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„Wendejahre“ im selbständigen Leben

In Gesprächen mit anderen Selbständigen und unseren Workshop-Teilnehmerinnen stellen wir regelmäßig fest, dass es bei aller Unterschiedlichkeit der Dienstleistungen und Produkte doch immer einen ähnlichen Verlauf in der Selbständigkeit an sich gibt. Wir nennen sie die „Wendejahre“ – Jahre, die dem eigenen Business und einem selbst viel Flexibilität, Geduld und Ausdauer abverlangen.

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Like a boss: Mitarbeiterführung für Kreative

Wir sind mal ganz ehrlich: Während unserer beiden Coaching-Ausbildungen saßen wir unabhängig voneinander in dem jeweiligen Modul rund um das Thema „Coaching und Führung“, verdrehten innerlich die Augen und dachten, dass wir das in unserer Arbeit mit Kreativen doch niemals-nie-nicht brauchen würden. Ha! Weit gefehlt! Denn wenn das eigene Business läuft, dauert es zuweilen gar nicht lange, bis man den ersten Mitarbeiter einstellen kann, will oder muss.

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Hochzeitsgesellschaft Pinar Sahin und Susanne Rademacher by Pink Pixel Photography

Wir lieben Hochzeiten! Und helfen Dir als Business Coach.

Als zertifizierte Business Coaches helfen wir Dir, das eigene Hochzeitsbusiness positiv zu verändern – kreativ erfolgreich sein, das geht! Mit unserem Know-how und Erfahrungen sind wir Dir als Kreativer und Künstler dabei behilflich, Dich richtig zu positionieren und zu vermarkten sowie den richtigen Weg für Dein eigenes Unternehmen und Deine Selbständigkeit zu finden.

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Was das Ende von Style Me Pretty für die Hochzeitsbranche bedeutet

Der Hochzeitsblog Style Me Pretty stellt zu Ende April seinen Service ein und wird nicht mehr online verfügbar sein. Was bedeutet dieses Blog-Aus für die anderen Onlinemedien? Und was sagt es über die Entwicklung der Branche aus, wenn selbst der größte Hochzeitsblog, die Nr. 1 der Welt, vom Markt geht? Stellte doch auch kürzlich The Pretty Blog aus Südafrika nach acht Jahren seinen Blog-Betrieb ein und verlegte das Posten gänzlich auf Instagram und Facebook.

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Hochzeitskongress mit neuem Konzept

Das A und O einer erfolgreichen Selbständigkeit? Ein verlässliches Netzwerk! Und für die Hochzeitsbranche bietet der Hochzeitskongress regelmäßig eine perfekte Plattform, um landesweite Kontakte zu knüpfen, spannende Informationen zu erhalten und sich fortzubilden. Und daher haben wir das Organisationsteam des diesjährigen Hochzeitskongresses in Dresden zu einem kurzen Interview gebeten, um zu erfahren, was dieses Jahr auf die Teilnehmer und Interessierte wartet.

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Liebes Team vom Hochzeitskongress, nach Köln, München und Hamburg geht es in 2018 nach Dresden – was dürfen die Teilnehmer dieses Jahr erwarten?

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Von der Kunst schön zu scheitern

Bist Du schon mal gescheitert? Mit Sicherheit. Wer nicht? Scheitern gehört doch zum Leben. Wir tun es nur so ungern und noch weniger geben wir es gern zu, denn scheitern tut weh.

Ob im Privaten oder im Berufsleben, wir holen uns kleine und große Beulen, blaue Flecken, ja und manchmal auch tiefe Narben vom Scheitern. Wenn eine Beziehung scheitert, eine Geschäftsidee einfach nicht fliegen will. Oder man einfach wieder viel zu spät mit den Weihnachtskarten dran war. Jeder definiert den „Fehlschlag“ anders, aber jeder kennt ihn. Vielleicht knabberst Du gerade auch an einem „Fehlschlag“ aus dem letzten Jahr und willst es 2018 besser machen, aber haderst noch mit Dir und kuckst besorgt auf Deine blauen Flecken und Beulen? Das kennen wir alle.

Das Problem mit dem Scheitern ist nämlich nicht das Scheitern an sich und auch nicht die Schrammen, die wir davon tragen. Es ist unser Umgang mit dem Scheitern, der uns das Leben schwer macht. Wir kritisieren uns selbst, zweifeln an unserem Können und mit jeder Beule werden wir vorsichtiger. Schneller als wir es merken, verkrampfen wir innerlich bei der nächsten Herausforderung, aus Angst wieder zu scheitern. Oder noch schlimmer: vor anderen zu scheitern.

Ja, wir scheitern auch so ungern, weil es uns peinlich ist vor anderen zu scheitern. Schwäche zu zeigen. Vermeintlich dumm, unprofessionell oder blauäugig da zu stehen – und so verbergen wir gern unsere blauen Flecken und Schrammen vor den anderen. Würden wir stattdessen offen dazu stehen, würden wir uns wundern, wie vielen anderen es ähnlich geht. Wie oft auch andere scheitern.

Denn Scheitern ist menschlich und sogar wichtig.

Wir lernen und wachsen nämlich besonders stark an unseren Fehlern und Fehlschlägen. Doch anstatt uns auf die Größe zu konzentrieren, die wir durch das Scheitern gewachsen sind, schauen wir auf den Schmerz und unsere blauen Flecken. Den Verlust von Zeit, Geld und vielleicht sogar Kunden. Wir sehen nur, was wir falsch gemacht haben und selten, was wir aus dem Fehler, dem Scheitern, lernen können.

Dabei wäre das der viel bessere Umgang mit dem Scheitern. Ihn zu „feiern“, frei nach dem Motto: wenn schon scheitern, dann bitte auch schön.

Lerne und Wachse am Scheitern

Selbst im Scheitern steckt etwas Gutes. Auch wenn wir unser Ziel nicht erreichen oder knapp verfehlen, der Weg dahin ist nie umsonst. Auf dem Weg zum Ziel erleben wir etwas, lernen Menschen kennen, eignen uns Wissen an, sammeln Erfahrung und manchmal wird aus dem Scheitern sogar ein neues Ziel geboren. Vielleicht sogar ein besseres, als das vorherige. Aus diesem Grund ist, selbst wenn wir scheitern, der Weg den wir gehen wertvoll.

Er ist wie eine Spur die wir lesen können. Wo bin ich falsch abgebogen? Was hat dazu geführt? War ich abgelenkt oder habe ich auf etwas vertraut, dass sich als falsch herausgestellt hat? Habe ich vielleicht nicht auf mein Bauchgefühl geachtet? Oder ganz praktisch: Wann hätte ich mich um meine Weihnachtskarten kümmern sollen?
Wie ein Spurenleser können wir den Weg zum Scheitern ergründen und daraus unsere Lernerfahrungen ziehen. Aus den Erfahrungen können wir wiederum Warnsignale und auch Lösungen für unsere nächsten Ziele aufstellen. Sprich: Die Weihnachtskarten bereits im Oktober bestellen!

Statt also nur darauf zu achten, dass Du gescheitert bist, solltest Du Dich unbedingt fragen: Was habe ich gelernt? Was nehme ich mit?

Aber bitte keine pauschalisierten kritischen Antworten wie: Jetzt weiß ich eben, dass ich doof bin oder dieses oder jenes nicht kann oder ein Problemmagnet bin. Das bringt Dich alles nicht weiter. Sei bei Deiner Spurenlese frei von Kritik, bleib neugierig und versuche einfach nur herauszufinden, wo Du besser aufpassen, Dir Hilfe holen oder vielleicht sogar das Projekt hättest stoppen müssen. Oft geschehen die großen Fehler nämlich auch dann, wenn wir innerlich schon abgeschlossen haben und uns trotzdem zwingen etwas zu Ende zu bringen. Finde heraus, was es bei Dir war und lerne daraus.

Nach dem Scheitern erst mal vom Gedankenkarussel absteigen

Keine Frage, im ersten Moment des Scheiterns fällt es keinem von uns leicht, Enttäuschung und Wut beiseite zu schieben und sofort die Lernerfahrung zu sehen. Aber auch hier gibt es Wege und Lösungen, um aus dem negativen Gedankenkarussel zu steigen. Unsere wichtigsten Tipps dazu lauten:

  • Von ganz oben betrachtet, ist es nur halb so schlimm!
  • Es hätte auch schlimmer kommen können!
  • Du kannst immer neu starten!

Ist die Wut ganz groß und das Gedankenkarussel dreht sich wie verrückt, dann ist im ersten Schritt hilfreich eine Vogelperspektive einzunehmen. Also, die Situation wie ein Vogel von oben zu betrachten. Erst über Deinem Kopf, dann über dem Dach, dann über Deinem Wohnort und immer höher zu fliegen. Durch die steigende Entfernung wird alles kleiner und wir merken, wie klein und unbedeutend manches ist. Durch diesen kurzen Perspektivwechsel bringst Du Ruhe in Deinen Kopf rein und kannst Dich besser auf die Lösung und Lernerfahrung konzentrieren.

Und dann wirst Du auch ganz schnell erkennen: Es hätte auch viel schlimmer kommen können. Es klingt klischeehaft, aber es ist so wahr! Ist ein Projekt gescheitert, bedeutet es noch nicht, dass Dein Unternehmen gescheitert ist. Waren die fehlenden Weihnachtskarten wirklich so dramatisch? Und wenn wir ehrlich sind, scheitern wir oft gepaart mit einer Menge Glück, welches uns vor viel Schlimmerem bewahrt. Stimmts?!

Und die nächste gute Nachricht ist, keiner hält Dich davon ab, es nochmal zu probieren. Neu zu starten. Mit den Erfahrungen, die Du gemacht hast. Selbst wenn Du erst wieder sparen musst oder Dich zuvor weiterbilden musst, sind allein diese Schritte, Geld zur Seite zu legen oder einen Workshop zu buchen, die ersten Schritte Deines Neustarts. Wenn Du es denn willst!

Und wenn Du es willst, dann sag Dir ganz klar: JETZT erst recht!

Dieser Wille nach dem Scheitern wieder aufzustehen steckt in uns, er ist uns Menschen im wahrsten Sinne in die Wiege gelegt. Bereits als Kinder machen wir Erfahrung mit dem Scheitern, zum Beispiel während wir laufen lernen. Kinder, die laufen lernen, fallen hin, stolpern über ihre eigenen Füße und tun sich auch mal weh. Aber sie stehen wieder auf und versuchen es mit dem Gelernten erneut. Kein Kind gibt das Laufen lernen auf, nur weil es zu Beginn gescheitert und hingefallen ist. Und so sollten wir auch nie aufgeben, nur weil wir mal gescheitert sind oder ein Projekt nicht so realisiert haben, wie geplant.

Deshalb fürchte Dich nicht vor neuen Herausforderungen, begegne ihnen mit Neugier und wenn Du mal stolperst, dann denk daran: Du lernst etwas. Auch beim Scheitern. Immer.

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Wie gehst Du mit dem Scheitern um? Teile Deine Meinung mit uns!

Oder haderst Du aktuell mit einem gescheiterten Projekt und suchst Unterstützung? Wir begleiten Dich gerne mit einer Soul and Bizz Session dabei. Melde Dich gerne bei uns.

 

Foto: rawpixel

Vergiss gute Vorsätze. Mache Neugierde zu Deinem Begleiter in 2018!

Zum Jahresende lassen wir gerne die vergangenen Monate Revue passieren. Was war gut, was nicht so gut und was haben wir so gemacht, geschafft, erlebt? Aus den Erkenntnissen bilden wir Vorsätze für das neue, das frische Jahr, das vor uns liegt. Das Blatt ist weiß und der Wille groß, es besser zu machen. Apropos Wille. Wenn wir uns unsere Vorsätze ansehen, kommt oft der Gedanke „Ich kann das schaffen. Ich muss nur disziplinierter sein.“ Meist steht Disziplin selbst ganz oben auf der Liste der Vorsätze. Eigentlich immer. Jedes Jahr aufs Neue.

Es ist aber auch nicht einfach. Viel zu groß sind die Versuchungen am Handy, dem Fernseher oder einfach da draußen in der Welt. Wir lassen uns ablenken, werden Meister in Prokrastination und ärgern uns später über uns selbst. Disziplin erscheint uns da die einzige Lösung. Blöd nur, dass man Disziplin nicht lernen und nicht erzwingen kann. Disziplin kommt von allein. Wenn man weiß wofür man diszipliniert sein will. Wofür es sich lohnt, der Prokrastination in den Hintern zu treten.

Motivation ist das Zauberwort.

Motivation ist der Motor unseres Alltags und unseres Lebens. Hinter jeder unserer Handlungen steckt die Motivation unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Sehr häufig geschieht das unbewusst, aber manchmal auch ganz bewusst. Zum Beispiel, wenn wir Ziele für uns formulieren.

Oh Gott, Ziele. Schon wieder. Muss ich mir immer Ziele setzen? Ist das nicht genauso doof wie Vorsätze haben? Wir tun uns oft schwer damit Ziele zu formulieren. Manchmal weil wir schlicht nicht wissen, was wir tatsächlich wollen und manchmal, weil sie einem als zu schwer erscheinen. Schwer, weil wir dann den Druck verspüren diese Ziele erreichen zu müssen, um uns selbst und auch anderen gegenüber nicht als Versager da zu stehen. Ziele müssen jedoch nicht immer übergroß sein, auch kleine Ziele reichen und es muss auch nichts Materielles sein. Auch ein gutes Lebensgefühl kann ein Ziel sein. Man muss nur herausfinden, was das für einen selbst bedeutet.

Bei der Formulierung von Zielen hier hilft uns der beste Freund der Motivation: Neugierde.

Neugierde? Ja genau, kennst Du die noch?

In unserer digitalen, fast schon automatisierten Welt in der gefühlt alles im Eiltempo verläuft, werden wir überhäuft von Möglichkeiten und Eindrücken. Wir konsumieren dankbar was uns geboten wird, denn das Angebot ist ja auch schön und macht Spaß. Das Ergebnis jedoch ist, dass wir in einen Automatismus verfallen und uns dadurch den Raum nehmen, Dinge auch mal selbst zu entdecken, zu hinterfragen, zu erforschen und zu tun. So aus reiner Neugierde.

Mal im Ernst. Wann warst Du das letzte Mal neugierig. So richtig. Wolltest etwas Neues entdecken, recherchieren, fühlen und erleben? Vielleicht als Du Deine letzte Reise unternommen hast? Eine neue Sprache gelernt hast? Oder einfach ein neues Buch gekauft hast?

Und wann warst Du das letzte Mal neugierig, was Dein Leben, Deine Ziele und Wünsche betrifft?

Hast mal ein Gespräch mit Dir selbst geführt? Dich befragt? Mal in Dich reingehorcht?
Nicht mit der kritischen Stimme, die sagt „was willste denn nun eigentlich? Entscheide Dich mal!“ Sondern mit der neugierigen Stimme, die wir aus Kindheitstagen kennen. Die Stimme, die uns gefragt hat, wo das nächste Abenteuer wartet und was uns heute Spaß bringen kann. Die Stimme, die dafür gesorgt hat, dass wir wach und neugierig durch die Welt gelaufen sind, um Neues zu entdecken und Dinge zu finden, die uns Freude bringen. Sie ist noch da diese Stimme, sie ist nur sehr leise geworden durch all den Ernst und die Ablenkungen im Leben. Aber wir können sie wiederbeleben und dafür müssen wir nicht mal kindisch werden, sondern dürfen gerne weiter erwachsen bleiben. Wir müssen nur anfangen, uns die richtigen Fragen zu stellen und uns in Neugierde üben. Wolle wir es mal versuchen?

Sei neugierig, auf Dich, Dein Leben und Deine Arbeit.

Bleiben wir bei unseren Zielen und Wünschen. Um diese herauszufinden können wir uns viele, sehr viele Fragen stellen. Die Fragen sollten nicht allein um die Arbeit kreisen, sondern auch um Dein Privatleben. Wir arbeiten ja, um zu leben und nicht umgekehrt…:

  • Wen will ich öfter sehen? Wen weniger?
  • Was will ich lernen? Was will ich meistern? Was will ich üben?
  • Was will ich erleben? Was macht mir Spaß?
  • Wovon will ich mehr? Wovon will ich weniger?
  • Was will ich entdecken? Welche Länder will ich bereisen?
  • Wen würde ich gerne mal kennenlernen?
  • Welche Herausforderung will ich meistern? Wo will ich beruflich stehen? Was will ich über meinen Job sagen können?
  • Was will ich verdienen? Was möchte ich mir unbedingt anschaffen?
  • Was mag ich an meinem Büro? Was nicht?
  • Was mag ich an meinem Beruf? Was nicht?
  • Wann bin ich am produktivsten? Welche Arbeit verursacht Langeweile?
  • Was wäre die größte Veränderung, die ich mir in meinem Job wünsche?
  • Was wäre die kleinste Veränderung?
  • Wie sieht es damit im Privatleben aus? Was wäre die größte und was die kleinste Veränderung, die ich mir für mich wünsche?

Die Antworten auf diese Fragen sind Hinweise auf Deine Ziele, die Dinge die Dich motivieren. Höre hin. Schreib es auf.

Vielleicht kommt dabei heraus, dass Du gerne in einem Haus mit Garten leben würdest. Vielleicht aber auch, dass Du gerne um die Welt reisen würdest. Auf jeden Fall wirst Du herausfinden, was Du magst und was nicht. Was Dir Freude bringt und was nicht. Und somit auch, was Dich motiviert um an der Erfüllung Deiner Wünsche zu arbeiten. Aber vor allem wie diese Arbeit aussehen muss, damit Du motiviert bleibst.

Durch die Motivation steigt die Disziplin und wenn es doch mal mit der Disziplin hapert und Du vor der Entscheidung stehst, Schreibtisch oder Prokrastination, dann solltest Du Dich fragen:  Welche Entscheidung führt mich zu meinem gewünschten Ziel?

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Diese Methode ist kein Zauberstab, der alle Arbeiten zu Feenstaub werden lässt, auf dem wir beseelt durch das nächste Jahr schweben können. Es wird immer Arbeit geben, die gemacht werden muss, ob wir wollen oder nicht (Hallo Steuererklärung!), aber wir können diese Hürden besser meistern, wenn wir wissen wofür wir es tun. Worauf wir hinarbeiten, welche Wünsche wir uns damit erfüllen, welches Lebensgefühl wir für uns selbst erschaffen wollen.

Deshalb unser Tipp an Dich zum Jahresende:
Sei neugierig, auf Dich, Dein Leben und Deine Arbeit.
Finde heraus was Dich motiviert und dann: go for it!

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Wir unterstützen Euch gerne bei der Formulierung und Erreichung Eurer Ziele. Sprecht uns gerne für die neuen Termine in 2018 an: team (at) hochzeitsgesellschaft.org.

Foto: Ian Schneider

Kalkuliere Dein Marketingbudget richtig

Eine der wichtigsten Tendenzen im deutschsprachigen Hochzeitsmarkt in den vergangenen Jahren: die Menge der Hochzeitsdienstleister nimmt zu! Der lukrative Markt lockt immer mehr neue und kreative Talente an. In den unterschiedlichen Disziplinen wird es mehr oder weniger dicht. Was dies zur Folge hat: Die eigene Sichtbarkeit bei potentiellen Kunden nimmt rapide ab!

War man vor drei Jahren beispielsweise noch einer von fünf bekannten Dienstleistern am lokalen Markt, muss man sich heute mit einer Vielzahl von Konkurrenten messen. Klar, die wichtigste Grundlage ist dabei ein fundiertes Handwerk! Aber was tun, wenn da alle auf einem extrem hohen Niveau arbeiten? Wie unterscheidet man sich dann?

Mit PR und Marketing Kunden gewinnen

Um beim Kunden sichtbar zu werden, ist Eigen-PR über die selbstverwaltenen Kanäle wie Webseite oder Social Media-Kanäle heutzutage Pflicht – reicht aber nicht mehr alleine aus. Dank immer wechselnder Algorithmen und einer zunehmenden Masse an Postings sieht selbst ein Fan Deiner Seite oder Deines Accounts Deine Beiträge nur noch unregelmäßig oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr.

Auch PR-Infos, Reportagen, Styled Shoots und Bilder an Redaktionen von Magazinen und Blogs zu senden, reicht nicht aus: Erhalten diese doch eine solche Flut an Anfragen und redaktionellen Angeboten, so dass nicht alle berücksichtigt werden können. Um also sicherzustellen, dass man von potentiellen Kunden gesehen wird, muss man für sich werben und auf seine eigenen Angebote hinweisen.

Und auch wer ein gut funktionierendes Netzwerk aus Kollegen aufweisen kann, die einen kontinuierlich weiterempfehlen – was passiert, wenn da jemand anderes kommt und man auf einmal auch hier mit dem dichteren Wettbewerb zu kämpfen hat? Einen Plan für PR und Marketing zu haben, ist das A und O. Eine ausgewogene Mischung zwischen kostenloser PR und kostenpflichtigem Marketing muss sein.

Jahresbudget für Marketing einplanen

Was dabei aber viele Dienstleister, Designer und Shopanbieter vergessen: Für Marketingmaßnahmen benötigt man ein passendes Budget! Genau wie man für jedes Jahr die eigenen Werbekosten und Investitionen für neues Equipement kalkulieren muss, gehört ein Finanzpolster für Marketing / Werbung einfach dazu. Wer nicht selbst eine Anzeige oder ein Banner gestalten kann, muss zudem noch Kosten für Dritte hinzurechnen.

So erleben wir es oft, dass Hochzeitsdienstleister keine Rückstellungen für ihre Marketingausgaben einplanen, diese „freestyle“ aus den laufenden Geschäftseinnahmen bezahlen oder „gerade mal was über haben“. In einigen Fällen werden auch Mediadaten angefragt, obwohl von vorherein klar ist, dass man die Summen nicht aufbringen kann. Auch Mediadaten nur anzufragen, um die Chance einer redaktionellen Veröffentlichung zu erhöhen und dann gar nichts zu buchen – sorry, aber das läuft weder bei Print-Titeln noch bei Bloggern wirklich gut. Besonders wenn man bereits mehrfach redaktionell bedacht wurde.

Wir empfehlen dafür eine strukturiertere Arbeitsweise: Überlege Dir noch vor Ende der Saison, wo Du im nächsten Jahr auf jeden Fall vertreten sein willst. Onlineportal, Branchenbuch? Magazin oder Blog? Hochzeitsmessen? Facebook-Werbung, Google Ads, SEO? Wo erreichst Du Deine Wunschkunden für die nächste Saison? Bringe dann in Erfahrung, mit welchen Summen Du dafür kalkulieren musst und beziehe diese Beträge in Deine Finanzkalkulation mit ein.

Trick 17: Feiere eine Marketinghochzeit

Da sich viele Kreativen aber nicht wirklich gerne mit Zahlen, Stundensätzen und Kalkulationen beschäftigen – jaja, wir kennen euch doch ;-) – gibt es für den Start in die eigene Marketingbudgetplanung einen einfachen Trick: Plane pro Saison mindestens eine „Marketinghochzeit“ ein. Oder ein „Marketingbrautkleid“. Oder eine „Marketingpapeterie“.

Bleiben wir aber beim Beispiel „Marketinghochzeit“: Die Summe, die Du mit dieser Hochzeit einnimmst, verwendest Du ausschließlich für Dein Marketingbudget. Dein Einkommen, das Du pro Jahr erzielen willst, solltest Du bereits mit den weiteren Hochzeiten erreicht haben. Klar, pro Gewerk wird diese Summe variieren – die Idee der „Marketinghochzeit“ soll Dir aber vor allem ein Gefühl für das benötigte Budget vermitteln. Und wenn Du merkst, dass Du 3-4 Hochzeiten für Dein Marketingbudget benötigst, solltest Du Deine Saison entsprechend planen.

Ein weiterer Gedanke: Vielleicht sind es auch gerade die „Brot-Hochzeiten“, also die Hochzeiten, die vielleicht nicht zu 100% Deinen Wunschkunden entsprechen, die Du als „Marketinghochzeit“ mitnehmen kannst? Sieh es einfach positiv! Denn gerade wenn keine Bilder dabei herauskommen, die Du für Deine PR verwenden möchtest, so ist es doch ein Einkommen, was Dir als Marketingbudget sehr viel weiterhilft.

Zu diesem Thema findest Du in unserem Portfolio für 2018 zwei Angebote:

Pinar bietet als gelernte Kauffrau einen Workshop zum Thema „Finanz-Bootcamp für Kreative“ an, in dem ihr gemeinsam eine solide Finanzbasis für Dein Business erstellt, mögliche Probleme identifiziert und Lösungen für die Finanzplanung findet.

Susanne steht Dir als Kommunikationsberaterin mit langjähriger Agenturerfahrung im Rahmen des Online-Workshops „Marketingpositionierung“ zur Verfügung, um die passenden PR- und Marketingmaßnahmen für Dich und die Saison 2018 zu definieren.

Wir helfen Dir gerne weiter – sprich uns gerne an!

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8 Tipps für ein erfolgreiches Business

Wir werden oft gefragt, ob es Regeln gibt, die unerlässlich für ein gut laufendes Business sind. Es gibt viele Faktoren und Maßnahmen, die für den Erfolg eines Unternehmens wichtig sind, doch viel relevanter ist eine gute Basis, von der aus man sein Business führt. Diese Basis sollte gleich von Beginn an geschaffen werden, damit man später nicht ins Straucheln gerät. Was das betrifft, vergleiche ich die Selbstständigkeit immer gerne mit einem Hausbau.

Es ist eine Lebensentscheidung ein Eigenheim zu bauen, Hausbesitzer zu werden und die Verantwortung für das eigene Dach über dem Kopf zu tragen. Ein Hausbau braucht Kraft und Durchhaltevermögen, kostet viel Geld und die Arbeit am Haus hört eigentlich nie auf. Ähnliches gilt für das eigene Unternehmen. Die Entscheidung bedeutet einen Wandel im Leben, man ist sein eigener Herr, hat freie Hand, aber muss immer dran bleiben und trägt die Verantwortung für den eigenen Lebensunterhalt. In beiden Fällen ist deshalb eine gute Basis das A und O und heute haben wir ein paar Tipps für euch.

1 – Finde heraus, weshalb Du ein eigenes Business starten möchtest

Niemand würde einfach ein Haus aus Lust und Laune heraus bauen, richtig? Es steckt meist ein echter Beweggrund, ein Bedürfnis dahinter, dass man diesen Schritt wagt. Ebenso ist es mit der Selbstständigkeit und daher glauben wir, dass die Basis für ein erfolgreiches Unternehmen immer bei einem selbst beginnt.

Man muss sich bewusst sein, welche Lebensziele man hat, was man will und braucht, um glücklich zu sein – und verstehen, welche Bedürfnisse dahinter stehen. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Realitätssinn und dem bewussten Umgang mit dem eigenen Leben. Dein Business muss Dich also Deinen Lebenszielen näher bringen und Deine Bedürfnisse erfüllen, damit Du Spaß daran hast.

Frage Dich also:

  • Weshalb möchtest Du Dich selbstständig machen?
  • Ist es das kreative Arbeiten?
  • Oder die Vereinbarkeit von Beruf und Kind?
  • Oder möchtest Du als Dein eigener Chef Deine Ideen verwirklichen?
  • Was soll sich durch die Selbstständigkeit für Dich ändern?
  • Was versprichst Du Dir durch diesen Schritt?
  • Was wäre die Alternative zur Selbstständigkeit?
  • Was gefällt Dir besser? Die Alternative oder die Selbständigkeit?

Es ist wichtig, dass Du Dir diese Fragen ehrlich zu beantwortest. Denn Du musst Dir klar werden, was Du im Leben erreichen willst, was wichtig für Dich ist und welche Bedürfnisse Dein Unternehmen stillen soll.

Kurzum, die Selbstständigkeit sollte nicht nur Mittel zum Zweck zur Erfüllung Deiner Wünsche sein, sondern sie sollte zu Deinem Lebensplan passen.

2 – Definiere, wie Dein Business aussehen muss, um zu Dir zu passen

Blieben wir beim Beispiel Haus: Wenn Du entschlossen bist ein Haus zu bauen, wirst Du sicher nicht gleich losrennen, um den Zement zu kaufen, richtig? Erst einmal ist es wichtig, zu wissen, wie das eigene Haus aussehen soll. Du weißt sicher schon, in welche Stilrichtung es gehen soll, aber umschauen hilft. Also, raus auf die Straße, anschauen und vergleichen – und das gilt auch für Deine Geschäftsidee!

Und auch hier solltest Du Dir wieder wichtige Fragen für Dein Business stellen:

  • Welche Geschäftsmodelle gefallen Dir?
  • Was gefällt Dir genau an diesen Businesses?
  • Wo hüpft Dein Herz besonders?
  • Was lernst Du daraus für Deine eigene Gründung?
  • Wie soll Dein Business aussehen?
  • Was braucht das Business, damit Du dort gut arbeiten kannst?
  • Soll Dein Business Platz für Wachstum, Mitarbeiter und/oder neue Geschäftsfelder  bieten?
  • Was für ein „Grundriss“ ergibt sich daraus? Gefällt er Dir oder fehlt etwas?

Du merkst schon, worauf wir hinaus wollen, oder? Nicht allein die Fassade ist wichtig. Dein Business muss zu Dir passen, nicht Du zu Deinem Business. Nur so wirst Du Dich in Deinem Business langfristig wohl fühlen.

Andere Businessmodelle  anzuschauen ist wichtig, um den Markt und Deine Mitbewerber kennenzulernen. Geht es jedoch um den Kern Deines Unternehmens, Deiner Marke, ist zuerst wichtig herasuzufinden, wie Du arbeiten willst, wer Deine Wunschkunden sein sollen und wie Dein Unternehmen aufgebaut sein muss, um dies zu erreichen.

Daher ist es wichtig, dass Du den Grundriss Deines Business selbst zeichnest und nicht 1:1 das „Haus“ eines anderen kopierst. Sonst kannst Du nie sicher sein, dass es zu Dir und Deinen Werten passt.

3 – Gründe Dein Unternehmen solide, mit Rat und Tat von Fachleuten

Würdest Du ein Haus ganz alleine und ohne fachliche Hilfe bauen, wenn Du noch nie zuvor im Leben eine Baustelle betreten hast? Wohl kaum. Und selbst wenn Du handwerklich begabt bist und schon mal beim Hausbau mitangepackt hast, ist es doch etwas anderes, alles von der Pike auf zu erbauen. Pläne zu zeichnen, das Fundament zu gießen, Stein auf Stein zu setzen, Kabel zu verlegen und und und. Jeder der schon mal ein Haus gebaut oder umgebaut hat, wird Dir sagen: Hol Dir Profis ins Boot, ohne geht es nicht!

So ist es auch mit dem Gründen und Aufbauen eines Unternehmens. Du wirst ein Gewerbe anmelden, Steuern zahlen, vielleicht sogar Mitarbeiter einstellen und vor allem Verantwortung für Deinen Lebensunterhalt tragen. Dafür braucht es einen guten Plan und ein stabiles Gebilde, aber vor allem ein solides Fundament.

Auch der schönste Plan hilft Dir nämlich nicht ohne ein Fundament, auf dem Du es verwirklichen kannst. Und auch das stärkste Gerüst wird ohne solides Fundament irgendwann Risse bekommen oder gar einstürzen. Dein Fundament sind Deine Finanzen und die müssen kalkuliert und geprüft werden.

Du musst wissen, was Du einnehmen musst, um von Deinem Business leben zu können. Was für ein Stundensatz oder welche Preispakete daraus resultieren und wie Du diese richtig kalkuliert. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich damit auseinandersetzt, bevor Du Dein Unternehmen aufbaust. Stimmen die Zahlen, dann kannst Du Deinen Plan (Deine Visionen und Ideen) umsetzen und zu einem stabilen Gebilde aus Markenkern und Außendarstellung aufbauen.

Und bei all diesen Schritten solltest Du Dir professionelle Unterstützung holen. Fachleute, die ihr Handwerk gelernt haben. Coaches wie wir, die Dich bei der Unternehmensgründung und -führung beratend begleiten und ebenso Grafiker, Programmierer, Steuerberater und viele mehr. Vielleicht gibt es die ein oder andere Sache, die Du selbst schon gut kannst, wunderbar.

Für alle anderen Bereiche, die Du nicht kennst oder gelernt hast und daher nicht so professionell durchführen kannst, ist es einfach notwendig mit Fachleuten zusammen zu arbeiten. So sparst Du nicht nur Zeit, die Du anderweitig in Dein Unternehmen einbringen kannst. Mit den Fachleuten an Deiner Seite kannst Du Dir einfach sicher sein, dass Dein Unternehmen solide aufgebaut wurde.

Oder anders gesagt: Wer ohne gutes Baumaterial und Fachleute ein Haus baut, wird bei einem Sturm zitternd in einer Ecke hocken und hoffen, dass das Haus hält und bei tagelangem Dauerregen nach Wasser in den Wänden suchen. So willst Du nicht wohnen, oder? Und schon gar nicht ein Business aufbauen!

4 – Investiere in Dich und Dein Unternehmen

Vielleicht hast Du bei dem Punkt oben ordentlich schlucken müssen. Steuern, Preiskalkulation, Profis für Logo, Webseite, Beratung für den Markteinstieg, Werbung und und und. OMG, das kostet ja alles unglaublich viel Geld! Ja, tut es.

Wenn Unternehmensgründung einfach und günstig wäre, wären wir alle selbstständig oder? Ohne Investition geht es nicht. Das Gute ist, Du bekommst etwas dafür, wenn Du die richtige Wahl triffst. Holst Du ausgebildete Profis ins Boot, die schon lange in der Branche tätig sind, dann kaufst Du nicht nur ihr fachliches Know-how, sondern auch ihre Markterfahrung ein und sparst Dir dadurch viele falsche Schritte.

Selbst wenn Du von der Planung über die Gründung bis hin zum Aufbau Deiner Marke und Deiner Webseite alles alleine schaffst, wirst Du spätestens bei der Bekanntmachung Deiner Marke investieren müssen. Das war vor einigen Jahren noch anders, doch heute tummeln sich in jeder Sparte zahlreiche Mitbewerber und so ist gutes Marketing das A und O. Dazu gehört eben auch Werbung, sei es für Facebook oder Instagram oder die Präsenz auf Blogs und Printmedien. All dies kostet Geld, doch auch hier gilt: die Investition lohnt sich, wenn sie richtig platziert ist.

Doch nicht nur in Dein Unternehmen solltest Du investieren, sondern auch in Dich. Brauchst Du mehr Know-how oder handwerkliche Kenntnisse? Dann investiere in Deine Weiterbildung. Brauchst Du neues Equipment, um weiterzukommen? Dann schaffe es Dir an. Brauchst Du Zeit, um Dich mit Deiner Zielgruppe auseinanderzusetzen, weil es irgendwie nicht passt? Dann nimm Dir die Zeit und hole Dir bei Bedarf Unterstützung. Investitionen sind ein wichtiges Ja zu Dir und Deinem Unternehmen. Deshalb scheue Dich nicht davor, sondern investiere schlau und – sehr wichtig – bilde Investitionsrücklagen, um vorbereitet zu sein.

5 – Bleib Dir treu

„Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist grüner“ lautet ein altes Sprichwort und es könnte nicht besser passen. Wir Menschen vergleichen uns immer mit anderen und leider nie zum Guten, sondern immer mit dem Blick auf das was uns fehlt oder nicht gelingt. Das ist doch schade. Da baut man sich ein Haus, steckt viel Zeit, Schweiß und Geld hinein und anstatt sich an den eigenen Errungenschaften zu erfreuen, schaut man rüber zum Nachbarn und fängt an ihn zu beneiden. Was hat der, was ich nicht habe? Warum ist sein Rasen grüner? Seine Fassade ist viel schöner. Ich hätte auch so bauen sollen, dann wäre mein Haus schöner.

Zu vergleichen ist nicht grundsätzlich schlecht, es kommt nur auf das Wie an und was es mit Dir macht. Klar kannst Du zum Nachbarn rüberschauen, aber bedenke dabei, dass jeder unter anderen Voraussetzungen baut. Vielleicht ist sein Rasen gerade grüner, weil er Kunstrasen verlegt hat oder einen Profigärtner engagiert hat?

Besser als ein Vergleich wäre eine Unterhaltung mit dem Nachbarn, vielleicht bringt Dir der Austausch viel brauchbares Wissen und hey, er hat auch ein Haus gebaut, wer könnte Dich besser verstehen? Vergleiche also nicht, um Dich selbst zu bewerten, sondern um Dich inspirieren zu lassen, zu lernen und dadurch zu wachsen.

6 – Sei geduldig

Wo wir gerade beim grünen Rasen sind. So ein Rasen braucht seine Zeit, bis er gedeiht und im satten Grün erstrahlt. Das verlangt Pflege und auch Geduld. An Letzterem mangelt es uns gern mal im Business. Wir erleben es oft in unseren Workshops, dass die Klienten am liebsten alles und zur gleichen Zeit anpacken wollen und die Veränderung kaum erwarten können. Im schlimmsten Fall arbeitet man dann nicht akkurat an den einzelnen Schritten oder neigt zu Übersprunghandlungen. Beides ist nicht gut für Dein Business. Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht. So einfach ist das. Alles braucht seine Zeit und wenn Du Deinen Boden gut vorbereitet hast, ihn pflegst und geduldig bist, dann wird der Rasen schon grün, keine Sorge.

7 – Bleib informiert und arbeite stetig an Deinem Business

Einmal aufgebaut und fertig eingerichtet, kannst Du es Dir in Deinem Haus bequem machen und Dich daran erfreuen. Doch vergiss nicht, die Zeit fordert bei allem ihren Tribut, die Jahreszeiten wirken auf das Haus ein und auch ein Haus altert und muss in Schuss gehalten werden. Dazu gehört regelmäßiges streichen, reparieren und auch das Warten oder Erneuern technischer Anlagen.

Alles ist im Fluss und so ist es auch bei Deinem Business. Die Hochzeitsbranche ist im stetigen Wandel, die Hochzeitspaare entwickeln sich durch gesellschaftliche Einflüsse weiter und es gibt immer wieder technische Weiterentwicklungen, auf die wir uns einstellen müssen. Es ist wichtig, sich damit auseinander zu setzen und zu prüfen, was dies alles für Deine Zielgruppe und somit Dein Business bedeutet.

Bleib interessiert, neugierig und sei offen für Neues. Integriere passende Erneuerungen in Dein Business und verabschiede Dich rechtzeitig von alten Schuhen. So hältst Du Dein Business in Schuss und kannst es genießen.

8 – Genieße die Selbstständigkeit & Dein Business

Genießen. Ja. Wozu der ganze Quark, wenn er Dir nicht schmeckt? Richtig? Ja, das eigene Business am Laufen zu halten, ist nicht immer einfach und eine Selbstständigkeit fordert viel von einem. Aber gleichzeitig gibt es uns ganz viel.

Wenn Du Dich, wie Anfangs beschrieben, ganz bewusst darauf eingelassen hast, dann erfüllt Dein Business auch Deine Bedürfnisse und bietet Dir die Chance, Dein Leben nach Deinen eigenen Wünschen zu gestalten. Das siehst Du vielleicht nicht immer, wenn Du von einem Job zum nächsten hetzt oder wieder in Nachbars Garten schielst.

Deswegen raten wir dazu, Dir aufzuschreiben, was Dein Business Dir alles ermöglicht, was es so wertvoll für Dich macht und warum Du Dich für diesen Weg entschieden hast. Wird es mal turbulent, dann hilft diese Liste wieder klar zu sehen.

Und weißt Du, was noch wichtig ist und richtig hilft? Sich regelmäßig vor das eigene Haus zu stellen und vom ersten Stein bis zum letzten Dachziegel alles zu bewundern und Dir selbst zu sagen: „Das habe ich gebaut“. Sei stolz auf Dich und genieße den Anblick!

Du merkst schon, Dein eigenes Business aufzubauen ist tatsächlich wie der Bau eines Eigenheims. Ein großes Projekt, herausfordernd und anstrengend im Aufbau, doch gebaut für das ganze Leben. Ist es fertig, hört es nie auf, es gibt immer was zu tun.

Wie war Dein „Hausbau“? Oder planst Du gerade den Start? Oder eine „Renovierung“? Wir unterstützen Dich gern beim Aufbau und auch später mit unseren Workshops und Coachings!

 

Bild: Rawpixel / Unsplash

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