und andere Menschen glücklich machen?

Zurück in Köln hat uns die Idee dann nicht mehr losgelassen. Wir setzten uns mit einem Team junger Kreativer zusammen, machten uns auf die Suche nach einem Bulli,… und wurden fündig. Wenig später hat Julian seinen Job gekündigt, um unser kleines Familienunternehmen auf die Bahn zu bringen, mich in meiner Arbeit als Fotografin zu unterstützen und alles weiter auszubauen. Wir haben noch viel vor und freuen uns total auf das neue Abenteuer.

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Wie funktioniert der Fotobulli? Gibt’s euch auf Hochzeiten nur im Doppelpack?

Der Fotobulli ist die Photobooth im Vintage VW-Bulli. Für Hochzeiten und besondere Events in ganz NRW und darüber hinaus. Gäste nehmen auf der Rückbank des Bullis platz und fotografieren sich per Selbstauslöser über die integrierte Photobooth. Wenige Sekunden nach jeder Fotosession erhalten die Gäste einen 4er-Streifen mit ihren Bildern. Wie früher im Fotoautomat. Nur schneller, viel schöner und so oft man will. Zusätzlich stehen alle Bilder direkt nach jeder Session als Download auf das Handy zur Verfügung und können vor Ort auf Facebook, Twitter, Instagram und Co geteilt werden.

Daneben steht natürlich der schöne Bulli selbst im Vordergrund. Seine Wirkung auf die Menschen ist einfach umwerfend. Jeder liebt diesen Wagen und es ist unglaublich, wie häufig wir auf ihn angesprochen werden. Bei einer Hochzeit oder Firmenveranstaltung dekorieren wir den Fotobulli dann noch passend zum Event. Ob zur Jahreszeit, einem bestimmten Motto oder individuellen Wünschen – wir haben viele tolle Reisemitbringsel, mit denen wir den Fotobulli fein herausputzen: Berberteppiche, Plastikflamingo, Surfboard, alte Koffer, Lichterketten und vieles mehr. Der Fotobulli ist ein Erlebnis, mit dem wir Menschen glücklich machen wollen.

Wir vermieten den Fotobulli von Köln aus in ganz NRW und auf Anfrage auch darüber hinaus – mit mir oder ohne mich als Hochzeitsfotografin. Da ich meist zu weit entfernten Hochzeiten in ganz Deutschland und international gebucht werde, wird es wohl eher die Ausnahme sein, dass wir im Doppelpack kommen. Vielleicht reisen wir auch mal als Familie mit dem Fotobulli zu einer Hochzeit in Schweden, England oder Italien. Das wäre was! Mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich glaube sowieso fest daran, dass das Wichtigste ist, einfach anzufangen. Alles andere entwickelt sich. Und meist anders und besser, als man erwartet.

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Was würdest Du allen Hochzeitsdienstleistern raten, die neben ihrem Hauptjob noch ein zweites Projekt im Hochzeitssegment starten wollen?

Ich denke, es ist gut, ein Projekt zu starten, das auf dem Hauptjob aufbaut, ihn ergänzt und die bestehende Marke stärkt. Wenn es das bestehende Business unterstützt ohne abzulenken, ist es super. Ganz wichtig ist es dabei, sich die richtigen Leute mit der gleichen Vision an Board zu holen. Versuche nicht alles selbst zu machen. Das ist vor allem wichtig, wenn der Hauptjob einen schon komplett auslastet und gut läuft. Alleine hätte ich zum Beispiel niemals das Projekt gestartet. Julian und ich ergänzen uns da sehr gut. Er wird sich hauptsächlich um den Fotobulli und das Marketing kümmern, damit ich mich weiterhin auf die Hochzeitsfotografie konzentrieren kann. Der Fotobulli wird auch nicht das einzige gemeinsame Projekt sein. Wir haben noch viele Ideen.

Vor dem Start hat uns außerdem geholfen, mit vielen Menschen über die Idee zu sprechen. Dabei merkt man ganz schnell, ob man auf der richtigen Fährte ist oder nicht. Also keine Geheimnisse aus Scheu vor Nachahmern. Erfolg ist 10% Idee und 90% Umsetzung. Das Wichtigste ist, einfach anzufangen.

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Liebe Nancy, lieber Julian, besten Dank für eure Antworten und viel Erfolg für euren Fotobulli!

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Bilder: Nancy Ebert

1 Kommentare

  1. Pingback: Neu in Köln und NRW: der Fotobulli - Hochzeitsblog Lieschen heiratet

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