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10 Tipps zur Home Office Organisation

Die Hochzeitssaison nährt sich ihrem Ende entgegen, die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür – und das heißt: Home Office Zeit! Um in den Wintermonaten produktiv arbeiten zu können, ist ein Büro absolut hilfreich. Wir haben die besten Tipps für die Organisation und Disziplin im eigenen Home Office hier für euch gesammelt.

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Zukunftsorientierung: Ziel, Vision oder Traum?

Oft hört man Hochzeitsdienstleister sagen: „Ich habe mir mit diesem Job meinen Traum erfüllt“ – aber haben sie dann auch ihr Ziel erreicht? Ziele helfen Selbständigen in einem Veränderungsprozess, wichtige Schritte zu gehen, sich entsprechend weiterzuentwickeln und vor allem auch das gesteckte Ziel zu erreichen. Denn gerade diese Zukunftsorientierung, die einem ein Ziel bietet, spielt bei beruflicher Neuausrichtung eine sehr wichtige Rolle.

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„Wendejahre“ im selbständigen Leben

In Gesprächen mit anderen Selbständigen und unseren Workshop-Teilnehmerinnen stellen wir regelmäßig fest, dass es bei aller Unterschiedlichkeit der Dienstleistungen und Produkte doch immer einen ähnlichen Verlauf in der Selbständigkeit an sich gibt. Wir nennen sie die „Wendejahre“ – Jahre, die dem eigenen Business und einem selbst viel Flexibilität, Geduld und Ausdauer abverlangen.

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Like a boss: Mitarbeiterführung für Kreative

Wir sind mal ganz ehrlich: Während unserer beiden Coaching-Ausbildungen saßen wir unabhängig voneinander in dem jeweiligen Modul rund um das Thema „Coaching und Führung“, verdrehten innerlich die Augen und dachten, dass wir das in unserer Arbeit mit Kreativen doch niemals-nie-nicht brauchen würden. Ha! Weit gefehlt! Denn wenn das eigene Business läuft, dauert es zuweilen gar nicht lange, bis man den ersten Mitarbeiter einstellen kann, will oder muss.

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Hochzeitsgesellschaft Pinar Sahin und Susanne Rademacher by Pink Pixel Photography

Wir lieben Hochzeiten! Und helfen Dir als Business Coach.

Als zertifizierte Business Coaches helfen wir Dir, das eigene Hochzeitsbusiness positiv zu verändern – kreativ erfolgreich sein, das geht! Mit unserem Know-how und Erfahrungen sind wir Dir als Kreativer und Künstler dabei behilflich, Dich richtig zu positionieren und zu vermarkten sowie den richtigen Weg für Dein eigenes Unternehmen und Deine Selbständigkeit zu finden.

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Was das Ende von Style Me Pretty für die Hochzeitsbranche bedeutet

Der Hochzeitsblog Style Me Pretty stellt zu Ende April seinen Service ein und wird nicht mehr online verfügbar sein. Was bedeutet dieses Blog-Aus für die anderen Onlinemedien? Und was sagt es über die Entwicklung der Branche aus, wenn selbst der größte Hochzeitsblog, die Nr. 1 der Welt, vom Markt geht? Stellte doch auch kürzlich The Pretty Blog aus Südafrika nach acht Jahren seinen Blog-Betrieb ein und verlegte das Posten gänzlich auf Instagram und Facebook.

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Hochzeitskongress mit neuem Konzept

Das A und O einer erfolgreichen Selbständigkeit? Ein verlässliches Netzwerk! Und für die Hochzeitsbranche bietet der Hochzeitskongress regelmäßig eine perfekte Plattform, um landesweite Kontakte zu knüpfen, spannende Informationen zu erhalten und sich fortzubilden. Und daher haben wir das Organisationsteam des diesjährigen Hochzeitskongresses in Dresden zu einem kurzen Interview gebeten, um zu erfahren, was dieses Jahr auf die Teilnehmer und Interessierte wartet.

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Liebes Team vom Hochzeitskongress, nach Köln, München und Hamburg geht es in 2018 nach Dresden – was dürfen die Teilnehmer dieses Jahr erwarten?

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Von der Kunst schön zu scheitern

Bist Du schon mal gescheitert? Mit Sicherheit. Wer nicht? Scheitern gehört doch zum Leben. Wir tun es nur so ungern und noch weniger geben wir es gern zu, denn scheitern tut weh.

Ob im Privaten oder im Berufsleben, wir holen uns kleine und große Beulen, blaue Flecken, ja und manchmal auch tiefe Narben vom Scheitern. Wenn eine Beziehung scheitert, eine Geschäftsidee einfach nicht fliegen will. Oder man einfach wieder viel zu spät mit den Weihnachtskarten dran war. Jeder definiert den „Fehlschlag“ anders, aber jeder kennt ihn. Vielleicht knabberst Du gerade auch an einem „Fehlschlag“ aus dem letzten Jahr und willst es 2018 besser machen, aber haderst noch mit Dir und kuckst besorgt auf Deine blauen Flecken und Beulen? Das kennen wir alle.

Das Problem mit dem Scheitern ist nämlich nicht das Scheitern an sich und auch nicht die Schrammen, die wir davon tragen. Es ist unser Umgang mit dem Scheitern, der uns das Leben schwer macht. Wir kritisieren uns selbst, zweifeln an unserem Können und mit jeder Beule werden wir vorsichtiger. Schneller als wir es merken, verkrampfen wir innerlich bei der nächsten Herausforderung, aus Angst wieder zu scheitern. Oder noch schlimmer: vor anderen zu scheitern.

Ja, wir scheitern auch so ungern, weil es uns peinlich ist vor anderen zu scheitern. Schwäche zu zeigen. Vermeintlich dumm, unprofessionell oder blauäugig da zu stehen – und so verbergen wir gern unsere blauen Flecken und Schrammen vor den anderen. Würden wir stattdessen offen dazu stehen, würden wir uns wundern, wie vielen anderen es ähnlich geht. Wie oft auch andere scheitern.

Denn Scheitern ist menschlich und sogar wichtig.

Wir lernen und wachsen nämlich besonders stark an unseren Fehlern und Fehlschlägen. Doch anstatt uns auf die Größe zu konzentrieren, die wir durch das Scheitern gewachsen sind, schauen wir auf den Schmerz und unsere blauen Flecken. Den Verlust von Zeit, Geld und vielleicht sogar Kunden. Wir sehen nur, was wir falsch gemacht haben und selten, was wir aus dem Fehler, dem Scheitern, lernen können.

Dabei wäre das der viel bessere Umgang mit dem Scheitern. Ihn zu „feiern“, frei nach dem Motto: wenn schon scheitern, dann bitte auch schön.

Lerne und Wachse am Scheitern

Selbst im Scheitern steckt etwas Gutes. Auch wenn wir unser Ziel nicht erreichen oder knapp verfehlen, der Weg dahin ist nie umsonst. Auf dem Weg zum Ziel erleben wir etwas, lernen Menschen kennen, eignen uns Wissen an, sammeln Erfahrung und manchmal wird aus dem Scheitern sogar ein neues Ziel geboren. Vielleicht sogar ein besseres, als das vorherige. Aus diesem Grund ist, selbst wenn wir scheitern, der Weg den wir gehen wertvoll.

Er ist wie eine Spur die wir lesen können. Wo bin ich falsch abgebogen? Was hat dazu geführt? War ich abgelenkt oder habe ich auf etwas vertraut, dass sich als falsch herausgestellt hat? Habe ich vielleicht nicht auf mein Bauchgefühl geachtet? Oder ganz praktisch: Wann hätte ich mich um meine Weihnachtskarten kümmern sollen?
Wie ein Spurenleser können wir den Weg zum Scheitern ergründen und daraus unsere Lernerfahrungen ziehen. Aus den Erfahrungen können wir wiederum Warnsignale und auch Lösungen für unsere nächsten Ziele aufstellen. Sprich: Die Weihnachtskarten bereits im Oktober bestellen!

Statt also nur darauf zu achten, dass Du gescheitert bist, solltest Du Dich unbedingt fragen: Was habe ich gelernt? Was nehme ich mit?

Aber bitte keine pauschalisierten kritischen Antworten wie: Jetzt weiß ich eben, dass ich doof bin oder dieses oder jenes nicht kann oder ein Problemmagnet bin. Das bringt Dich alles nicht weiter. Sei bei Deiner Spurenlese frei von Kritik, bleib neugierig und versuche einfach nur herauszufinden, wo Du besser aufpassen, Dir Hilfe holen oder vielleicht sogar das Projekt hättest stoppen müssen. Oft geschehen die großen Fehler nämlich auch dann, wenn wir innerlich schon abgeschlossen haben und uns trotzdem zwingen etwas zu Ende zu bringen. Finde heraus, was es bei Dir war und lerne daraus.

Nach dem Scheitern erst mal vom Gedankenkarussel absteigen

Keine Frage, im ersten Moment des Scheiterns fällt es keinem von uns leicht, Enttäuschung und Wut beiseite zu schieben und sofort die Lernerfahrung zu sehen. Aber auch hier gibt es Wege und Lösungen, um aus dem negativen Gedankenkarussel zu steigen. Unsere wichtigsten Tipps dazu lauten:

  • Von ganz oben betrachtet, ist es nur halb so schlimm!
  • Es hätte auch schlimmer kommen können!
  • Du kannst immer neu starten!

Ist die Wut ganz groß und das Gedankenkarussel dreht sich wie verrückt, dann ist im ersten Schritt hilfreich eine Vogelperspektive einzunehmen. Also, die Situation wie ein Vogel von oben zu betrachten. Erst über Deinem Kopf, dann über dem Dach, dann über Deinem Wohnort und immer höher zu fliegen. Durch die steigende Entfernung wird alles kleiner und wir merken, wie klein und unbedeutend manches ist. Durch diesen kurzen Perspektivwechsel bringst Du Ruhe in Deinen Kopf rein und kannst Dich besser auf die Lösung und Lernerfahrung konzentrieren.

Und dann wirst Du auch ganz schnell erkennen: Es hätte auch viel schlimmer kommen können. Es klingt klischeehaft, aber es ist so wahr! Ist ein Projekt gescheitert, bedeutet es noch nicht, dass Dein Unternehmen gescheitert ist. Waren die fehlenden Weihnachtskarten wirklich so dramatisch? Und wenn wir ehrlich sind, scheitern wir oft gepaart mit einer Menge Glück, welches uns vor viel Schlimmerem bewahrt. Stimmts?!

Und die nächste gute Nachricht ist, keiner hält Dich davon ab, es nochmal zu probieren. Neu zu starten. Mit den Erfahrungen, die Du gemacht hast. Selbst wenn Du erst wieder sparen musst oder Dich zuvor weiterbilden musst, sind allein diese Schritte, Geld zur Seite zu legen oder einen Workshop zu buchen, die ersten Schritte Deines Neustarts. Wenn Du es denn willst!

Und wenn Du es willst, dann sag Dir ganz klar: JETZT erst recht!

Dieser Wille nach dem Scheitern wieder aufzustehen steckt in uns, er ist uns Menschen im wahrsten Sinne in die Wiege gelegt. Bereits als Kinder machen wir Erfahrung mit dem Scheitern, zum Beispiel während wir laufen lernen. Kinder, die laufen lernen, fallen hin, stolpern über ihre eigenen Füße und tun sich auch mal weh. Aber sie stehen wieder auf und versuchen es mit dem Gelernten erneut. Kein Kind gibt das Laufen lernen auf, nur weil es zu Beginn gescheitert und hingefallen ist. Und so sollten wir auch nie aufgeben, nur weil wir mal gescheitert sind oder ein Projekt nicht so realisiert haben, wie geplant.

Deshalb fürchte Dich nicht vor neuen Herausforderungen, begegne ihnen mit Neugier und wenn Du mal stolperst, dann denk daran: Du lernst etwas. Auch beim Scheitern. Immer.

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Wie gehst Du mit dem Scheitern um? Teile Deine Meinung mit uns!

Oder haderst Du aktuell mit einem gescheiterten Projekt und suchst Unterstützung? Wir begleiten Dich gerne mit einer Soul and Bizz Session dabei. Melde Dich gerne bei uns.

 

Foto: rawpixel