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Du musst mobil denken.

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In digitalen Zeiten ändern sich technische Anforderungen und Standards rasend schnell – was gestern noch gut und richtig war, kann morgen schon bereits veraltet sein. Als kreativer Hochzeitsdienstleister gilt es also, nicht nur künstlerisch zu denken sondern auch besonders mobil im Kopf zu sein.

Sich nicht gegen neue Apps, Trends und Technologien zu versperren – sei es auch noch so schwer – sondern diese zumindest auszuprobieren, für sein eigenes Business abzuwägen, ob es sinnvoll ist, und sie anzunehmen. Wenn man merkt, dass ein Trend stark von anderen angenommen wird, diesen genau zu analysieren und für sich zu gestalten.

Einer der wichtigsten Trends, die seit Jahren die digitale Landschaft prägen, ist die mobile Internetnutzung. So beschreibt der BVDW in seiner 2016 veröffentlichten Studie „Digitale Medienutzung in der DACH-Region 2016″: „Rund 70 Prozent der Nutzer im DACH-Raum gehen mit ihrem Smartphone online.“ (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz)

Mobil denken

Was bedeutet dies nun für Hochzeitsdienstleister? Ganz einfach: Die eigene Webseite muss für Internetnutzer, die mobil auf ihrem Smartphone surfen, gut lesbar und navigierbar sein.

Und denkt dabei einen Schritt weiter: Wird der Dreizeiler auf der Webseite in Desktop-Ansicht vielleicht auf dem Smartphone zur ellenlangen Textwüste? Wenn wir aus der eigenen Erfahrung heraus einem mobilen Internetnutzer unterstellen, dass es einfach schnell gehen muss mit dem Smartphone, dann müssen in der mobilen Seitenansicht auch alle relevanten Infos schnell zu finden sein.

Sind Bildcollagen für eine mobile Ansicht sinnvoll? Was wirkt auf dem Smartphone besser – Hoch- oder Querformat-Bilder Deiner Referenzen? Funktioniert Dein Kontaktformular auch über iPhone, Samsung und Co.? Mache am besten gleich einmal einen kurzen Check!

Mobil arbeiten

Mobil zu arbeiten bedeutet für uns nicht nur, dass man als kreativer Selbständiger – meistens – flexibel bei der Wahl seines Arbeitsplatzes ist und sich nach der Hochzeitslocation seiner Brautpaare richtet. Sondern auch dass man auch mobil überall auf seine eigenen Daten zurückgreifen kann.

Diese in einer Cloud zu speichern, auf die man vom Büro-Rechner, dem iPad zuhause und dem Smartphone von unterwegs schnell zugreifen kann. Klar, Datenschutz ist hierzulande ein großes Thema, aber inzwischen finden sich diverse internationale Anbieter und nationale Angebote, die sich zur eigenen Datenverwaltung nutzen lassen. Mache Dich über Verschlüsselungs- und Passwortschutz schlau.

Ein Vorteil, seine Daten in der Cloud oder einem externen Server abzuspeichern: 1) Du musst Dir keine Gedanken machen, falls Deine Festplatte oder der Rechner kaputt gehen – die Daten sind noch alle da. 2) Sollten Dir Laptop oder PC gestohlen werden, sind auch Deine Daten noch verfügbar. 3) Auf Services wie iCloud oder Dropbox kannst Du bequem mobil zugreifen und jederzeit schnell in Deine Ordner und Dateien schauen, diese herunterladen, versenden oder ggf. auch bearbeiten. Egal, wo Du gerade bist.

Das Smartphone nimmt eine immer wichtigere Rolle im ortsunabhängigen und selbständigen Arbeiten ein. Um nur einige Apps zu nennen, die wir mobil und unterwegs verwenden: Evernote Scannable ermöglicht das schnelle Einscannen von Dokumenten. Mit einem Klick kann man diese via Fotoalbum oder Evernote App abspeichern und versenden. Super praktisch! Oder unsere Liebling-Kalender-ToDo-Listen-App teux deux, mit der man digital ToDo-Listen abhaken kann und gleichzeitig einen kalendarischen Überblick hat.

Mobile Aufmerksamkeit

Doch noch einmal zurück zu den Kunden: ihre „mobile Aufmerksamkeit“ wird immer kürzer. 15 Sekunden lang ist eine einzelne Instagram-Story-Sequenz! Mit einem Wisch ist man weg. Im Feed von Instagram und Facebook ist es ähnlich – wird man angezeigt, ist der eigenen Inhalt in Sekunden weggescrollt.

Die richtige Mischung muss es sein aus spannenden Inhalten und hochwertigem visuellen Content. Oder auch nicht? Reicht der Blick ins Leben, ungestellt und einfach „dahergelabert“?

Das kommt ganz auf Deine Zielgruppe an und welches Ziel Du mit Deinen Social Media-Aktivitäten verfolgst. Sprichst Du junge, hippe Instabräute an oder sorgt Dein Insta-Kanal für Bekanntheit in der Branche? Zwei ganz verschiedene Ziele, zwei ganz verschiedene Herangehensweisen.

Wenn Du Klarheit über Deine Zielsetzung für die zweiten Jahreshälfte und 2018 haben willst, dann sprich uns gerne an. In unseren Online-Workshops helfen wir Dir zu diesem Thema weiter.

1 Kommentare

  1. Danke für den Impuls. Wir werden da auch nochmal mehr Fokus drauf legen müssen.

    Die Zahlen vom BVDW kann ich bei unserem Portal bestätigen. Wir haben einen Anteil von deutlich über 60% mit Smartphones und ca. 13% mit Tablets. Da ja auch etwas mehr Reichweite haben, denke ich auch, dass die Zahlen für den Hochzeitsmarkt repräsentativ sind.

    Bei Social Media ist es noch krasser. Beim Traffic über Facebook liegt der Smartphone-Anteil sogar deutlich über 90%!

    Der von dir genannte Vorteil vom mobilen Arbeiten betrifft auch die Mitarbeiter. Wir haben Mitarbeiter in ganz Deutschland verteilt. Dadurch können wir die besten Mitarbeiter suchen, ohne auf einen bestimmten Ort begrenzt zu sein.

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