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Endlich Snapchat verstehen: Snapchat im Hochzeitsmarketing

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Verrückt – vergangene Woche habe ich endlich Snapchat verstanden! Und ich bin ganz ehrlich: Bis dahin hatte ich Snapchat einfach nicht gerafft. Die App schlummerte bereits eine ganze Weile ungenutzt auf dem iPhone – denn wo man auch hinhörte: „Snapchat hier, Snapchat da“, „Bist Du auch auf Snapchat?“, „Follow me on snapchat“. Ähm, okay? Und wie geht das nun? Warum finde ich da drin denn niemanden? Und – ach Du meine Güte – man muss da Selfies machen? Und die wichtigste Frage: Ist das wieder nur ein nerviger Zeitfresser, ein Selfie-Ego-Booster oder braucht man Snapchat wirklich für sein eigenes Marketing?

Höchste Zeit dem Thema Snapchat einmal genauer auf den Grund zu gehen. Und das funktioniert am Besten mit dem ebook Snap me if you can. Das Buch für alle, die endlich Snapchat verstehen wollen“ von Philipp Steuer. Der Snapchat-Experte erklärt in seinem Buch nicht nur die Historie des Social Networks sondern gibt ganz praktische Umsetzungshilfe und Tipps für die eigene Verwendung. Das ebook könnt ihr kostenlos oder für eine Spende in Höhe eurer Wahl herunterladen – mir waren es die gespendeten 5 Euro mehr als wert!

snapchat

Blickt man nun durch die Marketing-Brille, bleibt für mich – wie bei allen Social Networks – folgendes kritisch zu hinterfragen:

  • Die Snapchat-User sind sehr jung. Nutzen Deine Wunschkunden im Heiratsalter tatsächlich dieses Netzwerk? Oder willst Du Snapchat eher dafür verwenden, Dich mit anderen Hochzeitsbranchen-Snappern zu vernetzen? Ist das für Dich eine relevante Zielgruppe? Willst Du Snapchat vielleicht nur nutzen, weil gerade alle darüber sprechen?
  • Du brauchst gute Inhalte. Wie kannst Du für Dein Business entsprechende Bilder, Texte, Collagen und Videos generieren? Oder gehst Du eher privat auf spannende Reisen und Events? Wieviel möchtest Du aus Deinem Leben tatsächlich zeigen? In wieweit würde das Doppelcontent zu Deinen anderen Kanälen sein?
  • „Snapchat ist ein Aufmerksamkeitsmonster“ – schreibt Philipp Steuer. Hast Du überhaupt Zeit für Snapchat? Welche anderen Social Media Kanäle und Marketing-Tool solltest Du vorher bedienen, weil sie Dir direkt Kunden bringen?

Mein persönliches Fazit:

  • Hat man Snapchat erst einmal verstanden, macht die App tatsächlich Spaß – allerdings nur, wenn man einige snappende Feunde hat. Und ich ertappe mich dabei, dass ich gern vorbeischaue, was dort gerade so los ist. Suchtgefahr!
  • Meine Stärke liegt in Texten – bei Selfies und Videos von mir halte ich mich lieber zurück. Auf Snapchat gehöre ich wohl eher zur Fotos mit Text und Collagen-Fraktion.
  • Praktisch finde ich Snapchat für Eventberichterstattung – allerdings fehlt mir aktuell bei Snapchat eine entsprechende Followerzahl. War früher Instagram mein Lieblingskanal für „Live-Eindrücke“, macht Snapchat hier zukünftig ordentlich Konkurrenz!
  • Tatsächlich nutzen werde ich die App momentan eher, um zwei jetsettenden Modebloggern rund um die Welt zu folgen – wenn ich gerade mal Kaffeepause mache. Selbst richtig aktiv mitzumachen, dafür fehlt mir die Zeit.
  • Aber: Ein Acount anzulegen und Snapchat einmal selbst auszuprobieren, schadet sicher nicht.

Auf jeden Fall bleibt es spannend, wie es mit Snapchat weiter geht – wir halten euch auf dem Laufenden!

Du bist schon bei Snapchat? Dann folge mir: Lieschen_de

Du möchtest im Detail auf Deine Social Media-Präzens eingehen? Wissen, welcher Kanal für Dich der richtige und wichtige ist? Unter Coaching findest Du unsere passenden Workshop-Angebote.

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1 Kommentare

  1. Daniel sagt

    Oh man, vielen Dank für den Bericht. Ich glaube ich muss mich damit wirklich einmal befassen 😀

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