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Wie Du eine gute „Über mich“-Seite schreibst

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Stell dir vor: Jemand hat gerade Deine Webseite gefunden, einen Artikel von Dir gelesen oder ein Shooting von Dir entdeckt – und ist begeistert! Was wird er als nächstes tun: sich Deine „Über mich“-Seite ansehen. Diese Seite ist das Herz Deiner Webseite – und genau darum solltest Du jetzt Deine „Über mich“-Seite einmal kräftig überarbeiten.

Warum es geht:

Deine „Über mich“-Seite soll neue Leser und Internetnutzer über Dich informieren. Erfahrungen vermitteln, Deine Philosophie transportieren und erklären, welchen Service Du anbietest. Also alle Fragen beantworten, die sich einem Leser beim ersten Besuch Deiner Webseite stellen könnten. Dafür musst Du natürlich genau wissen, welche Zielgruppe Du ansprechen und erreichen willst – für diese Personen schreibst Du Deine „Über mich“-Seite.

Navigation:
Generell sollte Deine „Über mich“-Seite auf der Startseite schnell und einfach zu finden sein. Die Benennung „Über mich“ oder in Englisch „About me“ sind bei allen Internetnutzern gelernte Begriffe und auch für die Google-Suche relevant.

Überschrift:
Gebe Deiner „Über mich“-Seite eine aufmerksamkeitsstarke Überschrift – anders als in der Navi soll diese Überschrift dem Lesern sofort eine wichtige Botschaft vermitteln. Nämlich genau wer Du bist, was Du machst und welche Ziele Du verfolgst.

Bild:
Verwende auf Deiner „Über mich“-Seite mindestens ein sympathisches Bild von Dir. Und nein, Sonnenbrillen sind nicht erlaubt!

Text:
Was auf der „Über mich“-Seite zählt, sind nicht allein die beruflichen Fakten, also ein reiner Lebenslauf. Vielmehr solltest Du Deine Werte vermitteln, die Geschichte Deiner bisherigen beruflichen Laufbahn teilen und erklären, warum Du heute dort bist, wo Du gerade bist. Gib
einen Eindruck in Deine Arbeit und zeige, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Teile dort auch Deine Referenzen von Kunden/Personen, mit denen Du bereits gearbeitet hast.

Links:
Statt Dich in epischer Breite zu erklären und Dein halbes Leben aufzuschreiben, verlinke lieber auf persönliche Artikel. Beantwortest Du häufige Fragen in einem FAQ-Dokument oder Seite? Verlinke auch dorthin. Sind bestimmte Artikel oder Produkte besonders beliebt? Dann füge auch dazu eine entsprechende Verlinkungen ein.

Media:
Du wurdest bereits in der Presse erwähnt oder auf Blogs gefeatured? Auf der „Über mich“-Seite sollte ein entsprechender Hinweis zu finden sein.

Newsletter:
Versendest Du regelmäßig einen Newsletter? Dann solltest Du ebenfalls auf der „Über mich“-Seite eine Opt-In/Anmeldemöglichkeit anbieten.

Social Media:
Der Leser hat Dich in sein Herz geschlossen und will noch mehr von Dir wissen – verweise auf Deine Social Media Kanäle zur Kundenbindung.

Kontakt:
Ganz wichtig: die Kontaktmöglichkeit! Vielleicht ist der Leser nach der Lektüre Deiner „Über mich“-Seite so begeistert, dass er Dich sofort buchen will – gib ihm auch die Möglichkeit dazu.

Happy End:
Beende Deine „Über mich“-Seite mit einem kurzen Fazit und positiven Abschluss.

Und bedenke bei der Erstellung deiner „Über mich“-Seite:

  • Scheibe Dein „Über mich“ in der 1. Person (dies ist schließlich nicht
    die allgemeine Presse-Seite).
  • Schreibe so, wie Du sprichst.
  • Denke immer daran, Dich in die Rolle Deines Lesers zu versetzen und
    wie er sich bei der Lektüre Deiner „Über mich“-Seite fühlt.
  • Sei ganz Du selbst – recherchiere und lese andere, gute „About me“-
    Seiten, aber schreibe nicht bei anderen ab. Bleibe authentisch.
  • Denke daran, deine „Über mich“-Seite regelmäßig zu aktualisieren – diese Seite ist immer im Wandel und sollte sich mit Dir gemeinsam weiterentwickeln.

Wir aktualisieren unsere „Über uns“-Seite auch regelmäßig – und sind daher natürlich total gespannt, wie Du Deine „Über mich“-Seite überarbeitet hast! War es für Dich eine große Herausforderung? Brauchst Du dabei eine externe Meinung? Hinterlasse hier einfach einen Kommentar zu Deiner Seite und wir lesen gerne Deine persönliche Geschichte!

Foto: Death to stock

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den Artikel! Man kann gar nicht oft genug daran erinnert werden, was man eigentlich alles besser machen sollte 😉

    Viele Grüße aus Bielefeld

Kommentare sind geschlossen.