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So heiratet Deutschland: Hochzeitsstudie der Kartenmacherei

Nicht nur für den eigenen Business Plan sondern auch für die regelmäßige Strategie- und Zielplanung sind relevante Daten des Hochzeitsmarktes in Deutschland unverzichtbar. Umso besser, dass die Kartenmacherei – ihres Zeichens einer der führenden Onlineanbieter für personalisierbare Hochzeits-, Geburts- und Anlasskarten mit einer tollen Familien-Erfolgsgeschichte – aktuell die umfassende Studie „So heiratet Deutschland“ zum Thema Hochzeit veröffentlicht hat. Die Kernsaussagen könnt ihr auf der Studien-Seite übersichtlich aufbereitet nachlesen, wir möchten hier mit dem Blick durch unsere Workshop- und Coaching-Brille auf Fakten konzentrieren, die wir in so gut wie jedem Workshop besprechen: Welches Budget hat Dein Brautpaar? 90 Prozent der Paare finanzieren die Hochzeit selbst Zum Thema Finanzierung sagt die Studie „Fast 90 Prozent der Paare finanzieren ihren großen Tag aus eigener Tasche“. 63 Prozent finanzieren die Hochzeit ohne familiäre oder anderweitige Unterstützung. Nur ein kleiner Teil der Befragten (rund 3 Prozent) nimmt für die Hochzeit einen Kredit auf. Zwischen 10.000 bis 15.000 Euro werden für eine Hochzeit ausgegeben In unseren Workshops hören wir immer den Wunsch zukünftig mehr mit der „Charlotte-Braut“ zu arbeiten. Unser Stereotyp …

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Fürchtest Du Dich vor einer neuen Herausforderung?

In einem kreativen Business wie der Hochzeitsbranche gleicht kaum ein Jahr dem anderen. Das Hochzeitsbusiness ist sehr dynamisch, wir sind immer wieder mit Erneuerungen konfrontiert, lernen ständig dazu und vor allem stehen wir immer wieder vor Herausforderungen. Ganz oft merken wir erst mitten im Geschehen, dass uns eine Situation, ein Kunde oder ein Projekt herausfordert. Schwierige Kunden, plötzliche Änderungen oder auch Überraschungen, die während einer Hochzeitsplanung bzw. am Hochzeitstag aufploppen, wer kennt das nicht? Da heißt es dann Augen zu und durch!  Hinterher atmen wir tief durch und sind einfach froh, es geschafft zu haben. Es gibt aber auch oft genug Fälle, bei denen wir die Herausforderung schon im Vorfeld stark spüren. Das können Wendepunkte im Privatleben sein, eine wichtige Entscheidung für das Business oder auch einfach nur ein neues Projekt, dass man angenommen hat. Bleiben wir mal beim Projekt. Ein neuer Auftrag, ein Projekt, welches man so bisher nicht gemacht hat. Das ist spannend und man hat Bock, doch dann passiert etwas, das vielen von uns bekannt sein dürfte: Wir bekommen so ein mulmiges …

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Vertraue Deiner inneren Stärke.

Ein ehemaliger Chef von mir sagte einmal ganz am Anfang meiner beruflichen Laufbahn zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, sein Credo sei „Schwächen zu schwächen, Stärken zu stärken“ – ein echter Aha-Moment. Und im ersten Schritt sicherlich ein guter Weg, um sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und sich seiner eigenen Schwächen bewusst zu werden. Heute würde ich jedoch entgegnen, dass man die eigenen Schwächen nicht noch weiter schwächen, sondern sie akzeptieren sollte. Dass man sich ihrer nicht gänzlich verweigern darf, sondern Lösungswege suchen muss. Dass man sie aushalten und sie dann zum Positiven ändern kann. Vielleicht denkst Du Dir gerade „Puh, da muss ich aber ganz schön stark sein“ und ja, das ist völlig richtig. Schwächen, Veränderungen und herausfordernden Situationen mit innerer Stärke zu begegnen, ist wichtig und hey, das kann man lernen! Expertin Prof. Dr. Jutta Heller nennt in ihrem Buch „Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke“ (Amazon-Affiliate-Link) Akzeptanz als ersten Schritt von insgesamt sieben Punkten: „Akzeptanz: Nehmen Sie an, was geschieht. Es ist, wie es ist. Optimismus: Vertrauen Sie darauf, dass es besser …

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Du musst mobil denken.

In digitalen Zeiten ändern sich technische Anforderungen und Standards rasend schnell – was gestern noch gut und richtig war, kann morgen schon bereits veraltet sein. Als kreativer Hochzeitsdienstleister gilt es also, nicht nur künstlerisch zu denken sondern auch besonders mobil im Kopf zu sein. Sich nicht gegen neue Apps, Trends und Technologien zu versperren – sei es auch noch so schwer – sondern diese zumindest auszuprobieren, für sein eigenes Business abzuwägen, ob es sinnvoll ist, und sie anzunehmen. Wenn man merkt, dass ein Trend stark von anderen angenommen wird, diesen genau zu analysieren und für sich zu gestalten. Einer der wichtigsten Trends, die seit Jahren die digitale Landschaft prägen, ist die mobile Internetnutzung. So beschreibt der BVDW in seiner 2016 veröffentlichten Studie „Digitale Medienutzung in der DACH-Region 2016″: „Rund 70 Prozent der Nutzer im DACH-Raum gehen mit ihrem Smartphone online.“ (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz) Mobil denken Was bedeutet dies nun für Hochzeitsdienstleister? Ganz einfach: Die eigene Webseite muss für Internetnutzer, die mobil auf ihrem Smartphone surfen, gut lesbar und navigierbar sein. Und denkt dabei …

Unternehmerischer Erfolg - das Fundament der kreativen Selbstständigkeit

Das Fundament für Deine kreative Selbstständigkeit heißt: unternehmerischer Erfolg

In unserem Vortrag zum 3. Deutschen Hochzeitskongress haben wir die Arbeit in der Hochzeitsbranche mit einem Marathonlauf verglichen. Ja, wir sind alle Marathonläufer, denn es gehört viel dazu, sich jedes Jahr aufs Neue in diesen kreativen, schönen, aber auch anstrengenden und fordernden Lauf der Hochzeitsbranche zu stürzen. Es braucht gute Vorbereitung, Training und Ausdauer sowie den Willen jedes Jahr wieder sein Bestes zu geben, um ins Ziel zu laufen. Doch was ist eigentlich das Ziel? Was solltest Du erreicht haben, wenn Du über die Ziellinie läufst? Viele würden meinen, dass die hippsten Hochzeiten und natürlich glückliche Brautpaare, also coole Aufträge und zufriedene Kunden, das Ziel sind. Das stimmt jedoch nur bedingt. Wir sehen im Ziel etwas Wichtigeres stehen und das ist in unseren Augen: unternehmerischer Erfolg. Geld ist kein Feind, sondern Freund Deiner Kreativität Nicht etwa, weil wir denken, dass nur hohe Umsätze Erfolg bedeuten oder uns die Zufriedenheit der Brautpaare egal ist. Sondern viel mehr, weil wir folgendes wissen: Nur ein erfolgreich geführtes Unternehmen bedeutet finanzielle Absicherung und schafft damit langfristig den Freiraum für …

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Wie kreiere ich einen Kundenavatar und Braut-Stereotyp?

Dürfen wir vorstellen: Braut Anna-Lena. Anna-Lena ist 32 Jahre alt, ein echter Trendsetter und wohnt mit ihrem Verlobten Philipp in Hamburg-Eimsbüttel. Beide arbeiten als Marketing Managerin und Lehrer in der Hansestadt. Anna-Lena liest Blogs und surft allabendlich auf Pinterest, kennt alle Dekoideen und hat ein detailliertes Hochzeitskonzept in Grüntönen und Gold, mit Kalligrafie-Elementen, kreiert. Am liebsten würden beide direkt an in einer coolen Location am Hafen feiern – weil es aber doch praktischer und kostengünstiger ist, entscheiden sie sich für einen Gutshof mit Scheune und ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten in ländlicher Umgebung von Hamburg. Das Brautpaar plant ein langes Wochenende mit der Hochzeitsgesellschaft, angefangen vom entspannten Get-together am Freitag Abend, über eine Trauung am Samstag und Kater-Brunch am Sonntag. Die Hochzeitsfeier beginnt mit einer kirchlichen Trauung in der Dorfkapelle, mit einem Sektempfang und Hochzeitstorte auf der Terrasse des Gutshofs. Danach zieht sich das Brautpaar mit der Fotografin zu den Paarbildern zurück, während die Gäste in der Photobooth und mit Spielen oder im Tipi auf der Wiese entspannen können. Coole Signature Drinks sorgen beim heißen Sommerwetter für Abkühlung. …

Vortrag Hochzeitsgesellschaft Generation Y

Wer ist die „Generation Y“ und wie ist sie als Kunde?

Nach einem Überblick unseres Vortrags auf dem 3. Deutschen Hochzeitskongress geht es heute weiter mit einem Element aus unserem Vortrag, das wir gerne mit euch teilen. Der wichtigste Faktor Deiner Arbeit und Deines Erfolges sind natürlich Deine Kunden, die Brautpaare. Aber wer sind diese Kunden, diese „Generation Y“, oder auch „Millenials“ genannt, eigentlich und was bewegt sie, welche Trends sind für sie relevant? Wer ist die „Generation Y“? Zur „Generation Y“ gehören diejenigen, die 1978 bis 1995 geboren wurden (in manchen Quellen auch 1980-1999). Als sogenannte „digital natives“ sind sie die erste Generation, die mit digitaler Technik sowie den digitalen Medien groß geworden ist. Sie leben daher das Digitale ganz selbstverständlich im Alltag und sind stark onlineaffin. Durch ihre digitale Erfahrung besitzt die „Generation Y“ ein sehr gutes Feingefühl für authentisches Marketing, erkennt daher Fake-Marketing schnell und verurteilt es oft sehr stark. Authenzitität ist nämlich eines der wichtigen Merkmale, nach denen die Generation Y strebt. Daneben sind dieser Generation Selbstverwirklichung, Sinnhaftigkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit im Berufs- sowie Lebensalltag wichtig. So ist, trotz der starken Verbindung …

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Die Hochzeitstrends der Millenials

Die Generation Y, im englischsprachigen Raum auch gern Millenials genannt, ist nicht nur die erste Generation der Digital Natives, sie heiraten auch mit ganz besonderen Vorstellungen. Die amerikanische Hochzeitswebseite „The Knot“ listet in einem Artikel die „Top 20 Millenial Wedding Trends Are Seeing (and Loving)“ auf, deren Tendenzen sich auf den deutschen Hochzeitsmarkt übertragen lassen: „1. Hashtags / Social Media 2. Barn / Country / Rustic weddings 3. Photo booths 4. Mismatched bridesmaid dresses 5. DIY / Pinterest 6. Colorful wedding dress 7. Cake Alternative / Cupcakes 8. Choreographed dances 9. Honeymoon registry / Money / Donations instead of gifts 10. Themed weddings 11. Mason jars 12. Unity knot / Candle / Sand 13. Small weddings 14. Nonreligious ceremonies / Friends as officiants 15. Non-dress wedding dress 16. Casual atmosphere 17. Digital invitations 18. Sneakers for the wedding party / bride 19. Snapchat filters 20. Bridesmen and groomsladies“ Festzuhalten bleibt also, dass Social Media nicht nur im Alltag der Millenials sondern auch automatisch auf Hochzeiten eine immer größere Rolle einnimmt. Sei es mit einem eigenen …

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Deine Kunden, Deine Perspektive: Change!

Am vergangenen Wochenende durften wir als Hochzeitsgesellschaft im Rahmen des 3. Deutschen Hochzeitskongress mit einem Vortrag auf der Bühne stehen – was für eine tolle Erfahrung! Und auch der Kongress als solches war wieder ein grandioses Erlebnis. Vom Programminhalt ganz anders als im vergangenen Jahr: weniger „Yeah, yeah, yeah!“ und schöne Bilder, sondern mehr Realismus. Es gab harte Zahlen und Fakten und auch eine Prise Nachdenklichkeit. Man merkt, dass unsere Branche erwachsener und professioneller wird. Spannend – auch für uns als Vortragende – waren die unterschiedlichen Besuchergruppen: zahlreiche Newcomer und Kongressneulinge neben erfahrenen Profis und alten Kongresshasen. Hatten sich einige noch nie Gedanken um Zielgruppen und ihre Ansprache gemacht, war dies Thema für Andere längst bekannt. Herzlichen Dank an dieser Stelle für euer vielfältiges Feedback, das uns sehr gefreut hat! Von der Traurednerin, die nun die „Silver Generation“ in ihrem Landkreis stärker ansprechen will, hin zur Floristin, die sich bei ihrer Bildsprache neu aufstellen will – besonders die Intensivrunden am Sonntagmorgen waren uns eine helle Freude. Gern stellen wir Dir heute hier zuerst den wichtigsten …

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Büro-Tipp: Schön praktische Helfer

Was für einen selbständigen Kreativen wirklich wichtig ist: einen Ort zu haben, an dem man gerne arbeitet. Optimal gestaltet sich dies als ein eigenes Studio, Büro oder Home Office mit einem Arbeitszimmer, das genug Licht, Luft und Ruhe bietet. Aber auch eine kleine Ecke im Wohnzimmer kann zum Start in die Selbständigkeit bereits genügen. Nur wer wirklich gerne „zur Arbeit geht“, kann produktiv und kreativ sein Noch wichtiger: Falls ihr Kundenkontakt habt, sollte euer Büro erst recht eure Persönlichkeit und euren Stil widerspiegeln. Falls ihr zahlreiches Equipement für euren Job benötigt, überlegt auch, wo ihr dieses sicher, ordentlich und nett anzusehen verstauen könnt. Manchmal reicht da schon eine neue Tür für ein Regal, und schnell sind die Buchhaltungsordner, Fachlektüre und Büromaterial verborgen und ihr spürt wieder Luft zum Atmen. Tatort Schreibtisch – bitte aufräumen Egal welchem Gewerk man angehört, einen Schreibtisch braucht wirklich jeder! Dieser sollte nicht nur aufgeräumt, sondern ebenfalls schön anzusehen sein. Wer kein „Clean Desk Policy“-Fan ist und seinen Schreibtisch nicht jeden Abend aufgeräumt verlassen mag, sollte sich trotzdem regelmäßig daran erinnern, …