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Als zertifizierte Business Coaches helfen wir Dir, das eigene kreative Business positiv zu verändern – kreativ erfolgreich sein, das geht! Mit unserem Know-how und Erfahrungen sind wir Dir als Kreativer und Künstler dabei behilflich, Dich richtig zu positionieren und zu vermarkten sowie den richtigen Weg für Dein eigenes Unternehmen und Deine Selbständigkeit zu finden – in der Hochzeitswelt und auch in anderen kreativen Branchen.

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Mit einem persönlichen Vor-Ort-Workshop oder in einem ortsunabhängigen Online-Workshop begleiten wir Dich dabei, die richtigen Schritte für Deine Zielerreichung zu gehen.

Erfahrene Profis unterstützen wir mit langfristigem Business Coaching, den immer neuen Anforderungen der Selbständigkeit optimal gerecht zu werden und sich gleichzeitig treu zu bleiben. Newcomer und Brancheneinsteiger erhalten von uns Starthilfe in die Hochzeitsbranche und wir helfen dabei, ein passendes Netzwerk aufzubauen, um schnell Buchungen zu generieren.

Neben unserer Tätigkeit als Coaches und Beraterinnen bieten wir Dir als Hochzeitsbloggerinnen detaillierte Kenntnis der Hochzeitsszene sowie langjährige Erfahrung aus den Bereichen Marketing/PR, Social Media und Blogger Relation, so dass wir Dir auch in anderen Kreativbranchen weiterhelfen können. Durch unsere eigene Selbständigkeit kennen wir die Schwierigkeiten der Gründungsphase und wissen, welche Maßnahmen bei der Existenzgründung von Bedeutung sind.

Alle Details unserer Angebote und wie wir Dir helfen können, findest Du unter Workshops & Coaching.

Oder sende uns einfach eine E-Mail an team (at) hochzeitsgesellschaft.org – wir freuen uns auf Deine Nachricht!

Viele Grüße von Pinar und Susanne

 

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Warum Du Deine Strategie aushalten musst

Bei einer amerikanischen Hochzeitsfotografin schnappte ich vor einiger Zeit den Satz „Du musst Deine neuen Preise aushalten können“ auf – wie wahr! Und vor allem gilt dies besonders für die eigene Strategie. Was heißt das?

Schneller Wandel

Die Hochzeitsbranche erfordert immer wieder und viel schneller, als man denken würde, eine Anpassung Deiner Businessausrichtung von Dir.

Konnte man sich früher darauf verlassen, nach der Existenzgründungsphase (3 Jahre), dann nach fünf und zehn Jahren eine ordentlich „Inspektion“ seines Hochzeitsbusiness vornehmen zu müssen, sich einmal ordentlich durchzuschütteln, seine Marketingaktivitäten durchzurütteln und sich vor allem die aktuellen Zielgruppen im Hochzeitsmarkt anzuschauen, ist das heute anders.

Jede Saison muss Du Dich fragen, ob Du auf dem richtigen Weg bist, was sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate verändert hat. Wie tickt die neue Zielgruppe, die nächste Saison heiraten will? Welche neuen Marktingkanäle sind entstanden und vor allem relevant? Was muss ich nun in meinem Business ändern? Sind meine alten Ideen aus der Schublade noch innovativ und zukunftorientiert?

Denn eins ist klar: Mit dem Credo „Das haben wir schon immer so gemacht.“ oder „Das hat doch letztes Jahr so gut funktioniert.“ wird man in der heutigen Hochzeitsbranche krachend scheitern.

Auf den ersten Blick klingt es daher vielleicht paradox, ist aber umso wichtiger: So schnell man sich dem heutigen Wandel anpassen muss, umso länger und konsequenter muss man im Hochzeitsmarkt seine Strategie durchziehen.

Du musst Deine Strategie aushalten

Du hast gemerkt, dass sich in Deinem Business etwas ändern muss? Das Du Dein Portfolio neu ausrichten musst? Vielleicht hast Du Dich auch sehr bewusst dafür entschieden, bestimmte Kunden nicht mehr ansprechen zu wollen, neue Geschäftsfelder aufzumachen? Du befindest Dich gerade mitten in einem solchen Transferprozess?

Dann hast Du im Idealfall nach einer Wettbewerbsanalyse und einer Vorausschau eine neue Strategie formuliert, wie und womit Du Deine Businessziele erreichen willst. Danach heißt es, Dein Business entsprechen zu planen, umzubauen und auszustatten. Die Umsetzung Deiner Strategie hilft Dir dann Deine Ziele zu erreichen.

Eins ist ganz klar: Eine Änderung der eigenen Unternehmensstrategie ist immer eine sehr große Sache! Nicht umsonst beschäftigen Großkonzerne zur Umsetzung neuer Strategien ganze Herrscharen von Beratern und Agenturen. Und nun bist da Du. Ein einzelner Hochzeitsdienstleister, der sich verändern will.

Und was passiert: Nach kürzester Zeit stellen sich die ersten Zweifeln ein. Weil der Lieblingskollege fragt, was das denn nun soll. Weil es bislang noch niemand sonst so probiert hat. Weil aktuell noch nicht so viele Buchung drin sind wie im Vorjahr. Weil Du eventuell erst einmal eine finanzielle Durststrecke durchleben musst, um Dein Ziel zu erreichen. Weil Dir in der Nacht Dein innerer Kritiker immer wieder zuflüstert, dass das alles nicht funktionieren wird.

Doch Du musst Deine Strategie aushalten. Vor allem muss Dir klar sein, dass eine neue Strategie nicht bei jedem sofort und unmittelbar Erfolge zeigen wird. So schnelllebig die Hochzeitsbranche ist, so ist die Hochzeitssaison doch immer über 12 Monate verteilt. Gerade bei saisonalem Diestleistergeschäft in der Hochzeitsbranche muss man eine neue Strategie konsequent über mindestens eine Saison durchziehen.

Erstens muss es nicht nur bei den immer wieder neu in die Branche hineinkommenden Brautpaaren ankommen, sondern die eigene neue Strategie muss sich auch bei den Branchenkollegen herumsprechen. Und das dauert länger, als man denkt. Und das muss man auch manchmal lauter bekannt geben, als man eigentlich möchte.

Außerdem: Halbjährlich oder jährlich die eigene Strategie zu ändern  – oder im schlimmsten Fall nach Blick von außen gar keine Strategie zu haben – macht Dich zudem als Dienstleister schnell in der Branche und bei Brautpaaren unglaubwürdig.

Zweifel und Ängste reduzieren

Und hey, nein, es gilt nicht, nach vier Wochen mit einer neuen Strategie gleich den Kopf in den Sand zu stecken!

Wir empfehlen Dir vielmehr:

– Im akuten Fall von Zweifel hole tief Luft, trete aus Deinem Gedankenkarrussel einen Schritt heraus. Dann blicke noch einmal ganz sachlich und objektiv auf Deine zurückliegenden Entscheidungen. Erinnere Dich daran, aus welchen Gründen Du Dich für die neue Strategie entschieden hast.

– Bei finanziellen Ängsten oder der Angst mit der neuen Strategie zu scheitern, blicke vertrauensvoll auf Deine geplanten Maßnahmen. Wenn Du in der aktiven Umsetzung Deiner Strategie-Maßnahmen bist, weißt Du, was Du in absehbarer Zeit erreichen wirst.

– Suche Dir einen vertrauensvollen Branchenkollegen oder kompetenten Ansprechpartner/Coach, den Du in Deine Pläne involvierst und der Dich über einen längeren Zeitraum begleitet. Besprich regelmäßig den aktuellen Fortschritt, äußere offen Deine Zweifel und lasse Dich vor allem immer wieder bestärken, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Strategie regelmäßig überprüfen

Natürlich hört an dieser Stelle die Arbeit mit Deiner neuen Strategie nicht auf. Wir möchten Dir hier abschließend im Artikel aber noch eine wichtigen Tipp mit auf den Weg geben:

Baue Dir selbst in regelmäßigen Zeitabständen Termine in den Kalender, zu denen Du Deine Strategie und Maßnahmen überprüfst.

Wenn Du mehr zum Thema Startegie erfahren möchtest, hinterlasse uns doch hier oder via Social Media einen Kommentar – dann planen wir gerne weitere Artikel zu diesem Thema!

Pic: Brooke Lark.

Was das Ende von Style Me Pretty für die Hochzeitsbranche bedeutet

Der Hochzeitsblog Style Me Pretty stellt zu Ende April seinen Service ein und wird nicht mehr online verfügbar sein. Was bedeutet dieses Blog-Aus für die anderen Onlinemedien? Und was sagt es über die Entwicklung der Branche aus, wenn selbst der größte Hochzeitsblog, die Nr. 1 der Welt, vom Markt geht? Stellte doch auch kürzlich The Pretty Blog aus Südafrika nach acht Jahren seinen Blog-Betrieb ein und verlegte das Posten gänzlich auf Instagram und Facebook.

+++ Update: Zwischenzeitlich wurden die Instagram-Postings von Style Me Pretty und Abby Larson zu diesem Thema gelöscht und Style Me Pretty wird nun wieder von seinen urspränglichen Gründern betrieben. +++

Dienstagabend ging nach diesem Posting durch die sozialen Medien ein großes – sagen wir es ganz offen: WTF?! Und nach dem ersten Entsetzen kam natürlich sofort die Frage auf: Warum? Selbst für Gründerin Abby Larson, die nach zehn Jahren ihren Blog verkauft hatte, kam diese Entwicklung wohl sehr überraschend.

Läutet das Ende von Style Me Pretty das Ende der Blog-Ära ein?

Nein, tut es nicht.

Veränderungen gab es bereits in den letzten 2-3 Jahren und diese hatten durchaus auch Auswirkungen auf die Branche, die Vermarktungsstrategien und somit auch auf die Hochzeitsblogs. Die Veränderungen und somit auch die Herausforderungen werden sicher nicht weniger oder einfacher werden, sondern noch komplexer und aufwendiger.

Das Ende von Style Me Pretty darf man auch nicht auf alle Blogs übertragen, denn Style Me Pretty ist ein Unikat. Es war der erste Hochzeitsblog mit modernen und innovativen Ansätzen. Der Blog wuchs stetig, mehrere Hochzeiten pro Tag gefeatured und mit dem Einstieg von AOL als Investor in 2012 um die Sparte Style Me Pretty Living erweitert. Ein schlauer Schachzug, denn so konnte man die gewonnen Hochzeitskunden auch in anderen schönen Lebensmomenten weiter begleiten und dadurch neue Märkte erschließen. Dazu kommt das Magazin, die App und vieles mehr. So groß wie Style Me Pretty war und ist bis heute kein anderer Hochzeitsblog.

Style Me Pretty war ein riesiges Konstrukt mit vielen Mitarbeiter, viel IT und entsprechenden Kosten. Geld, dass Style Me Pretty wie jeder andere Blog durch Werbung einnehmen muss. Abby Larson erklärte 2015 in einem Cosmopolitan Interview, dass Style Me Pretty sich auf die klassische Weise mit Werbebanner und Branchenbucheinträgen finanziert. Kein Problem – wenn ein Blog Werbekunden anzieht, dann mit einer Reichweite wie Style Me Pretty. Aber vielleicht haben die Einnahmen nicht mehr gereicht. Vielleicht waren sie nicht so ertragreich, dass sie die Investorengruppe auf Dauer glücklich gemacht haben.

Vielleicht sind wie bei allen Blogs weltweit auch bei Style Me Pretty die Werbeeinnahmen in den vergangenen Jahren gesunken. Auf die Veränderungen im Nutzerverhalten und auf die Herausforderungen von Social Media zu reagieren, erfordert bei einem Blog dieser Größenordnung zudem eine Geld ausgeben zu müssen. Für die eigene Sichtbarkeit zu sorgen, bedeutet große Mengen an Werbebudget einzusetzen. Aber all das wissen wir im Fall von Style Me Pretty nicht und können nur mutmassen.

Fakt ist: Es geht mit Style Me Pretty eine Inspirationsplattform vom Markt, die in den vergangenen zwölf Jahren die Branche geprägt hat. Ein Feature auf Style Me Pretty war der weltweite Ritterschlag eines Hochzeitsdienstleisters. Paare, deren Hochzeit auf Style Me Pretty gefeatured wurden, erinnern sich voller Stolz an diesen Tag.

Fakt ist auch: Es gehen mit dem kompletten „Shut-down“ auch jede Menge Artikel mit Links, Empfehlungen und Marketingmöglichkeiten der Branche flöten. Welche Auswirkungen das haben wird, lässt sich nun noch nicht absehen. Man kann nur hoffen, dass SMP nicht der einzige Werbekanal einiger Hochzeitsdienstleister ist. Für die Branche ist es jedenfalls ein herber Verlust.

Und was bedeutet das Ende von Style Me Pretty für die deutschsprachigen Hochzeitsblogs? 

Es liegen ziemlich turbulente Zeiten hinter uns deutschsprachigen Bloggern und eigentlich sind wir immer noch mittendrin. Die Mobilität des Internets und der wachsende Social Media Konsum insbesondere von Instagram (Stories), hat auch das Verhalten von deutschsprachigen Internetnutzern stark verändert.

Dabei ist nicht zu leugnen: Die stärkste Auswirkung der heutigen, starken Social Media Nutzung sind sinkende Besucherzahlen auf den Blogs. Eine sinkende Reichweite hat sinkende Werbebudgets zur Folge. Weniger Einnahmen, weniger Möglichkeiten. Wir lehnen uns hier nicht weit aus dem Fenster, wenn wir sagen, dass alle Blogs mit dieser Entwicklung zu tun haben.

Alle professionellen Hochzeitsblogs versuchen bestmöglich darauf zu reagieren. Auch im recht überschaubaren deutschsprachigen Markt muss man die eigene Sichtbarkeit mittlerweile mit hohen Werbebudgets sichern. Neue Einnahmequellen werden kreiert: Sei es mit einem eigenen Shop, einem Magazin oder anderen Produkten und Dienstleistungen. Kaum ein deutscher Hochzeitsblogger lebt alleine von seinem – besser: ihrem – Blog.

Müssen wir nun bangen, dass sich auch die großen deutschen Hochzeitsblogs wegen mangelnder Einnahmen und Rentabilität von ihrem ursprünglihen Kerngeschäft verabschieden? Nicht mehr, als wir es schon in den vergangenen zwei bis drei Jahren mussten. Sowieso gehen regelmäßig kleine und mittelgroße Blogs wieder vom Markt – wenn sich der zeitliche Aufwand einfach nicht mit dem Einkommen deckt. Dafür kommen regelmäßig neue Blogs hinzu. Der Markt ist und bleibt sehr dynamisch.

Ist Social Media nun die Lösung aller Probleme?

Wie bereits erwähnt: „The Pretty Blog“ hat vor wenigen Wochen den Blogbetrieb eingestellt und featured seitdem nur noch über Facebook und Instagram. Ein mutiger Schritt, der im Blick auf die Gesamtstrategie und Arbeit von Christine Meintjes auch Sinn macht. Übertragbar auf alle Blogs ist es jedoch nicht.

Der Erfolg von Social Media hat nichts mit Desinteresse gegenüber Blogs zu tun, ganz im Gegenteil – die Followerzahl vieler Blogs steigt in Social Media stetig an. Es ist vielmehr auch der Tatsache geschuldet, dass zahlreiche Leser heutzutage überwiegend über Social Media, insbesondere Instagram und Instagram Stories interessante Inhalte konsumieren. Das geht schneller, ist einfacher. Ist mobil.

Oft hängt auch die große Followeranzahl mit der Bekanntheit des Blogs zusammen – das eine bedingt also das andere. Wer einmal selbst ein eigenes Instragm-Account aufgebaut hat, weiss wie schwer es ist, sich eine große Leserschaft ohne Werbung und Fankauf aufzubauen.

Mit Inhalten einen Nutzwert schaffen – auf Blogs und via Social Media

Natürlich könnten nun auch alle Hochzeitsblogger ihre Inhalte einfach nur noch auf Instagram posten und mit dem entsprechenden Hashtag versehen. Aber ist das weniger Arbeit? Mehr schnell verdientes Geld? Auch in Social Media werden sich auf Dauer doch die Postings am besten durchsetzen, die einzigartig, individuell und mit guten Inhalten gefüllt sind.

Guter Content gewinnt immer.

Allerdings bieten Blogs einen entscheidenden Vorteil gegenüber Social Media: SEO! Die Vielzahl von Artikeln können über Google über Jahre hinweg gefunden werden. Stories wandern nach 24 Stunden ins Nirvana oder bestenfalls in die Highlights.

Eine Hochzeitsreportage ausschließlich auf wenige Bilder einzudampfen? Wie vermittelt man die Inhalte eines Serviceartikels in einer Story? Wir sind überzeugt, dass Hochzeitsblogs auch weiterhin existieren werden. Weil es  bei der Hochzeitsorganisation um umfangreiche Inhalte geht, mit denen Planung erleichtert wird, mit dem Brautpaare Geld sparen können und noch viel mehr. Bei organisatorischen Themen wollen die Leser zahlreiche und handfeste Infos und dafür besuchen sie auch weiterhin Blogs, die die entsprechende Plattform für diese Inhalte bieten. Zudem sind es Nischenthemen, also die Spezialisierung auf wenige Themengebiete, die es daneben  interessant für die Leser – und somit auch für Werbekunden.

Lernen und Weitermachen.

Das Ende von Style Me Pretty steht aus unserer Sicht nicht für das Ende der Blog-Ära, denn wir vermute eine rein wirtschaftliche Entscheidung der Investoren. Aber es ist ein guter Anlass, um auf unseren Hochzeitsmarkt zu blicken und anzuerkennen, wie groß die Herausforderungen sind, denen sich alle Hochzeitsblogs und auch alle anderen Anbieter stellen.

Der Blick auf den Markt verdeutlicht uns, wie wichtig es ist, dass Nutzerverhalten unserer Zielgruppe zu kennen und Entwicklungen vorauszusehen, um professionell auf sie reagieren zu können. Es verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass wir so gesund wachsen, dass wir dabei agil bleiben, um auf alle Veränderungen schnell und effizient reagieren zu können.

Aber vor allem zeigt es uns, dass hierzulande qualitativer Content auf Hochzeitsblogs wichtiger ist als je zuvor. Denn schöne Bildern auf Instagram & Co zu posten ist wichtig, aber nur wer gute Geschichten erzählt und qualitative Inhalte bietet kann, wird die Leser tatsächlich gewinnen.

 

 

 

Photo by Sweet Ice Cream Photography

Hochzeitskongress mit neuem Konzept

Das A und O einer erfolgreichen Selbständigkeit? Ein verlässliches Netzwerk! Und für die Hochzeitsbranche bietet der Hochzeitskongress regelmäßig eine perfekte Plattform, um landesweite Kontakte zu knüpfen, spannende Informationen zu erhalten und sich fortzubilden. Und daher haben wir das Organisationsteam des diesjährigen Hochzeitskongresses in Dresden zu einem kurzen Interview gebeten, um zu erfahren, was dieses Jahr auf die Teilnehmer und Interessierte wartet.

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Liebes Team vom Hochzeitskongress, nach Köln, München und Hamburg geht es in 2018 nach Dresden – was dürfen die Teilnehmer dieses Jahr erwarten?


Vor allem erwartet die Teilnehmer dieses Jahr ganz viel praktisch nutzbarer Input, der ihr Business nach vorne bringt – und zwar individualisierbar je nach Bedürfnissen und Interessen: zusätzlich zu den Vorträgen für alle wählt jeder Teilnehmer aus einem breiten Angebot zwei Workshops und entscheidet sich dabei, ob er lieber vom erfahrenen Hochzeitsprofi oder vom branchenfremden Experten lernen will. Außerdem unterstützen wir mit den Intensivrunden hochwertiges Networking: jeder kann in bis zu sechs Intensivrunden mit Referenten und zusätzliche Spezialisten die Fragen diskutieren, die ihnen aktuell unter den Nägeln brennen.

Natürlich haben wir dieses Jahr wieder, teils internationalen Branchengrößen wie den renommierten Planerinnen Eva Trevisan und Clara Boatto von Chic Weddings in Italy, der amerikanischen Haarschmuckdesignerin Liv Hart von Enchanted Atelier, dem finnish-deutschen Hochzeits-Duo von Hey Look, dem deutschen Video- und Fotoduo Kreativ Wedding und vielen mehr. Auch Inspirationsbereiche wird es wieder geben und natürlich eine super Party am Samstag.

Zum ersten Mal konnten wir auch den Wunsch der Teilnehmer nach einem Kongresshotel  erfüllen. Arbeiten, schlafen, Netzwerken alles unter einem Dach. Das Westin Bellevue Dresden liegt direkt an der Elbe, bietet super Möglichkeiten für den Kongress und von dort aus ist man schnell bei den schönsten Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Frauenkirche. 

Ihr habt das Konzept erneuert, es gibt nun neben Vorträgen auch viele Workshops. Wie muss man sich das vorstellen? 


Einer der großen Mehrwerte des Deutschen Hochzeitskongress ist, dass sich hier die gesamte Branche triff, Dienstleister aus allen Gewerken und Bereichen der Branche. Natürlich haben alle ganz individuelle Bedürfnisse und Interessen. Wir freuen uns, dass wir es dieses  Jahr geschafft haben, diesen unterschiedlichen Anforderungen mit einem individualisierbaren Programm aus Vorträgen, Intensivrunden und Workshops entgegenzukommen.

Die Kongresstage beginnen und beenden wir mit Vorträgen für alle Teilnehmer. Hier setzen wir auf Themen die für alle Gewerke spannend sind. Zum Beispiel haben wir Leo Martin an Board, der ehemaliger Geheimagent erzählt uns wie man Menschen für sich und sein Business gewinnen kann. Jeder Teilnehmer darf außerdem zwei aus zehn spannenden Workshops auswählen. Hier ist wirklich eine bunte Mischung gegeben: Vertrieb, Social Media, Kreativitätstechniken, Verhaltenstraining, Personal, Work-Life-Balance. Mit Doreen Winking, Thorsten Heyer, Karin Mack, Marco Schwarz, Daniela Jost, Markus Rosenbaum, Emilia de Kruif, Andreas Jacobs, Hubert Vitt und Benjamin Brunner freuen sich zehn kompetente Workshopleiter auf euch. Besonders freuen wir uns, das wir trotz des erweiterten Programmes den Preis für die Tickets nicht erhöhen mussten.

So ein Wochenende eignen sich ja auch hervorragend zum Networking – habt ihr dafür spezielle Formate geplant? 


Der Kongress beginnt mit einer Überraschung für alle Teilnehmer, die sich perfekt dazu eignet, auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen, neue Leute kennen zu lernen und auch bekannte Gesichter aus einem anderen Blickwunkel zu betrachten. Unsere Intensivrunden, die hochwertiges Networking zwischen Teilnehmern und Referenten unterstützt, sind in den vergangenen Jahren extrem gut angekommen. Deshalb sind wir dem Teilnehmerwünschen entgegengekommen und haben sie dieses Jahr ausgeweitet: Sie finden nun an beiden Tagen statt, so dass Teilnehmer doppelt so viele Wunschpartner treffen können. Es wird wieder eine Visitenkartenwand geben und unsere Facebookgruppe die super funktioniert. Außerdem werden sich auf dem Kongress immer kleine Projektgruppen bilden, in denen man sich wunderbar vernetzen kann. Party, Hotelbar und gemeinsames Frühstück erledigen dann den Rest. 

Tickets bekommt ihr auf www.hochzeitskongress.de. Noch sind wir nicht ausgebucht, aber die ersten Workshops – die Plätze werden nach Reihenfolge der Buchung vergeben – werden knapp. Schnell sein, lohnt sich also. 

Und wie kann sich der Teilnehmer ideal auf den Kongress vorbereiten? 


Ein Hotelzimmer im Bellevue könnt ihr ganz einfach über unser Kontingent buchen. Ruft im Hotel an, unter dem Codewort Hochzeitskongress bekommt ihr dann eines der für die Teilnehmer reservierten Zimmer.  Mitfahrgelegenheiten / Reisegruppen könnt ihr super über die Facebookgruppe organisieren. In diese werdet ihr eingeladen, sobald ihr ein Ticket gekauft habt. Wenn ihr mit der Bahn anreisen möchtet, gib es auf unserer Website unter Anreise einen Link der Deutschen Bahn für vergünstigte Tickets. 

Außerdem ist es immer gut, sich vorher zu überlegen, wen ihr auf dem Kongress treffen wollt. Zum einen könnt ihr euch auf hochzeitskongress.de mit den  Intensivrundenpartnern beschäftigen. Die Plätze werden dieses Jahr direkt vor Ort verteilt. Auf dem Hochzeitskongress sind aber nicht nur interessante Referenten, andere Teilnehmer sind manchmal mindestens genauso spannend. Die Facebookgruppe bietet schon vorab die Möglichkeit, sich zu verabreden. Außerdem haben wir extra für alle Teilnehmer einen Badge erstellt. Man kann ihn in E-Mail-Signaturen oder auf der Homepage einbinden oder direkt Social Media Follower fragen, wer auf dem Kongress ist und für ein Treffen am Rande zur Verfügung steht. Ansonsten: Visitenkarten, gute Laune und falls ihr in den Hotelpool möchtet, die Badehose nicht vergessen :-)

Vielen Dank, liebes HoKon-Team – wir wünschen euch wunderbare Tage und viel Erfolg!

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Von der Kunst schön zu scheitern

Bist Du schon mal gescheitert? Mit Sicherheit. Wer nicht? Scheitern gehört doch zum Leben. Wir tun es nur so ungern und noch weniger geben wir es gern zu, denn scheitern tut weh.

Ob im Privaten oder im Berufsleben, wir holen uns kleine und große Beulen, blaue Flecken, ja und manchmal auch tiefe Narben vom Scheitern. Wenn eine Beziehung scheitert, eine Geschäftsidee einfach nicht fliegen will. Oder man einfach wieder viel zu spät mit den Weihnachtskarten dran war. Jeder definiert den „Fehlschlag“ anders, aber jeder kennt ihn. Vielleicht knabberst Du gerade auch an einem „Fehlschlag“ aus dem letzten Jahr und willst es 2018 besser machen, aber haderst noch mit Dir und kuckst besorgt auf Deine blauen Flecken und Beulen? Das kennen wir alle.

Das Problem mit dem Scheitern ist nämlich nicht das Scheitern an sich und auch nicht die Schrammen, die wir davon tragen. Es ist unser Umgang mit dem Scheitern, der uns das Leben schwer macht. Wir kritisieren uns selbst, zweifeln an unserem Können und mit jeder Beule werden wir vorsichtiger. Schneller als wir es merken, verkrampfen wir innerlich bei der nächsten Herausforderung, aus Angst wieder zu scheitern. Oder noch schlimmer: vor anderen zu scheitern.

Ja, wir scheitern auch so ungern, weil es uns peinlich ist vor anderen zu scheitern. Schwäche zu zeigen. Vermeintlich dumm, unprofessionell oder blauäugig da zu stehen – und so verbergen wir gern unsere blauen Flecken und Schrammen vor den anderen. Würden wir stattdessen offen dazu stehen, würden wir uns wundern, wie vielen anderen es ähnlich geht. Wie oft auch andere scheitern.

Denn Scheitern ist menschlich und sogar wichtig.

Wir lernen und wachsen nämlich besonders stark an unseren Fehlern und Fehlschlägen. Doch anstatt uns auf die Größe zu konzentrieren, die wir durch das Scheitern gewachsen sind, schauen wir auf den Schmerz und unsere blauen Flecken. Den Verlust von Zeit, Geld und vielleicht sogar Kunden. Wir sehen nur, was wir falsch gemacht haben und selten, was wir aus dem Fehler, dem Scheitern, lernen können.

Dabei wäre das der viel bessere Umgang mit dem Scheitern. Ihn zu „feiern“, frei nach dem Motto: wenn schon scheitern, dann bitte auch schön.

Lerne und Wachse am Scheitern

Selbst im Scheitern steckt etwas Gutes. Auch wenn wir unser Ziel nicht erreichen oder knapp verfehlen, der Weg dahin ist nie umsonst. Auf dem Weg zum Ziel erleben wir etwas, lernen Menschen kennen, eignen uns Wissen an, sammeln Erfahrung und manchmal wird aus dem Scheitern sogar ein neues Ziel geboren. Vielleicht sogar ein besseres, als das vorherige. Aus diesem Grund ist, selbst wenn wir scheitern, der Weg den wir gehen wertvoll.

Er ist wie eine Spur die wir lesen können. Wo bin ich falsch abgebogen? Was hat dazu geführt? War ich abgelenkt oder habe ich auf etwas vertraut, dass sich als falsch herausgestellt hat? Habe ich vielleicht nicht auf mein Bauchgefühl geachtet? Oder ganz praktisch: Wann hätte ich mich um meine Weihnachtskarten kümmern sollen?
Wie ein Spurenleser können wir den Weg zum Scheitern ergründen und daraus unsere Lernerfahrungen ziehen. Aus den Erfahrungen können wir wiederum Warnsignale und auch Lösungen für unsere nächsten Ziele aufstellen. Sprich: Die Weihnachtskarten bereits im Oktober bestellen!

Statt also nur darauf zu achten, dass Du gescheitert bist, solltest Du Dich unbedingt fragen: Was habe ich gelernt? Was nehme ich mit?

Aber bitte keine pauschalisierten kritischen Antworten wie: Jetzt weiß ich eben, dass ich doof bin oder dieses oder jenes nicht kann oder ein Problemmagnet bin. Das bringt Dich alles nicht weiter. Sei bei Deiner Spurenlese frei von Kritik, bleib neugierig und versuche einfach nur herauszufinden, wo Du besser aufpassen, Dir Hilfe holen oder vielleicht sogar das Projekt hättest stoppen müssen. Oft geschehen die großen Fehler nämlich auch dann, wenn wir innerlich schon abgeschlossen haben und uns trotzdem zwingen etwas zu Ende zu bringen. Finde heraus, was es bei Dir war und lerne daraus.

Nach dem Scheitern erst mal vom Gedankenkarussel absteigen

Keine Frage, im ersten Moment des Scheiterns fällt es keinem von uns leicht, Enttäuschung und Wut beiseite zu schieben und sofort die Lernerfahrung zu sehen. Aber auch hier gibt es Wege und Lösungen, um aus dem negativen Gedankenkarussel zu steigen. Unsere wichtigsten Tipps dazu lauten:

  • Von ganz oben betrachtet, ist es nur halb so schlimm!
  • Es hätte auch schlimmer kommen können!
  • Du kannst immer neu starten!

Ist die Wut ganz groß und das Gedankenkarussel dreht sich wie verrückt, dann ist im ersten Schritt hilfreich eine Vogelperspektive einzunehmen. Also, die Situation wie ein Vogel von oben zu betrachten. Erst über Deinem Kopf, dann über dem Dach, dann über Deinem Wohnort und immer höher zu fliegen. Durch die steigende Entfernung wird alles kleiner und wir merken, wie klein und unbedeutend manches ist. Durch diesen kurzen Perspektivwechsel bringst Du Ruhe in Deinen Kopf rein und kannst Dich besser auf die Lösung und Lernerfahrung konzentrieren.

Und dann wirst Du auch ganz schnell erkennen: Es hätte auch viel schlimmer kommen können. Es klingt klischeehaft, aber es ist so wahr! Ist ein Projekt gescheitert, bedeutet es noch nicht, dass Dein Unternehmen gescheitert ist. Waren die fehlenden Weihnachtskarten wirklich so dramatisch? Und wenn wir ehrlich sind, scheitern wir oft gepaart mit einer Menge Glück, welches uns vor viel Schlimmerem bewahrt. Stimmts?!

Und die nächste gute Nachricht ist, keiner hält Dich davon ab, es nochmal zu probieren. Neu zu starten. Mit den Erfahrungen, die Du gemacht hast. Selbst wenn Du erst wieder sparen musst oder Dich zuvor weiterbilden musst, sind allein diese Schritte, Geld zur Seite zu legen oder einen Workshop zu buchen, die ersten Schritte Deines Neustarts. Wenn Du es denn willst!

Und wenn Du es willst, dann sag Dir ganz klar: JETZT erst recht!

Dieser Wille nach dem Scheitern wieder aufzustehen steckt in uns, er ist uns Menschen im wahrsten Sinne in die Wiege gelegt. Bereits als Kinder machen wir Erfahrung mit dem Scheitern, zum Beispiel während wir laufen lernen. Kinder, die laufen lernen, fallen hin, stolpern über ihre eigenen Füße und tun sich auch mal weh. Aber sie stehen wieder auf und versuchen es mit dem Gelernten erneut. Kein Kind gibt das Laufen lernen auf, nur weil es zu Beginn gescheitert und hingefallen ist. Und so sollten wir auch nie aufgeben, nur weil wir mal gescheitert sind oder ein Projekt nicht so realisiert haben, wie geplant.

Deshalb fürchte Dich nicht vor neuen Herausforderungen, begegne ihnen mit Neugier und wenn Du mal stolperst, dann denk daran: Du lernst etwas. Auch beim Scheitern. Immer.

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Wie gehst Du mit dem Scheitern um? Teile Deine Meinung mit uns!

Oder haderst Du aktuell mit einem gescheiterten Projekt und suchst Unterstützung? Wir begleiten Dich gerne mit einer Soul and Bizz Session dabei. Melde Dich gerne bei uns.

 

Foto: rawpixel

Vergiss gute Vorsätze. Mache Neugierde zu Deinem Begleiter in 2018!

Zum Jahresende lassen wir gerne die vergangenen Monate Revue passieren. Was war gut, was nicht so gut und was haben wir so gemacht, geschafft, erlebt? Aus den Erkenntnissen bilden wir Vorsätze für das neue, das frische Jahr, das vor uns liegt. Das Blatt ist weiß und der Wille groß, es besser zu machen. Apropos Wille. Wenn wir uns unsere Vorsätze ansehen, kommt oft der Gedanke „Ich kann das schaffen. Ich muss nur disziplinierter sein.“ Meist steht Disziplin selbst ganz oben auf der Liste der Vorsätze. Eigentlich immer. Jedes Jahr aufs Neue.

Es ist aber auch nicht einfach. Viel zu groß sind die Versuchungen am Handy, dem Fernseher oder einfach da draußen in der Welt. Wir lassen uns ablenken, werden Meister in Prokrastination und ärgern uns später über uns selbst. Disziplin erscheint uns da die einzige Lösung. Blöd nur, dass man Disziplin nicht lernen und nicht erzwingen kann. Disziplin kommt von allein. Wenn man weiß wofür man diszipliniert sein will. Wofür es sich lohnt, der Prokrastination in den Hintern zu treten.

Motivation ist das Zauberwort.

Motivation ist der Motor unseres Alltags und unseres Lebens. Hinter jeder unserer Handlungen steckt die Motivation unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Sehr häufig geschieht das unbewusst, aber manchmal auch ganz bewusst. Zum Beispiel, wenn wir Ziele für uns formulieren.

Oh Gott, Ziele. Schon wieder. Muss ich mir immer Ziele setzen? Ist das nicht genauso doof wie Vorsätze haben? Wir tun uns oft schwer damit Ziele zu formulieren. Manchmal weil wir schlicht nicht wissen, was wir tatsächlich wollen und manchmal, weil sie einem als zu schwer erscheinen. Schwer, weil wir dann den Druck verspüren diese Ziele erreichen zu müssen, um uns selbst und auch anderen gegenüber nicht als Versager da zu stehen. Ziele müssen jedoch nicht immer übergroß sein, auch kleine Ziele reichen und es muss auch nichts Materielles sein. Auch ein gutes Lebensgefühl kann ein Ziel sein. Man muss nur herausfinden, was das für einen selbst bedeutet.

Bei der Formulierung von Zielen hier hilft uns der beste Freund der Motivation: Neugierde.

Neugierde? Ja genau, kennst Du die noch?

In unserer digitalen, fast schon automatisierten Welt in der gefühlt alles im Eiltempo verläuft, werden wir überhäuft von Möglichkeiten und Eindrücken. Wir konsumieren dankbar was uns geboten wird, denn das Angebot ist ja auch schön und macht Spaß. Das Ergebnis jedoch ist, dass wir in einen Automatismus verfallen und uns dadurch den Raum nehmen, Dinge auch mal selbst zu entdecken, zu hinterfragen, zu erforschen und zu tun. So aus reiner Neugierde.

Mal im Ernst. Wann warst Du das letzte Mal neugierig. So richtig. Wolltest etwas Neues entdecken, recherchieren, fühlen und erleben? Vielleicht als Du Deine letzte Reise unternommen hast? Eine neue Sprache gelernt hast? Oder einfach ein neues Buch gekauft hast?

Und wann warst Du das letzte Mal neugierig, was Dein Leben, Deine Ziele und Wünsche betrifft?

Hast mal ein Gespräch mit Dir selbst geführt? Dich befragt? Mal in Dich reingehorcht?
Nicht mit der kritischen Stimme, die sagt „was willste denn nun eigentlich? Entscheide Dich mal!“ Sondern mit der neugierigen Stimme, die wir aus Kindheitstagen kennen. Die Stimme, die uns gefragt hat, wo das nächste Abenteuer wartet und was uns heute Spaß bringen kann. Die Stimme, die dafür gesorgt hat, dass wir wach und neugierig durch die Welt gelaufen sind, um Neues zu entdecken und Dinge zu finden, die uns Freude bringen. Sie ist noch da diese Stimme, sie ist nur sehr leise geworden durch all den Ernst und die Ablenkungen im Leben. Aber wir können sie wiederbeleben und dafür müssen wir nicht mal kindisch werden, sondern dürfen gerne weiter erwachsen bleiben. Wir müssen nur anfangen, uns die richtigen Fragen zu stellen und uns in Neugierde üben. Wolle wir es mal versuchen?

Sei neugierig, auf Dich, Dein Leben und Deine Arbeit.

Bleiben wir bei unseren Zielen und Wünschen. Um diese herauszufinden können wir uns viele, sehr viele Fragen stellen. Die Fragen sollten nicht allein um die Arbeit kreisen, sondern auch um Dein Privatleben. Wir arbeiten ja, um zu leben und nicht umgekehrt…:

  • Wen will ich öfter sehen? Wen weniger?
  • Was will ich lernen? Was will ich meistern? Was will ich üben?
  • Was will ich erleben? Was macht mir Spaß?
  • Wovon will ich mehr? Wovon will ich weniger?
  • Was will ich entdecken? Welche Länder will ich bereisen?
  • Wen würde ich gerne mal kennenlernen?
  • Welche Herausforderung will ich meistern? Wo will ich beruflich stehen? Was will ich über meinen Job sagen können?
  • Was will ich verdienen? Was möchte ich mir unbedingt anschaffen?
  • Was mag ich an meinem Büro? Was nicht?
  • Was mag ich an meinem Beruf? Was nicht?
  • Wann bin ich am produktivsten? Welche Arbeit verursacht Langeweile?
  • Was wäre die größte Veränderung, die ich mir in meinem Job wünsche?
  • Was wäre die kleinste Veränderung?
  • Wie sieht es damit im Privatleben aus? Was wäre die größte und was die kleinste Veränderung, die ich mir für mich wünsche?

Die Antworten auf diese Fragen sind Hinweise auf Deine Ziele, die Dinge die Dich motivieren. Höre hin. Schreib es auf.

Vielleicht kommt dabei heraus, dass Du gerne in einem Haus mit Garten leben würdest. Vielleicht aber auch, dass Du gerne um die Welt reisen würdest. Auf jeden Fall wirst Du herausfinden, was Du magst und was nicht. Was Dir Freude bringt und was nicht. Und somit auch, was Dich motiviert um an der Erfüllung Deiner Wünsche zu arbeiten. Aber vor allem wie diese Arbeit aussehen muss, damit Du motiviert bleibst.

Durch die Motivation steigt die Disziplin und wenn es doch mal mit der Disziplin hapert und Du vor der Entscheidung stehst, Schreibtisch oder Prokrastination, dann solltest Du Dich fragen:  Welche Entscheidung führt mich zu meinem gewünschten Ziel?

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Diese Methode ist kein Zauberstab, der alle Arbeiten zu Feenstaub werden lässt, auf dem wir beseelt durch das nächste Jahr schweben können. Es wird immer Arbeit geben, die gemacht werden muss, ob wir wollen oder nicht (Hallo Steuererklärung!), aber wir können diese Hürden besser meistern, wenn wir wissen wofür wir es tun. Worauf wir hinarbeiten, welche Wünsche wir uns damit erfüllen, welches Lebensgefühl wir für uns selbst erschaffen wollen.

Deshalb unser Tipp an Dich zum Jahresende:
Sei neugierig, auf Dich, Dein Leben und Deine Arbeit.
Finde heraus was Dich motiviert und dann: go for it!

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Wir unterstützen Euch gerne bei der Formulierung und Erreichung Eurer Ziele. Sprecht uns gerne für die neuen Termine in 2018 an: team (at) hochzeitsgesellschaft.org.

Foto: Ian Schneider

Zukunftsorientierung: Ziel, Vision oder Traum?

Oft hört man Hochzeitsdienstleister sagen: „Ich habe mir mit diesem Job meinen Traum erfüllt“ – aber haben sie dann auch ihr Ziel erreicht?

Ziele helfen Selbständigen in einem Veränderungsprozess, wichtige Schritte zu gehen, sich entsprechend weiterzuentwickeln und vor allem auch das gesteckte Ziel zu erreichen. Denn gerade diese Zukunftsorientierung, die einem ein Ziel bietet, spielt bei beruflicher Neuausrichtung eine sehr wichtige Rolle.

Klare Ziele für Dein Business formulieren

Dabei ist es notwendig die eigenen Ziele so klar zu formulieren, wie es nur geht. Statt zu sagen „Ich will als Fotograf in der Hochzeitsbranche arbeiten.“ hilft das präsize Ziel „Ich will im dritten Jahr als Hochzeitsfotograf mit 25 Hochzeiten im Jahr 60.000 Euro Umsatz generieren.“ bei der eigenen Businessplanung sehr viel mehr. Es beinhaltet nämlich parallel den Blick auf den zeitlichen Einsatz und das geplante Einkommen – und vor allem: Es ist messbar. Es bietet Dir einen konkreten Leitfaden, wie Du Dein Business planen und ausrichten musst.

Ein wichtiger Punkt bei dieser Zielplanung: der individuelle Ressourcen-Check. Jeder Selbständige bringt eine völlig andere Ausgangsposition mit, sei es bei beruflicher Ausbildung, familiärem Hintergrund und zeitlicher Verfügbarkeit. Sich realistisch zu fragen, ob das selbst gesetzte Ziel auch tatsächlich im eigenen Leben erreichbar ist, sollte immer mit der eigenen Planung einhergehen.

Visionen für das Leben

Zukunftsorientierung heißt immer auch, dass man sich mit den selbst gesteckten Zielen eigene Bedürfnisse erfüllt. Einige Menschen können sehr konkrete Ziele in ihrem beruflichen Kontext formulieren, für ihr Privatleben hingegen fällt es schwerer. Dabei hilft, eine Vision für das eigene Leben zu formulieren.

Was möchte ich in 5, 10, 15 oder 20 Jahren im Leben erreicht haben? Das eigene Leben, das sowohl berufliche als auch private Aspekte umfasst, zu visionieren, ist eine sehr kraftvolle Möglichkeit, sich darüber klar zu werden. Die Vision ist Dein Bild der Zukunft, das Dich positiv anspornen kann und Klarheit verschafft. Ist Deine Vision erst einmal formuliert, kannst Du genau erkennen, für welche Bereiche Du konkrete Ziele definieren kannst.

Träumen erlaubt

Manchmal muss man auch die harte Realität erkennen: Der vermeindliche „Traumjob“ in der Hochzeitsbranche entpuppt sich als viel härter als angenommen. Monetäre Ziele können gar nicht erreicht werden. Das Privateben wird zeitlich aufgefressen. Deshalb muss man sagen: Träumen ist erlaubt, ein Traum beflügelt, ein Traum darf groß, unrealistisch sein.

Aber aus Träumen wacht man immer irgendwann auf. Im eigenen Business sollte man deshalb nicht träumen, sondern sich ernsthaft fragen, ob und wann man aus dem eigenen Traum eine erreichbare Vision macht und aus der Vision konkrete Ziele ableitet. Denn dann wird der „Traumjob“ später auch nicht zum Albtraum.

Ob Newcomer in der Hochzeitsbranche oder langjähriger Profi – wir helfen euch gerne bei einer frischen Visionierung für euer Business und der konkreten Zielformulierung. Sprecht uns gerne für die neuen Termine in 2018 an: team (at) hochzeitsgesellschaft.org.

 Bild: Mink Mingle

Kalkuliere Dein Marketingbudget richtig

Eine der wichtigsten Tendenzen im deutschsprachigen Hochzeitsmarkt in den vergangenen Jahren: die Menge der Hochzeitsdienstleister nimmt zu! Der lukrative Markt lockt immer mehr neue und kreative Talente an. In den unterschiedlichen Disziplinen wird es mehr oder weniger dicht. Was dies zur Folge hat: Die eigene Sichtbarkeit bei potentiellen Kunden nimmt rapide ab!

War man vor drei Jahren beispielsweise noch einer von fünf bekannten Dienstleistern am lokalen Markt, muss man sich heute mit einer Vielzahl von Konkurrenten messen. Klar, die wichtigste Grundlage ist dabei ein fundiertes Handwerk! Aber was tun, wenn da alle auf einem extrem hohen Niveau arbeiten? Wie unterscheidet man sich dann?

Mit PR und Marketing Kunden gewinnen

Um beim Kunden sichtbar zu werden, ist Eigen-PR über die selbstverwaltenen Kanäle wie Webseite oder Social Media-Kanäle heutzutage Pflicht – reicht aber nicht mehr alleine aus. Dank immer wechselnder Algorithmen und einer zunehmenden Masse an Postings sieht selbst ein Fan Deiner Seite oder Deines Accounts Deine Beiträge nur noch unregelmäßig oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr.

Auch PR-Infos, Reportagen, Styled Shoots und Bilder an Redaktionen von Magazinen und Blogs zu senden, reicht nicht aus: Erhalten diese doch eine solche Flut an Anfragen und redaktionellen Angeboten, so dass nicht alle berücksichtigt werden können. Um also sicherzustellen, dass man von potentiellen Kunden gesehen wird, muss man für sich werben und auf seine eigenen Angebote hinweisen.

Und auch wer ein gut funktionierendes Netzwerk aus Kollegen aufweisen kann, die einen kontinuierlich weiterempfehlen – was passiert, wenn da jemand anderes kommt und man auf einmal auch hier mit dem dichteren Wettbewerb zu kämpfen hat? Einen Plan für PR und Marketing zu haben, ist das A und O. Eine ausgewogene Mischung zwischen kostenloser PR und kostenpflichtigem Marketing muss sein.

Jahresbudget für Marketing einplanen

Was dabei aber viele Dienstleister, Designer und Shopanbieter vergessen: Für Marketingmaßnahmen benötigt man ein passendes Budget! Genau wie man für jedes Jahr die eigenen Werbekosten und Investitionen für neues Equipement kalkulieren muss, gehört ein Finanzpolster für Marketing / Werbung einfach dazu. Wer nicht selbst eine Anzeige oder ein Banner gestalten kann, muss zudem noch Kosten für Dritte hinzurechnen.

So erleben wir es oft, dass Hochzeitsdienstleister keine Rückstellungen für ihre Marketingausgaben einplanen, diese „freestyle“ aus den laufenden Geschäftseinnahmen bezahlen oder „gerade mal was über haben“. In einigen Fällen werden auch Mediadaten angefragt, obwohl von vorherein klar ist, dass man die Summen nicht aufbringen kann. Auch Mediadaten nur anzufragen, um die Chance einer redaktionellen Veröffentlichung zu erhöhen und dann gar nichts zu buchen – sorry, aber das läuft weder bei Print-Titeln noch bei Bloggern wirklich gut. Besonders wenn man bereits mehrfach redaktionell bedacht wurde.

Wir empfehlen dafür eine strukturiertere Arbeitsweise: Überlege Dir noch vor Ende der Saison, wo Du im nächsten Jahr auf jeden Fall vertreten sein willst. Onlineportal, Branchenbuch? Magazin oder Blog? Hochzeitsmessen? Facebook-Werbung, Google Ads, SEO? Wo erreichst Du Deine Wunschkunden für die nächste Saison? Bringe dann in Erfahrung, mit welchen Summen Du dafür kalkulieren musst und beziehe diese Beträge in Deine Finanzkalkulation mit ein.

Trick 17: Feiere eine Marketinghochzeit

Da sich viele Kreativen aber nicht wirklich gerne mit Zahlen, Stundensätzen und Kalkulationen beschäftigen – jaja, wir kennen euch doch ;-) – gibt es für den Start in die eigene Marketingbudgetplanung einen einfachen Trick: Plane pro Saison mindestens eine „Marketinghochzeit“ ein. Oder ein „Marketingbrautkleid“. Oder eine „Marketingpapeterie“.

Bleiben wir aber beim Beispiel „Marketinghochzeit“: Die Summe, die Du mit dieser Hochzeit einnimmst, verwendest Du ausschließlich für Dein Marketingbudget. Dein Einkommen, das Du pro Jahr erzielen willst, solltest Du bereits mit den weiteren Hochzeiten erreicht haben. Klar, pro Gewerk wird diese Summe variieren – die Idee der „Marketinghochzeit“ soll Dir aber vor allem ein Gefühl für das benötigte Budget vermitteln. Und wenn Du merkst, dass Du 3-4 Hochzeiten für Dein Marketingbudget benötigst, solltest Du Deine Saison entsprechend planen.

Ein weiterer Gedanke: Vielleicht sind es auch gerade die „Brot-Hochzeiten“, also die Hochzeiten, die vielleicht nicht zu 100% Deinen Wunschkunden entsprechen, die Du als „Marketinghochzeit“ mitnehmen kannst? Sieh es einfach positiv! Denn gerade wenn keine Bilder dabei herauskommen, die Du für Deine PR verwenden möchtest, so ist es doch ein Einkommen, was Dir als Marketingbudget sehr viel weiterhilft.

Zu diesem Thema findest Du in unserem Portfolio für 2018 zwei Angebote:

Pinar bietet als gelernte Kauffrau einen Workshop zum Thema „Finanz-Bootcamp für Kreative“ an, in dem ihr gemeinsam eine solide Finanzbasis für Dein Business erstellt, mögliche Probleme identifiziert und Lösungen für die Finanzplanung findet.

Susanne steht Dir als Kommunikationsberaterin mit langjähriger Agenturerfahrung im Rahmen des Online-Workshops „Marketingpositionierung“ zur Verfügung, um die passenden PR- und Marketingmaßnahmen für Dich und die Saison 2018 zu definieren.

Wir helfen Dir gerne weiter – sprich uns gerne an!

8 Tipps: Deine Basis für ein erfolgreiches Business

Wir werden oft gefragt, ob es Regeln gibt, die unerlässlich für ein gut laufendes Business sind. Es gibt viele Faktoren und Maßnahmen, die für den Erfolg eines Unternehmens wichtig sind, doch viel relevanter ist eine gute Basis, von der aus man sein Business führt. Diese Basis sollte gleich von Beginn an geschaffen werden, damit man später nicht ins Straucheln gerät. Was das betrifft, vergleiche ich die Selbstständigkeit immer gerne mit einem Hausbau.

Es ist eine Lebensentscheidung ein Eigenheim zu bauen, Hausbesitzer zu werden und die Verantwortung für das eigene Dach über dem Kopf zu tragen. Ein Hausbau braucht Kraft und Durchhaltevermögen, kostet viel Geld und die Arbeit am Haus hört eigentlich nie auf. Ähnliches gilt für das eigene Unternehmen. Die Entscheidung bedeutet einen Wandel im Leben, man ist sein eigener Herr, hat freie Hand, aber muss immer dran bleiben und trägt die Verantwortung für den eigenen Lebensunterhalt. In beiden Fällen ist deshalb eine gute Basis das A und O und heute haben wir ein paar Tipps für euch.

1 – Finde heraus, weshalb Du ein eigenes Business starten möchtest

Niemand würde einfach ein Haus aus Lust und Laune heraus bauen, richtig? Es steckt meist ein echter Beweggrund, ein Bedürfnis dahinter, dass man diesen Schritt wagt. Ebenso ist es mit der Selbstständigkeit und daher glauben wir, dass die Basis für ein erfolgreiches Unternehmen immer bei einem selbst beginnt.

Man muss sich bewusst sein, welche Lebensziele man hat, was man will und braucht, um glücklich zu sein – und verstehen, welche Bedürfnisse dahinter stehen. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Realitätssinn und dem bewussten Umgang mit dem eigenen Leben. Dein Business muss Dich also Deinen Lebenszielen näher bringen und Deine Bedürfnisse erfüllen, damit Du Spaß daran hast.

Frage Dich also:

  • Weshalb möchtest Du Dich selbstständig machen?
  • Ist es das kreative Arbeiten?
  • Oder die Vereinbarkeit von Beruf und Kind?
  • Oder möchtest Du als Dein eigener Chef Deine Ideen verwirklichen?
  • Was soll sich durch die Selbstständigkeit für Dich ändern?
  • Was versprichst Du Dir durch diesen Schritt?
  • Was wäre die Alternative zur Selbstständigkeit?
  • Was gefällt Dir besser? Die Alternative oder die Selbständigkeit?

Es ist wichtig, dass Du Dir diese Fragen ehrlich zu beantwortest. Denn Du musst Dir klar werden, was Du im Leben erreichen willst, was wichtig für Dich ist und welche Bedürfnisse Dein Unternehmen stillen soll.

Kurzum, die Selbstständigkeit sollte nicht nur Mittel zum Zweck zur Erfüllung Deiner Wünsche sein, sondern sie sollte zu Deinem Lebensplan passen.

2 – Definiere, wie Dein Business aussehen muss, um zu Dir zu passen

Blieben wir beim Beispiel Haus: Wenn Du entschlossen bist ein Haus zu bauen, wirst Du sicher nicht gleich losrennen, um den Zement zu kaufen, richtig? Erst einmal ist es wichtig, zu wissen, wie das eigene Haus aussehen soll. Du weißt sicher schon, in welche Stilrichtung es gehen soll, aber umschauen hilft. Also, raus auf die Straße, anschauen und vergleichen – und das gilt auch für Deine Geschäftsidee!

Und auch hier solltest Du Dir wieder wichtige Fragen für Dein Business stellen:

  • Welche Geschäftsmodelle gefallen Dir?
  • Was gefällt Dir genau an diesen Businesses?
  • Wo hüpft Dein Herz besonders?
  • Was lernst Du daraus für Deine eigene Gründung?
  • Wie soll Dein Business aussehen?
  • Was braucht das Business, damit Du dort gut arbeiten kannst?
  • Soll Dein Business Platz für Wachstum, Mitarbeiter und/oder neue Geschäftsfelder  bieten?
  • Was für ein „Grundriss“ ergibt sich daraus? Gefällt er Dir oder fehlt etwas?

Du merkst schon, worauf wir hinaus wollen, oder? Nicht allein die Fassade ist wichtig. Dein Business muss zu Dir passen, nicht Du zu Deinem Business. Nur so wirst Du Dich in Deinem Business langfristig wohl fühlen.

Andere Businessmodelle  anzuschauen ist wichtig, um den Markt und Deine Mitbewerber kennenzulernen. Geht es jedoch um den Kern Deines Unternehmens, Deiner Marke, ist zuerst wichtig herasuzufinden, wie Du arbeiten willst, wer Deine Wunschkunden sein sollen und wie Dein Unternehmen aufgebaut sein muss, um dies zu erreichen.

Daher ist es wichtig, dass Du den Grundriss Deines Business selbst zeichnest und nicht 1:1 das „Haus“ eines anderen kopierst. Sonst kannst Du nie sicher sein, dass es zu Dir und Deinen Werten passt.

3 – Gründe Dein Unternehmen solide, mit Rat und Tat von Fachleuten

Würdest Du ein Haus ganz alleine und ohne fachliche Hilfe bauen, wenn Du noch nie zuvor im Leben eine Baustelle betreten hast? Wohl kaum. Und selbst wenn Du handwerklich begabt bist und schon mal beim Hausbau mitangepackt hast, ist es doch etwas anderes, alles von der Pike auf zu erbauen. Pläne zu zeichnen, das Fundament zu gießen, Stein auf Stein zu setzen, Kabel zu verlegen und und und. Jeder der schon mal ein Haus gebaut oder umgebaut hat, wird Dir sagen: Hol Dir Profis ins Boot, ohne geht es nicht!

So ist es auch mit dem Gründen und Aufbauen eines Unternehmens. Du wirst ein Gewerbe anmelden, Steuern zahlen, vielleicht sogar Mitarbeiter einstellen und vor allem Verantwortung für Deinen Lebensunterhalt tragen. Dafür braucht es einen guten Plan und ein stabiles Gebilde, aber vor allem ein solides Fundament.

Auch der schönste Plan hilft Dir nämlich nicht ohne ein Fundament, auf dem Du es verwirklichen kannst. Und auch das stärkste Gerüst wird ohne solides Fundament irgendwann Risse bekommen oder gar einstürzen. Dein Fundament sind Deine Finanzen und die müssen kalkuliert und geprüft werden.

Du musst wissen, was Du einnehmen musst, um von Deinem Business leben zu können. Was für ein Stundensatz oder welche Preispakete daraus resultieren und wie Du diese richtig kalkuliert. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich damit auseinandersetzt, bevor Du Dein Unternehmen aufbaust. Stimmen die Zahlen, dann kannst Du Deinen Plan (Deine Visionen und Ideen) umsetzen und zu einem stabilen Gebilde aus Markenkern und Außendarstellung aufbauen.

Und bei all diesen Schritten solltest Du Dir professionelle Unterstützung holen. Fachleute, die ihr Handwerk gelernt haben. Coaches wie wir, die Dich bei der Unternehmensgründung und -führung beratend begleiten und ebenso Grafiker, Programmierer, Steuerberater und viele mehr. Vielleicht gibt es die ein oder andere Sache, die Du selbst schon gut kannst, wunderbar.

Für alle anderen Bereiche, die Du nicht kennst oder gelernt hast und daher nicht so professionell durchführen kannst, ist es einfach notwendig mit Fachleuten zusammen zu arbeiten. So sparst Du nicht nur Zeit, die Du anderweitig in Dein Unternehmen einbringen kannst. Mit den Fachleuten an Deiner Seite kannst Du Dir einfach sicher sein, dass Dein Unternehmen solide aufgebaut wurde.

Oder anders gesagt: Wer ohne gutes Baumaterial und Fachleute ein Haus baut, wird bei einem Sturm zitternd in einer Ecke hocken und hoffen, dass das Haus hält und bei tagelangem Dauerregen nach Wasser in den Wänden suchen. So willst Du nicht wohnen, oder? Und schon gar nicht ein Business aufbauen!

4 – Investiere in Dich und Dein Unternehmen

Vielleicht hast Du bei dem Punkt oben ordentlich schlucken müssen. Steuern, Preiskalkulation, Profis für Logo, Webseite, Beratung für den Markteinstieg, Werbung und und und. OMG, das kostet ja alles unglaublich viel Geld! Ja, tut es.

Wenn Unternehmensgründung einfach und günstig wäre, wären wir alle selbstständig oder? Ohne Investition geht es nicht. Das Gute ist, Du bekommst etwas dafür, wenn Du die richtige Wahl triffst. Holst Du ausgebildete Profis ins Boot, die schon lange in der Branche tätig sind, dann kaufst Du nicht nur ihr fachliches Know-how, sondern auch ihre Markterfahrung ein und sparst Dir dadurch viele falsche Schritte.

Selbst wenn Du von der Planung über die Gründung bis hin zum Aufbau Deiner Marke und Deiner Webseite alles alleine schaffst, wirst Du spätestens bei der Bekanntmachung Deiner Marke investieren müssen. Das war vor einigen Jahren noch anders, doch heute tummeln sich in jeder Sparte zahlreiche Mitbewerber und so ist gutes Marketing das A und O. Dazu gehört eben auch Werbung, sei es für Facebook oder Instagram oder die Präsenz auf Blogs und Printmedien. All dies kostet Geld, doch auch hier gilt: die Investition lohnt sich, wenn sie richtig platziert ist.

Doch nicht nur in Dein Unternehmen solltest Du investieren, sondern auch in Dich. Brauchst Du mehr Know-how oder handwerkliche Kenntnisse? Dann investiere in Deine Weiterbildung. Brauchst Du neues Equipment, um weiterzukommen? Dann schaffe es Dir an. Brauchst Du Zeit, um Dich mit Deiner Zielgruppe auseinanderzusetzen, weil es irgendwie nicht passt? Dann nimm Dir die Zeit und hole Dir bei Bedarf Unterstützung. Investitionen sind ein wichtiges Ja zu Dir und Deinem Unternehmen. Deshalb scheue Dich nicht davor, sondern investiere schlau und – sehr wichtig – bilde Investitionsrücklagen, um vorbereitet zu sein.

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5 – Bleib Dir treu

„Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist grüner“ lautet ein altes Sprichwort und es könnte nicht besser passen. Wir Menschen vergleichen uns immer mit anderen und leider nie zum Guten, sondern immer mit dem Blick auf das was uns fehlt oder nicht gelingt. Das ist doch schade. Da baut man sich ein Haus, steckt viel Zeit, Schweiß und Geld hinein und anstatt sich an den eigenen Errungenschaften zu erfreuen, schaut man rüber zum Nachbarn und fängt an ihn zu beneiden. Was hat der, was ich nicht habe? Warum ist sein Rasen grüner? Seine Fassade ist viel schöner. Ich hätte auch so bauen sollen, dann wäre mein Haus schöner.

Zu vergleichen ist nicht grundsätzlich schlecht, es kommt nur auf das Wie an und was es mit Dir macht. Klar kannst Du zum Nachbarn rüberschauen, aber bedenke dabei, dass jeder unter anderen Voraussetzungen baut. Vielleicht ist sein Rasen gerade grüner, weil er Kunstrasen verlegt hat oder einen Profigärtner engagiert hat?

Besser als ein Vergleich wäre eine Unterhaltung mit dem Nachbarn, vielleicht bringt Dir der Austausch viel brauchbares Wissen und hey, er hat auch ein Haus gebaut, wer könnte Dich besser verstehen? Vergleiche also nicht, um Dich selbst zu bewerten, sondern um Dich inspirieren zu lassen, zu lernen und dadurch zu wachsen.

6 – Sei geduldig

Wo wir gerade beim grünen Rasen sind. So ein Rasen braucht seine Zeit, bis er gedeiht und im satten Grün erstrahlt. Das verlangt Pflege und auch Geduld. An Letzterem mangelt es uns gern mal im Business. Wir erleben es oft in unseren Workshops, dass die Klienten am liebsten alles und zur gleichen Zeit anpacken wollen und die Veränderung kaum erwarten können. Im schlimmsten Fall arbeitet man dann nicht akkurat an den einzelnen Schritten oder neigt zu Übersprunghandlungen. Beides ist nicht gut für Dein Business. Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht. So einfach ist das. Alles braucht seine Zeit und wenn Du Deinen Boden gut vorbereitet hast, ihn pflegst und geduldig bist, dann wird der Rasen schon grün, keine Sorge.

7 – Bleib informiert und arbeite stetig an Deinem Business

Einmal aufgebaut und fertig eingerichtet, kannst Du es Dir in Deinem Haus bequem machen und Dich daran erfreuen. Doch vergiss nicht, die Zeit fordert bei allem ihren Tribut, die Jahreszeiten wirken auf das Haus ein und auch ein Haus altert und muss in Schuss gehalten werden. Dazu gehört regelmäßiges streichen, reparieren und auch das Warten oder Erneuern technischer Anlagen.

Alles ist im Fluss und so ist es auch bei Deinem Business. Die Hochzeitsbranche ist im stetigen Wandel, die Hochzeitspaare entwickeln sich durch gesellschaftliche Einflüsse weiter und es gibt immer wieder technische Weiterentwicklungen, auf die wir uns einstellen müssen. Es ist wichtig, sich damit auseinander zu setzen und zu prüfen, was dies alles für Deine Zielgruppe und somit Dein Business bedeutet.

Bleib interessiert, neugierig und sei offen für Neues. Integriere passende Erneuerungen in Dein Business und verabschiede Dich rechtzeitig von alten Schuhen. So hältst Du Dein Business in Schuss und kannst es genießen.

8 – Genieße die Selbstständigkeit & Dein Business

Genießen. Ja. Wozu der ganze Quark, wenn er Dir nicht schmeckt? Richtig? Ja, das eigene Business am Laufen zu halten, ist nicht immer einfach und eine Selbstständigkeit fordert viel von einem. Aber gleichzeitig gibt es uns ganz viel.

Wenn Du Dich, wie Anfangs beschrieben, ganz bewusst darauf eingelassen hast, dann erfüllt Dein Business auch Deine Bedürfnisse und bietet Dir die Chance, Dein Leben nach Deinen eigenen Wünschen zu gestalten. Das siehst Du vielleicht nicht immer, wenn Du von einem Job zum nächsten hetzt oder wieder in Nachbars Garten schielst.

Deswegen raten wir dazu, Dir aufzuschreiben, was Dein Business Dir alles ermöglicht, was es so wertvoll für Dich macht und warum Du Dich für diesen Weg entschieden hast. Wird es mal turbulent, dann hilft diese Liste wieder klar zu sehen.

Und weißt Du, was noch wichtig ist und richtig hilft? Sich regelmäßig vor das eigene Haus zu stellen und vom ersten Stein bis zum letzten Dachziegel alles zu bewundern und Dir selbst zu sagen: „Das habe ich gebaut“. Sei stolz auf Dich und genieße den Anblick!

Du merkst schon, Dein eigenes Business aufzubauen ist tatsächlich wie der Bau eines Eigenheims. Ein großes Projekt, herausfordernd und anstrengend im Aufbau, doch gebaut für das ganze Leben. Ist es fertig, hört es nie auf, es gibt immer was zu tun.

Wie war Dein „Hausbau“? Oder planst Du gerade den Start? Oder eine „Renovierung“? Wir unterstützen Dich gern beim Aufbau und auch später mit unseren Workshops und Coachings!

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So heiratet Deutschland: Hochzeitsstudie der Kartenmacherei

Nicht nur für den eigenen Business Plan sondern auch für die regelmäßige Strategie- und Zielplanung sind relevante Daten des Hochzeitsmarktes in Deutschland unverzichtbar. Umso besser, dass die Kartenmacherei – ihres Zeichens einer der führenden Onlineanbieter für personalisierbare Hochzeits-, Geburts- und Anlasskarten mit einer tollen Familien-Erfolgsgeschichte – aktuell die umfassende Studie „So heiratet Deutschland“ zum Thema Hochzeit veröffentlicht hat.

Die Kernsaussagen könnt ihr auf der Studien-Seite übersichtlich aufbereitet nachlesen, wir möchten hier mit dem Blick durch unsere Workshop- und Coaching-Brille auf Fakten konzentrieren, die wir in so gut wie jedem Workshop besprechen: Welches Budget hat Dein Brautpaar?

90 Prozent der Paare finanzieren die Hochzeit selbst

Zum Thema Finanzierung sagt die Studie „Fast 90 Prozent der Paare finanzieren ihren großen Tag aus eigener Tasche“. 63 Prozent finanzieren die Hochzeit ohne familiäre oder anderweitige Unterstützung. Nur ein kleiner Teil der Befragten (rund 3 Prozent) nimmt für die Hochzeit einen Kredit auf.

Zwischen 10.000 bis 15.000 Euro werden für eine Hochzeit ausgegeben

In unseren Workshops hören wir immer den Wunsch zukünftig mehr mit der „Charlotte-Braut“ zu arbeiten. Unser Stereotyp für eine klassische „Luxus-Braut“ bringt dabei ein Hochzeitsbudget von mehreren Zehntausenden Euro mit für ihre Hochzeitsplanung. Jedoch: Es ist ein sehr überschaubarer Anteil an Bräuten, der tatsächlich so viel Budget ausgeben wird!

Dies zeigt auch die Studie: Nur ca. drei Prozent der Paare investieren über 25.000 Euro in ihren großen Tag. Der Großteil der Befragten mit knapp 30 Prozent gibt zwischen 10.000 bis 15.000 Euro für die Hochzeit aus. Knapp ein Viertel der Paare investiert 6.000 bis 10.000 Euro in die Hochzeit. Immerhin 23 Prozent der Befragten kommen auch mit einem Budget unter 6.000 Euro zurecht.

Die Altersgruppe entscheidet zudem über die Höhe des Hochzeitsbudgets

Die Bereitschaft, viel für eine Hochzeit auszugeben unterscheidet sich je nach Altersgruppe: Bis zu einem Alter von 35 Jahren gibt ein Großteil der Paare 10.000 bis 15.000 Euro für den großen Tag aus, wohingegen über 35-Jährige eher 6.000 bis 10.000 Euro investieren. Paare über 50 sind tendenziell nur bereit 4.000 bis 6.000 Euro auszugeben. Also sinkt mit steigendem Alter das Hochzeitsbudget.

Die Berliner heiraten eher günstig

Was wir auch aus unseren Workshop-Erfahrungen und Gesprächen mit Berliner Hochzeitsdienstleistern bestätigen können: Das Hochzeitsbudget in Berlin liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt. So gibt der Großteil der Befragten Berliner (36 Prozent) 6.000-10.000 Euro für die Hochzeit aus. Damit liegen die Hauptstädter unter dem Durchschnitt, ebenso wie Brautpaare aus Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Deutschland feiert man mit 50 bis 75 Gästen

Einer der wichtigsten Faktoren für die Höhe des Budgets: die Gästeanzahl! Eine große Mehrheit lädt laut Studie zwischen 50 und 100 Gäste zur Hochzeit ein (48 Prozent). Hochzeiten mit bis zu 25 Personen feiern 10% der Befragten. Sehr große Feiern mit bis zu 250 Personen feierten nur fünf Prozent der Befragten.

Blicken wir hier aber auch noch auf andere Themen, die innerhalb der Hochzeitsbranche stark diskutiert werden:

Im Kommen: Trauungen durch einen freien Redner

Für eine rechtskräftige Trauung im Standesamt entschieden sich 95% der Befragten. Dabei ließen sich nur 47% der Paare kirchlich trauen – hier liegen die süddeutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg vorn und über dem Durchschnitt. 7% entschieden sich für einen freien Redner. Wobei laut Studie in Berlin die freien Redner besonders gefragt sind (13%).

Das Restaurant ist die beliebteste Hochzeitslocation

40 Prozent der Befrgaten haben an, in einem Restaurant oder Gasthaus gefeiert zu haben. Mit 14% liegen die Hotels noch vor der Feier auf einem Bauernhof/Scheune (7%), Gutshof (7%) und Schloss (7%). Im Garten/Zuhause feierten 5% ihre Hochzeit.

Klassisch-eleganter Hochzeitsstil liegt vor Trends

21 Prozent der Befragten wählten eine klassisch-elegante Hochzeit, 12 Prozent orienitierten sich an ihrer Lieblingsfarbe, 10% wählten den Vintage-Trend für sich aus. Nur 1% aller Befragten feierte eine Mottohochzeit – hierbei liegen die Themen „Great Gatsby“ und „Nerdhochzeit“ auf Platz 1 und 2.

Und – eine der Fragen, die sich ein Hochzeitsdienstleister immer stellen sollte: Welcher Social Media Kanal ist richtig und wichtig für mich?

Pinterest ist die wichtigste Inspirationsquelle für Deko

Alle Hochzeitsplaner, Wedding Stylisten, Verleih-Anbieter und Dekorateure sollten unbedingt ihre Pinterest-Profile auf Vordermann bringen! Inspirationsquelle Nummer 1 in Sachen Hochzeitsdekoration ist nämlich mit Abstand der Social Media Kanal Pinterest (38%)! Erst danach folgen Hochzeitsmagazin/-bücher (31%) und die gewählte Hochzeitslocation (30%). Jeder Vierte lässt sich darüber hinaus von Hochzeitsblogs inspirieren (25%).

Spannend, oder? Noch zahlreiche weitere Themen findet ihr in der vollständigen Studienergebnisse unter: www.kartenmacherei.de/hochzeitsstudie.

In einer Umfrage befragte kartenmacherei.de im März 2017 insgesamt 1.582 Studienteilnehmer aus den deutschen Bundesländern, die innerhalb der letzten zwölf Monate geheiratet haben, zu ihrer Hochzeit. Dabei beantworteten 1.366 Frauen und 216 Männer 30 Fragen zum Thema Partnerschaft, Hochzeitsvorbereitungen sowie zum großen Tag selbst.

Bild: Özlem Yavuz