Autor: Susanne

Zukunftsorientierung: Ziel, Vision oder Traum?

Oft hört man Hochzeitsdienstleister sagen: „Ich habe mir mit diesem Job meinen Traum erfüllt“ – aber haben sie dann auch ihr Ziel erreicht? Ziele helfen Selbständigen in einem Veränderungsprozess, wichtige Schritte zu gehen, sich entsprechend weiterzuentwickeln und vor allem auch das gesteckte Ziel zu erreichen. Denn gerade diese Zukunftsorientierung, die einem ein Ziel bietet, spielt bei beruflicher Neuausrichtung eine sehr wichtige Rolle. Klare Ziele für Dein Business formulieren Dabei ist es notwendig die eigenen Ziele so klar zu formulieren, wie es nur geht. Statt zu sagen „Ich will als Fotograf in der Hochzeitsbranche arbeiten.“ hilft das präsize Ziel „Ich will im dritten Jahr als Hochzeitsfotograf mit 25 Hochzeiten im Jahr 60.000 Euro Umsatz generieren.“ bei der eigenen Businessplanung sehr viel mehr. Es beinhaltet nämlich parallel den Blick auf den zeitlichen Einsatz und das geplante Einkommen – und vor allem: Es ist messbar. Es bietet Dir einen konkreten Leitfaden, wie Du Dein Business planen und ausrichten musst. Ein wichtiger Punkt bei dieser Zielplanung: der individuelle Ressourcen-Check. Jeder Selbständige bringt eine völlig andere Ausgangsposition mit, sei es …

„Wendejahre“ im selbständigen Leben

In Gesprächen mit anderen Selbständigen und unseren Workshop-Teilnehmerinnen stellen wir regelmäßig fest, dass es bei aller Unterschiedlichkeit der Dienstleistungen und Produkte doch immer einen ähnlichen Verlauf in der Selbständigkeit an sich gibt. Wir nennen sie die „Wendejahre“ – Jahre, die dem eigenen Business und einem selbst viel Flexibilität, Geduld und Ausdauer abverlangen. Das 1. Jahr – Mit Volldampf ins Businessglück Ach, diese Euphorie der Anfangszeit! Mit einer Idee im Kopf und einem Businessplan in der Hand springt man als Gründer ins kalte Wasser und schwimmt einfach los. Man konzipiert, man setzt um, man verbringt gerne Nachtschichten und Wochenenden mit dem neuen Projekt. Hat man eine innovative neue Dienstleistung oder Produkt am Start, umarmt einen die Hochzeitsszene und man findet sich mitten im bunten Trubel der kreativen Wedding World wieder. Das Business läuft super an und das erste Jahr fliegt nur so an einem vorbei… genießt es! Das 3. Jahr – Ankommen (oder das böse Erwachen) Nach dem aufregenden ersten Business-Jahr wiederholen sich im Zweiten die Abläufe und so etwas wie Routine stellt sich ein. Man …

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Like a boss: Mitarbeiterführung für Kreative

Wir sind mal ganz ehrlich: Während unserer beiden Coaching-Ausbildungen saßen wir unabhängig voneinander in dem jeweiligen Modul rund um das Thema „Coaching und Führung“, verdrehten innerlich die Augen und dachten, dass wir das in unserer Arbeit mit Kreativen doch niemals-nie-nicht brauchen würden. Ha! Weit gefehlt! Denn wenn das eigene Business läuft, dauert es zuweilen gar nicht lange, bis man den ersten Mitarbeiter einstellen kann, will oder muss. Heute wollen wir für Dich einmal auf das Thema Mitarbeiterführung für Kreative blicken und haben aus unseren Unterlagen für euch die wichtigste Fragen heraugesucht. Klar: Dieser kurze Abriss soll Dir als kreativen Geist nur einen ersten Leitfaden mitgeben und zum weiteren Denken animieren – natürlich beinhaltet das Thema Mitarbeiterführung noch wesentlich mehr. Wann ist es Zeit für einen Mitarbeiter? Wir sagen: Sofort! Und zwar sollte jeder Kreative gleich zu Beginn der Selbständigkeit und Gründung einmal ganz ehrlich mit sich sein und vor allem beim Thema Finanzen tief in sich hineinhören, ob Buchhaltung und Steuern gut bei einem selbst aufgehoben sind. Einen Steuerberater als ersten „externen Mitarbeiter“ zu engagieren …

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Warum Du Deine Strategie aushalten musst

Bei einer amerikanischen Hochzeitsfotografin schnappte ich vor einiger Zeit den Satz „Du musst Deine neuen Preise aushalten können“ auf – wie wahr! Und vor allem gilt dies besonders für die eigene Strategie. Was heißt das? Schneller Wandel Die Hochzeitsbranche erfordert immer wieder und viel schneller, als man denken würde, eine Anpassung Deiner Businessausrichtung von Dir. Konnte man sich früher darauf verlassen, nach der Existenzgründungsphase (3 Jahre), dann nach fünf und zehn Jahren eine ordentlich „Inspektion“ seines Hochzeitsbusiness vornehmen zu müssen, sich einmal ordentlich durchzuschütteln, seine Marketingaktivitäten durchzurütteln und sich vor allem die aktuellen Zielgruppen im Hochzeitsmarkt anzuschauen, ist das heute anders. Jede Saison muss Du Dich fragen, ob Du auf dem richtigen Weg bist, was sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate verändert hat. Wie tickt die neue Zielgruppe, die nächste Saison heiraten will? Welche neuen Marktingkanäle sind entstanden und vor allem relevant? Was muss ich nun in meinem Business ändern? Sind meine alten Ideen aus der Schublade noch innovativ und zukunftorientiert? Denn eins ist klar: Mit dem Credo „Das haben wir schon immer so gemacht.“ …

Hochzeitskongress mit neuem Konzept

Das A und O einer erfolgreichen Selbständigkeit? Ein verlässliches Netzwerk! Und für die Hochzeitsbranche bietet der Hochzeitskongress regelmäßig eine perfekte Plattform, um landesweite Kontakte zu knüpfen, spannende Informationen zu erhalten und sich fortzubilden. Und daher haben wir das Organisationsteam des diesjährigen Hochzeitskongresses in Dresden zu einem kurzen Interview gebeten, um zu erfahren, was dieses Jahr auf die Teilnehmer und Interessierte wartet. Liebes Team vom Hochzeitskongress, nach Köln, München und Hamburg geht es in 2018 nach Dresden – was dürfen die Teilnehmer dieses Jahr erwarten? Vor allem erwartet die Teilnehmer dieses Jahr ganz viel praktisch nutzbarer Input, der ihr Business nach vorne bringt – und zwar individualisierbar je nach Bedürfnissen und Interessen: zusätzlich zu den Vorträgen für alle wählt jeder Teilnehmer aus einem breiten Angebot zwei Workshops und entscheidet sich dabei, ob er lieber vom erfahrenen Hochzeitsprofi oder vom branchenfremden Experten lernen will. Außerdem unterstützen wir mit den Intensivrunden hochwertiges Networking: jeder kann in bis zu sechs Intensivrunden mit Referenten und zusätzliche Spezialisten die Fragen diskutieren, die ihnen aktuell unter den Nägeln brennen. Natürlich haben wir dieses Jahr …

Kalkuliere Dein Marketingbudget richtig

Eine der wichtigsten Tendenzen im deutschsprachigen Hochzeitsmarkt in den vergangenen Jahren: die Menge der Hochzeitsdienstleister nimmt zu! Der lukrative Markt lockt immer mehr neue und kreative Talente an. In den unterschiedlichen Disziplinen wird es mehr oder weniger dicht. Was dies zur Folge hat: Die eigene Sichtbarkeit bei potentiellen Kunden nimmt rapide ab! War man vor drei Jahren beispielsweise noch einer von fünf bekannten Dienstleistern am lokalen Markt, muss man sich heute mit einer Vielzahl von Konkurrenten messen. Klar, die wichtigste Grundlage ist dabei ein fundiertes Handwerk! Aber was tun, wenn da alle auf einem extrem hohen Niveau arbeiten? Wie unterscheidet man sich dann? Mit PR und Marketing Kunden gewinnen Um beim Kunden sichtbar zu werden, ist Eigen-PR über die selbstverwaltenen Kanäle wie Webseite oder Social Media-Kanäle heutzutage Pflicht – reicht aber nicht mehr alleine aus. Dank immer wechselnder Algorithmen und einer zunehmenden Masse an Postings sieht selbst ein Fan Deiner Seite oder Deines Accounts Deine Beiträge nur noch unregelmäßig oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Auch PR-Infos, Reportagen, Styled Shoots und Bilder an Redaktionen …

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So heiratet Deutschland: Hochzeitsstudie der Kartenmacherei

Nicht nur für den eigenen Business Plan sondern auch für die regelmäßige Strategie- und Zielplanung sind relevante Daten des Hochzeitsmarktes in Deutschland unverzichtbar. Umso besser, dass die Kartenmacherei – ihres Zeichens einer der führenden Onlineanbieter für personalisierbare Hochzeits-, Geburts- und Anlasskarten mit einer tollen Familien-Erfolgsgeschichte – aktuell die umfassende Studie „So heiratet Deutschland“ zum Thema Hochzeit veröffentlicht hat. Die Kernsaussagen könnt ihr auf der Studien-Seite übersichtlich aufbereitet nachlesen, wir möchten hier mit dem Blick durch unsere Workshop- und Coaching-Brille auf Fakten konzentrieren, die wir in so gut wie jedem Workshop besprechen: Welches Budget hat Dein Brautpaar? 90 Prozent der Paare finanzieren die Hochzeit selbst Zum Thema Finanzierung sagt die Studie „Fast 90 Prozent der Paare finanzieren ihren großen Tag aus eigener Tasche“. 63 Prozent finanzieren die Hochzeit ohne familiäre oder anderweitige Unterstützung. Nur ein kleiner Teil der Befragten (rund 3 Prozent) nimmt für die Hochzeit einen Kredit auf. Zwischen 10.000 bis 15.000 Euro werden für eine Hochzeit ausgegeben In unseren Workshops hören wir immer den Wunsch zukünftig mehr mit der „Charlotte-Braut“ zu arbeiten. Unser Stereotyp …

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Vertraue Deiner inneren Stärke.

Ein ehemaliger Chef von mir sagte einmal ganz am Anfang meiner beruflichen Laufbahn zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, sein Credo sei „Schwächen zu schwächen, Stärken zu stärken“ – ein echter Aha-Moment. Und im ersten Schritt sicherlich ein guter Weg, um sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und sich seiner eigenen Schwächen bewusst zu werden. Heute würde ich jedoch entgegnen, dass man die eigenen Schwächen nicht noch weiter schwächen, sondern sie akzeptieren sollte. Dass man sich ihrer nicht gänzlich verweigern darf, sondern Lösungswege suchen muss. Dass man sie aushalten und sie dann zum Positiven ändern kann. Vielleicht denkst Du Dir gerade „Puh, da muss ich aber ganz schön stark sein“ und ja, das ist völlig richtig. Schwächen, Veränderungen und herausfordernden Situationen mit innerer Stärke zu begegnen, ist wichtig und hey, das kann man lernen! Expertin Prof. Dr. Jutta Heller nennt in ihrem Buch „Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke“ (Amazon-Affiliate-Link) Akzeptanz als ersten Schritt von insgesamt sieben Punkten: „Akzeptanz: Nehmen Sie an, was geschieht. Es ist, wie es ist. Optimismus: Vertrauen Sie darauf, dass es besser …

Du musst mobil denken.

In digitalen Zeiten ändern sich technische Anforderungen und Standards rasend schnell – was gestern noch gut und richtig war, kann morgen schon bereits veraltet sein. Als kreativer Hochzeitsdienstleister gilt es also, nicht nur künstlerisch zu denken sondern auch besonders mobil im Kopf zu sein. Sich nicht gegen neue Apps, Trends und Technologien zu versperren – sei es auch noch so schwer – sondern diese zumindest auszuprobieren, für sein eigenes Business abzuwägen, ob es sinnvoll ist, und sie anzunehmen. Wenn man merkt, dass ein Trend stark von anderen angenommen wird, diesen genau zu analysieren und für sich zu gestalten. Einer der wichtigsten Trends, die seit Jahren die digitale Landschaft prägen, ist die mobile Internetnutzung. So beschreibt der BVDW in seiner 2016 veröffentlichten Studie „Digitale Medienutzung in der DACH-Region 2016“: „Rund 70 Prozent der Nutzer im DACH-Raum gehen mit ihrem Smartphone online.“ (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz) Mobil denken Was bedeutet dies nun für Hochzeitsdienstleister? Ganz einfach: Die eigene Webseite muss für Internetnutzer, die mobil auf ihrem Smartphone surfen, gut lesbar und navigierbar sein. Und denkt dabei …

Tool-Tipp: Mit Linktree mehrere Links im Instagram-Profil teilen

In der Hochzeitsbranche arbeiten viele Selbständige mit einer sogenannten „Slash Career“. Was so viel heißt, dass eine Person mehreren Jobs nachgeht. So kombinieren einige Kreative ganzjährig zwei „Hochzeitsjobs“ miteinander, beispielsweise Fotografie und Papeterie, Kalligrafie und Branding, Hochzeitsplanung und freie Rede. Oder man hat zwei unterschiedliche Schwerpunkt wie Hochzeits- und Babyfotografie. Oder man arbeitet im Sommer als Hochzeitsfotografin und bietet im Winter Workshops an. Oder jemand entscheidet sich in der Off-Season für einen ganz anderen Job. „Slash Careers“ können so vielfältig wie das Leben eben sein. Für jeden gibt es dabei den eigenen, richtigen Weg. Und klar ist: In der Hochzeitsbranche bringen viele Dienstleister ein wunderbar umfassendes Portfolio mit, das all ihre Stärken miteinander vereint. Wichtig dabei ist, dies auf der eigenen Webseite möglicht klar und plausibel zu kommunizieren und zu visualisieren. Was dort gut funktioniert, stellt viele im Social Media-Bereich jedoch vor Herausforderungen. Besonders die branchenrelevante App Instagram lässt im eigenen Profil nur einen klickbaren Link zu. Wie teilt man mehrere Links zu Angeboten im Instagram-Profil? Unser Tipp: Linktree! Mit diesem kostenlosen Service könnt ihr …