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WonderWed: Jana Claaßens-Pascault und Julia Engel-Peters

WonderWed versteht sich als ein digitales Zuhause für moderne Brautpaare. Jana Claaßens-Pascault und Julia Engel-Peters bieten auf ihrer Webseite wonderwed.de neben einer umfangreichen Auswahl an Top-Dienstleistern auch wertvolle Tipps rund um die Hochzeitsplanung und inspirieren auf ihrem Blog mit redaktionellen Themen und Hochzeitsbildern. Von der Gestaltung und Planung der eigenen Hochzeit finden Braut und Bräutigam hier umfangreiche Informationen, Inspirationen und Planungstools – praktisch digital, immer in einem modernen Look und besonderem Style.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Jana und Julia, die beiden Gründerinnen von WonderWed. Wir haben uns vor anderthalb Jahren in dieses Start-Up Abenteuer gewagt, nachdem wir unsere eigenen Hochzeiten geplant hatten und uns nach einem Hochzeitsportal gesehnt haben, das sich an die neue Generation von Brautpaaren richtet. Ursprünglich kommen wir beide aus dem Marketing und bringen so zusätzlich zu unserer großen Leidenschaft für Hochzeiten eine gute Portion Know-How und Onlineverständnis mit. So vernetzen wir heute trendbewusste, moderne Brautpaare mit den besten Hochzeitsdiensleistern in DACH.

Wie feiert ihr den ersten Geburtstag von WonderWed?

Wir sind total aus dem Häuschen, dass wir es in so kurzer Zeit geschafft haben eine so umwerfende Community von talentierten Hochzeitsexperten und verlobten Brautpaaren aufzubauen. Erfolge muss man feiern und so haben wir uns ein kleines Entspannungswochenende in der englischen Countryside gegönnt mit ganz viel Natur, Yoga und natürlich High-Tea. Außerdem feiern wir ganz bald mit unseren Brautpaaren weiter, nämlich mit der neuen WonderWed Glossybox Limited Edition 😉

Was findet ihr an Hochzeiten besonders wundervoll?

Die Emotionen und Einzigartigkeit jeder Hochzeit hauen uns immer wieder um. Wir haben mittlerweile schon einige Hochzeiten mitverfolgt und die bezauberndsten Momente sind für uns die, in denen wir die Gefühle des Brautpaares füreinander und ihre Gäste besonders stark durchkommen sehen, voller Freude nach der Trauung, zu Tränen gerührt bei einer Rede oder ausgelassen auf der Tanzfläche.

Was weiß die Branche definitiv noch nicht von euch?

Hmmm, wahrscheinlich einiges. Wir haben uns zu zweit schon durch so manche Höhen und Tiefen manövriert, denn wir sind nicht nur Geschäftspartnerinnen sondern auch enge Freundinnen, gegenseitige Trauzeuginnen und ehemalige Arbeitskolleginnen.

Was ist euer nächstes Reiseziel?

Jana: Südafrika! Ich liebe dieses Land und seine Vielseitigkeit. Wir feiern zunächst die Hochzeit von Freunden in Capetown, anschließend einen kleinen Abstecher in die Weinregion und zum Abschluss Wild Life im Krüger National Park.

Julia: Sri Lanka! Ich habe längere Zeit in Indien gelebt und freue mich nun sehr die Kultur und Natur Sri Lankas zu entdecken, wie auch tiefer in den ayurvedischen Lifestyle einzutauchen.

Euer Tipp für Hochzeitsdienstleister?

Sei du selbst!

Gib immer 100%!

Kommunikation ist das A und O!

 

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Wie kreiere ich einen Kundenavatar und Braut-Stereotyp?

Dürfen wir vorstellen: Braut Anna-Lena.

Anna-Lena ist 32 Jahre alt, ein echter Trendsetter und wohnt mit ihrem Verlobten Philipp in Hamburg-Eimsbüttel. Beide arbeiten als Marketing Managerin und Lehrer in der Hansestadt. Anna-Lena liest Blogs und surft allabendlich auf Pinterest, kennt alle Dekoideen und hat ein detailliertes Hochzeitskonzept in Grüntönen und Gold, mit Kalligrafie-Elementen, kreiert.

Am liebsten würden beide direkt an in einer coolen Location am Hafen feiern – weil es aber doch praktischer und kostengünstiger ist, entscheiden sie sich für einen Gutshof mit Scheune und ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten in ländlicher Umgebung von Hamburg. Das Brautpaar plant ein langes Wochenende mit der Hochzeitsgesellschaft, angefangen vom entspannten Get-together am Freitag Abend, über eine Trauung am Samstag und Kater-Brunch am Sonntag.

Die Hochzeitsfeier beginnt mit einer kirchlichen Trauung in der Dorfkapelle, mit einem Sektempfang und Hochzeitstorte auf der Terrasse des Gutshofs. Danach zieht sich das Brautpaar mit der Fotografin zu den Paarbildern zurück, während die Gäste in der Photobooth und mit Spielen oder im Tipi auf der Wiese entspannen können. Coole Signature Drinks sorgen beim heißen Sommerwetter für Abkühlung. Danach folgt für alle ein Grill-Barbeque und am späteren Abend wird nach dem Hochzeitstanz die Gin Bar eröffnet. Um Mitternacht serviert das Catering die Lieblings-Käsestullen des Paares.

Ihr Brautkleid bestellt sie in einem Bridal Concept Store nach intensiver Internetrecherche, ihr zukünftiger Mann entscheidet sich für einen dunkelblauen Anzug, der maßgeschneidert angepasst wird.

Anna-Lena kauft viel in Onlineshops ein, ihrer kompletten Hochzeitsdekoration verleiht sie noch persönliche Details. Kurz vor ihrer Hochzeit stellt Anna-Lena fest, dass sie erst am Samstag Morgen die Location dekorieren können und bräuchte eigentlich einen Profi-Dekorateur. Sie versucht aber dennoch ihr Getting-ready in der Gutshof-Hochzeitssuite und das Dekorieren unter einen Hut zu bekommen, die besten Freundinnen sollen eifrig mithelfen. Besonders wichtig sind ihr auch die Blumen, die die Floristin ebenfalls am Mittag anliefern soll.

Anna-Lena gibt mit ihrem Verlobten viel von ihrem Budget für die Location und Catering und die Hochzeitsreportage eines Profifotografen aus. Brautkleid, Blumen und Dekoration machen ebenfalls einen großen Teil aus. Ihre Eheringe sind hingegen kostengünstig eingekauft, aber trotzdem von einer bekannten Marke. Der DJ ist ein  Studienfreund. Je nachdem wie viel die Hochzeitsgesellschaft an Geld schenkt, wird Anna-Lena zwischen 15.000 bis 20.000 Euro für ihre Hochzeit ausgeben.

Na, habt ihr ein konkretes Bild von Anna-Lena vor Augen? Super! Denn Anna-Lena ist die  Wunschbraut der meisten Hochzeitsdienstleister und einer unserer Stereotype (oder auch Kunden-Avatare genannt), mit denen wir in unseren Workshops und Coachings arbeiten.

Die richtige Wunschbraut finden

Doch so attraktiv Anna-Lena als Wunschbraut auch zu sein scheint, viele Hochzeitsdienstleister arbeiten mit ganz anderen Bräuten. Sei es in einer anderen Region, mit einem anderen Budget oder mit einem anderen Fokus auf Bestandteile des Hochzeitstages. Manche Dienstleister haben sich auch auf eine ganz spezielle Art Braut spezialisiert.

Umso wichtiger ist es, dass ihr euren ganz eigenen Wunschbraut-Typ kreiert. Versuche Dir Deine aktuellen Bräute vor Augen zu führen – möchtest Du mit diesen Bräuten auch weiterhin arbeiten? Wie soll Deine Wunschbraut und zuküntige Kundin aussehen? Gib dieser Braut einen passenden Namen und überlege Dir, wie sie heiratet. Werde dabei so konkret wie möglich! Welche Gewerke sind dieser Braut besonders wichtig? Wo kannst Du Dein Angebot dort einsortieren? Wie kannst Du dieser Braut mit Deinem Angebot am besten helfen? Wie viel Budget wird sie für Dein Angebot zahlen wollen? Und beachte auch die kleinen, feinen Details: Welche Medien liest Deine Braut? Wo informiert sie sich? Wie wird sie auf Dein Angebot aufmerksam?

Die richtige Ansprache Deiner Wunschbraut

Sich mit dem eigenen Angebot im Internet zu platzieren ist eine Notwendigkeit, aber noch lange keine Garantie, von Bräuten gefunden und gebucht zu werden. Also mache Dir Gedanken darüber, welche Medien Deine Wunschbraut konsumiert und wie Du über diese Kanäle auf Dich und Dein Angebot aufmerksam machen kannst. Welche Medien und Social Networks musst Du bespielen, um Deine Wunschbraut zu erreichen? Welche Inhalte musst Du liefern, damit sich deine Wunschbraut angesprochen fühlt? Arbeite auch hier mit so vielen Details wie möglich, denn nur so kannst Du Dir einen individuellen Marketingplan erstellen, mit dem Du Deine Wunschbraut erreichst.

Und wie Du Deine Webseite für Deine Wunschbraut optimal gestaltest – das verraten wir Dir hier auch in Kürze!

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Wir helfen Dir, Dein Business positiv zu verändern!

Neben unserer Tätigkeit als Coaches und Beraterinnen bieten wir Dir als Hochzeitsbloggerinnen detaillierte Kenntnis der Hochzeitsszene sowie langjährige Erfahrung aus den Bereichen Marketing/PR, Social Media und Blogger Relation. Durch unsere eigene Selbständigkeit kennen wir die Schwierigkeiten der Gründungsphase und wissen, welche Maßnahmen bei der Existenzgründung von Bedeutung sind.

Wir helfen Dir als Dienstleister und Künstler der Hochzeitsbranche, den richtigen Weg für Dein eigenes Unternehmen und Deine Selbständigkeit zu finden. Mit einem persönlichen Vor-Ort-Workshop oder in einem ortsunabhängigen Online-Workshop begleiten wir Dich dabei, Dein Business positiv zu verändern und die richtigen Schritte für Deine Zielerreichung zu gehen.

Erfahrene Profis unterstützen wir mit langfristigem Business Coaching, den immer neuen Anforderungen der Hochzeitswelt optimal gerecht zu werden und sich gleichzeitig treu zu bleiben. Newcomer und Brancheneinsteiger erhalten von uns Starthilfe in die Hochzeitsbranche und wir helfen dabei, ein passendes Netzwerk aufzubauen, um schnell Buchungen zu generieren.

Alle Details unserer Angebote und wie wir Dir helfen können, findest Du unter Beratung & Coaching.

Oder sende uns einfach eine E-Mail an team (at) hochzeitsgesellschaft.org – wir freuen uns auf Deine Nachricht!

Viele Grüße von Pinar und Susanne

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Vortrag Hochzeitsgesellschaft Generation Y

Wer ist die „Generation Y“ und wie ist sie als Kunde?

Nach einem Überblick unseres Vortrags auf dem 3. Deutschen Hochzeitskongress geht es heute weiter mit einem Element aus unserem Vortrag, das wir gerne mit euch teilen.

Der wichtigste Faktor Deiner Arbeit und Deines Erfolges sind natürlich Deine Kunden, die Brautpaare. Aber wer sind diese Kunden, diese „Generation Y“, oder auch „Millenials“ genannt, eigentlich und was bewegt sie, welche Trends sind für sie relevant?

Wer ist die „Generation Y“?

Zur „Generation Y“ gehören diejenigen, die 1978 bis 1995 geboren wurden (in manchen Quellen auch 1980-1999). Als sogenannte „digital natives“ sind sie die erste Generation, die mit digitaler Technik sowie den digitalen Medien groß geworden ist. Sie leben daher das Digitale ganz selbstverständlich im Alltag und sind stark onlineaffin. Durch ihre digitale Erfahrung besitzt die „Generation Y“ ein sehr gutes Feingefühl für authentisches Marketing, erkennt daher Fake-Marketing schnell und verurteilt es oft sehr stark.

Authenzitität ist nämlich eines der wichtigen Merkmale, nach denen die Generation Y strebt. Daneben sind dieser Generation Selbstverwirklichung, Sinnhaftigkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit im Berufs- sowie Lebensalltag wichtig. So ist, trotz der starken Verbindung von Privat- und Berufsleben, die Work-Life Balance ein hohes Gut für die „Generation Y“, denn ihre persönliche Entfaltung und Flexibilität ist ihnen wichtiger als Statussymbole oder Reichtum.

Gesellschaftliche Einflüsse auf die „Generation Y“

Der Begriff „Generation Y“ klingt für viele etwas abstrakt und weit weg. Wie eine unerforschte Spezies, die auf einer eigenen Insel lebt. Da hilft es, sich klar zu machen, dass die „Generation Y“ von denselben gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends beeinflusst wird, wie wir alle auch:

  • Globalisierung
  • Digitalisierung
  • Individualisierung – bestehende Strukturen werden aufgelöst und individuell nach eigenen Wünschen geformt.
  • Selbstvermarktung – die eigenen Stärken und Persönlichkeitsmerkmale werden bewusst herausgestellt. Die Marke „Ich“ ist das Ergebnis.
  • Leistungsorientierung – in Beruf und Privatem wird nach  Selbstoptimierung gestrebt – was in einer Überforderung enden kann.
  • Sinnsuche – entstanden als Gegenbewegung zur Leistungsorientierung und Selbstvermarktung und die daraus resultierende Sehnsucht nach Werthaltigkeit. Dazu gehören Work-Life-Balance, Achtsamkeit und Authenzitität.
  • New Work – Arbeitsmodelle werden flexibler, Berufsbilder verändern sich und private sowie berufliche Sphären vermischen sich miteinander.
  • Female Shift – immer mehr hochqualifizierte Frauen strömen in den Arbeitsmarkt.
  • Silver Generation – immer mehr ältere Menschen machen den größten Teil der Gesellschaft aus.

hochzeitsgesellschaft vortrag hokon gesellschaftliche einflüsse

Die „Generation Y“ Brautpaare – Deine Kunden

Als sinnsuchende Generation entscheiden sich die „Y’s“ ganz bewusst für die Ehe und möchten dann diesen, für sie wichtigen Schritt auch mit einem Fest feiern, welches ihrer Persönlichkeit entspricht. Selbstverwirklichung und Authentizität stehen somit auch bei der eigenen Hochzeit im Vordergrund! Die eigene Persönlichkeit sowie der Lifestyle nehmen starken Einfluss auf die Gestaltung des Hochzeitstages.

Doch nicht nur die Hochzeit selbst ist davon beeinflusst, auch bei der Auswahl der Dienstleister zählt für diese Generation viel mehr als nur die Kosten:

  • Die „Generation Y“ will sich vom Dienstleister verstanden fühlen.
  • Es ist daher wichtig, dass der Dienstleister die gleichen Werte hat, einen ähnlichen Lifestyle lebt und „zu ihrem Hochzeitskonzept passt“.
  • Alternativ orientieren sie sich an den Leistungsträgern der Branche, die die höchste Expertise mitbringen.
  • Ausschlaggebend für sie ist dabei, dass sie Vertrauen fassen können, dass die eigene Vision der Hochzeit dank der hohen Expertise umgesetzt werden kann.

Kurzum bedeutet dies für Dich als Dienstleister: Deine Personality, Dein Lifestyle sowie Deine Expertise sind wichtige Bestandteile Deiner Marke. Diese musst Du in Deiner Außendarstellung klar visualisieren und kommunizieren – auf all Deinen Kanälen, einheitlich.

Wie findest Du heraus, was die „Generation Y“ bewegt?

Im Anschluss unseres Vortrages war einer der ersten Fragen: Wie kann man Bewegungen und Trends aufspüren, die für die „Generation Y“ relevant sind? Eine sehr gute Frage!

Für das Thema gesellschaftliche Entwicklungen folgen wir beispielsweise verschiedenen Trendforschern, lesen Trendanalysen im Bereich Lebensalltag, Neue Medien und Zukunftsthemen.

Beim Thema Hochzeitstrends schauen wir gerne über den großen Teich und lesen Trendberichte der dortigen Hochzeitsbranche,  welche einen guten Ausblick darauf geben, was sicher auch hier bei uns bald „in“ sein wird. Vor allem aber versuchen wir in den Bereichen Interieur, Mode und Design mittels Blogs und Trendberichten auf dem Laufenden zu bleiben. Die dort entstehenden Trends sind oft die besten Signalgeber für kommende Hochzeitstrends.

Trends zu erkennen ist eine der wichtigestn Aufgaben. Ebenso wichtig ist die Umsetzung dieser Trends, um sich damit eine Vorreiterrolle am Hochzeitsmarkt zu sichern. Bei der Umsetzung von sich anbahnenden oder bestehenden Trends ist der Hochzeitsdienstleister selbst, also Deine eigene Kreativität, gefordert.

Trendige Farben, Materialien oder auch Designs müssen durch die Hochzeitsdienstleister in neuen Hochzeitskonzepten präsentiert werden, damit die Trends den Brautpaaren bekannt gemacht werden und sich überhaupt etablieren können. So läuft das in allen Branchen und die Hochzeitsbranche bildet hier keine Ausnahme.

Die Annahme der neuen Ideen durch die Brautpaare kann zwar etwas dauern, denn ehemalige Trends halten sich gefühlt ewig und werden auch gern mal zu festen Hochzeitsstilen (aka „Vintage“). Doch den ersten Schritt zu wagen, hin zu Veränderungen und neuen Hochzeitsideen, das ist Deine Aufgabe als kreativer Hochzeitsdienstleister. Die „Generation Y“ wird es Dir auf jeden Fall danken!

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Digitaler Frühlingputz, Teil 4: Get organized!

Ein kreatives Hirn braucht Organisation – das hilft! Und so empfehlen wir Dir im heutigen und finalen Teil unseres Digitalen Frühlingsputzes die praktische Organisation Deiner Social Media-Kanäle.

Genau dies sollte nämlich Dein Weg sein: Über Deine Social Media Kanäle stetig hochwertigen „Content“, also Inhalte mit Mehrwert für Deine Leser/Zielgruppe, zu veröffentlichen. Diese thematisch mit einem Redaktionsplan entsprechend zu planen (in Teil 3 haben wir erklärt, dass dies am besten mit den „Fünf W“ funktioniert). Und dann mit einem Tool, gut organisiert und zeitlich geplant zu posten.

Arbeiten professionelle Print- und Online-Redaktionen mit Redaktionsplänen und eigenen Publishing-Systemen, kann man als Selbständiger auf zahlreiche praktische Tools zurückgreifen. Reicht anfangs ggf. ein Blatt Papier zur Selbstorganisation, empfehlen wir Dir heute einige praktische Tools, mit denen wir arbeiten/gearbeitet haben:

  • Teux Deux (kostenpflichtig): Ein digitaler Kalender aus den USA, der sich Online und als App synchronisieren lässt. Dort kannst Du variabel ToDos oder Themen eintragen, durchstreichen und verschieben. Wir persönlich schwören darauf in Sachen Wochenplanung sämtlicher ToDos! Vorteil: Für alle, die ToDo-Listen abhaken glücklich macht. Nachteil: Eher für die generelle Organisation geeignet, hier muss selbst auf dem Blog und Socialen Netzwerken gepostet werden.
  • Hoot Suite (je nach Tarif kostenpflichtig): Diese Plattform gibt Dir die Möglichkeit bis zu 50 Social Media-Profile zu verwalten und künftige Postings zeitlich zu planen. Vorteil: Alles findet sich an einem Ort, ein Analyse-Tool ist ebenfalls verfügbar. Nachteil: Die Free-Version gibt es nur mit sehr eingeschränkten Funktionen.
  • Co-Schedule (kostenpflichtig): Ein Kalender und umfangreiches Social Media-Tool in einem – für alle WordPress-basierten Blogs bietet dieses Tool die Möglichkeit, ausgewählte Social Media-Postings direkt mit dem Blog-Beitrag vorzubereiten. Vorteil: Es können komplette Kampagnen angelegt werden, mehrere Mitarbeiter können dabei auf das Tool zugreifen. Von Facebook über Twitter, Google Plus, Instagram und Pinterest ist alles dabei. Nachteil: Nur für WordPress-Nutzer, preislich auch eher für Profis geeignet.
  • later.com (je nach Profil kostenpflichtig): Instagram, Facebook, Twitter und Pinterest lassen sich hier planen und bespielen. Analytics stehen daneben ebenfalls zur Verfügung. Vorteil: Later ist die führende Plattform, wenn es um die Posting-Planung für Instagram geht – besonders die „Media Library“ und die Ansichten sind sehr praktisch. Nachteil: Ist man ein Instagram Power User, stößt die Free-Version schnell an seine Grenzen.
  • tailwind (kostenpflichtig): Ein Planungs- und Analyse-Tool für Pinterest und Instagram. Insbesondere für die Vorplanung von Pinterest-Pins und Aktionen bekannt, bietet dieses Tool praktische Hilfe bei der redaktionellen Planung. Vorteil: Tailwind ist ein offizieller Pinterest Marketing Developement Partner. Nachteil: Umfangreiche Plattform für Pinterest, andere Social Networks müssen ggf. separat geplant werden.

Und natrülich gibt es auch noch andere Varianten, die völlig auf der Hand liegen und sehr einfach umzusetzen sind:

  • Wandkalender: Der Klassiker – ein großer Wandkalender, den man mit Post-it-Haftnotizen für die redaktionelle Planung eines Blogs und Social Media-Kanäle verwendet. Vorteil: Maximale Flexibilität und hohe Visualität. Nachteil: Posten muss man überall selbst.
  • Excel-Tabelle: Ebenfalls aus der Kategorie „Oldie, but Goldie“! Als Tabelle lassen sich Redaktionspläne schnell und einfach anlegen: vertikal die Kalendertage, horizontal die einzelnen Social Media Kanäle und ihre Inhalte. Für alle redaktionellen Themen und Marketing-Planung der Hochzeitsgesellschaft verwenden wir eine solche, umfangreiche Excel-Liste, die in unserer gemeinsamen Dropbox liegt. Vorteil: Automatische Synchronisation, gemeinsame Bearbeitung. Nachteil: Auch hier muss man jeweils selbst posten.

Du siehst, es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man einen Redaktionsplan für Social Media Kanäle gestalten kannst. Die Kernbotschaft eines jeden Redaktionsplans ist:

Denke heute schon an die Inhalte von morgen.
Denke morgen an die Inhalte für die nächste Saison.
Sei immer gut vorbereitet und die Social Media Kommunikation wird Dir viel leichter fallen.

Et voilà – das ist es. Zum Start unserer Mini-Serie haben wir gemeinsam mit Dir Deine Social Media Kanäle analysiert und konkrete Ziele entwickelt, dann die richtige Strategie gefunden und die Inhalte mit Hilfe der „fünf W“ und eines Redaktionsplans nun für die Saison entsprechend vorbereitet.

Hast Du schon ordentlich entstaubt? Ganz viel Erfolg und Spaß wünschen wir Dir bei Deiner Zielerreichung.

Digitaler Frühlingsputz, Teil 1: Wir räumen gemeinsam Social Media auf!

Digitaler Frühlingsputz, Teil 2: Ziele für Dein Social Media

Digitaler Frühlingsputz, Teil 3: Die fünf W

Digitaler Frühlingsputz, Teil 4: Get organized!

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Birgit Hahn von Garn & mehr

„Tausend Möglichkeiten Dein Leben zu verschönern“ – und besonders Hochzeiten! Mit ihren Bäckergarnen eroberte Birgit Hahn von Garn & mehr vor fünf Jahren die deutschsprachige DIY-Szene im Sturm. Heute setzt fast jede Braut mit einem der Garne eine DIY-Idee für die eigene Hochzeit um. Von Frankfurt aus betreibt Birgit ihren Onlineshop, daneben sind ihre Bäckergarne auch europaweit in ausgewählten Geschäften erhältlich.

Wer bist Du und was machst Du?
Ich bin Grafikdesignerin und liebe Papier, Garn und DIY.
Deswegen habe ich 2012 mein Label GARN & MEHR gegründet, das Bäckergarne und Leinenzwirn in über 50 Farbstellungen in einer traditionellen deutschen Zwirnerei, zum Großteil zertifziert nach Oeko-Tex® Standard, herstellt und mittlerweile europaweit an Endkunden und Wiederverkäufer vertreibt.

Dabei liebe ich insbesondere den kreativen Part meines Geschäfts – alles, was optisch und gestalterisch nach draußen geht, mache ich selbst – ich liebe es, mir immer wieder neue Anwendungen für mein Garn auszudenken oder in Kooperation mit anderen Entrepreneurs und Gestaltern zu entwickeln und fotografisch stimmungsvoll in Szene zu setzen.

Welches Hochzeitsprodukt umwickelst Du am Liebsten mit Garn?
Insbesondere schöne Hochzeitspapeterie in allen Variationen, sehr gerne im Letterpress-Druckverfahren gedruckt, wird mit einem farblich passenden Garn umwickelt zu einem handgemachten Kleinod, bei dem der Empfänger direkt spürt, mit wieviel Sorgfalt es angefertigt wurde.

Was ist Dein Lieblings-DIY für Bräute?
Garnquasten! In allen Varianten. Sie sind so schnell gemacht und verschönern einfach alles: Einladungen, Gästebücher, Stühle, Sträuße oder als ganze Girlande auch mal einen Hochzeitstisch. Auf meinem Blog gibt’s ein Video-Tutorial, in dem ich Schritt für Schritt erkläre, wie die Garnquasten gemacht werden.

Was weiß die Branche definitiv noch nicht von Dir?
Ich liebe asiatische Kampfkunst und habe den braunen Gurt in Karate. Mittlerweile gehe ich es aber ruhiger an und habe vor 6 Jahren Yoga kennen und lieben gelernt. Ich möchte sogar sagen, dass ich ohne meine regelmäßige Yoga-Praxis nicht den Schritt gewagt hätte, mich mit GARN & MEHR selbständig zu machen. Es gibt für mich einfach nichts Schöneres und Besseres, um in Balance zu bleiben und den Kontakt zu meiner inneren Intuition aufrecht zu erhalten.

Was ist Dein nächstes Reiseziel?
Mallorca! Wir gönnen uns dieses Jahr ein kleines Apartment in Strandnähe in einem kleinen Dörfchen an der Ostküste der Insel – die Kinder wollen Surfen lernen und ich kann entspannen und Yoga machen.

Dein Tipp für Hochzeitsdienstleister?
Tue, was du liebst und mach’ es mit Hingabe. Die innere Einstellung ist meiner Meinung nach das Wichtigste bei allen Dingen im Leben. Und natürlich die Menschen mit denen man sich umgibt – auch und insbesondere im Arbeitsumfeld.

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Bild: Susann Schon / Paul liebt Paula.

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Digitaler Frühlingsputz Teil 3: Die fünf W

Schwirrt Dir nach zwei Teilen schon der Kopf? Schauen wir einmal, was wir bereits erreicht haben: Am ersten Tag unserer Mini-Serie haben wir Deine Social Media Kanäle (Teil 1) genau angesehen, danach war die Definiton der Themen, Ziele und Zielgruppen (Teil 2) angesagt. Die gute Nachricht: die wichtigsten Punkte unseres „digitaler Frühlingsputz“ hast Du damit bereits erledigt – gratuliere!

Heute kümmern wir uns mit Blick nach vorn darum, dass Du Deine Ziele in Sachen Social Media auch während der Hochzeitssaison oder in stressigen Zeiten gut umsetzen kannst.

Wie das am besten geht? Ganz einfach – mit den fünf W:

WO?

WANN?

WAS?

WIE?

WER?

Oder in Sachen Social Media gefragt:

In welchem Netzwerk (WO)

werden zu welcher Zeit (WANN),

welche Inhalte (WAS)

mit welchen Medien/Texten/Daten (WIE)

von Dir oder einem Mitarbeiter (WER)

gepostet?

Damit Du dabei den Überblick behälst, solltest Du:

  • Dir einen Redaktionsplan für Deine Social Media Kanäle anlegen,
  • monats- oder quartalsweise Deine Themen und Inhalte vorbereiten,
  • wochenweise im Detail planen,
  • Tools nutzen, die Dir das Terminieren (also zeitlich geplantes, automatisches Veröffentlichen) ermöglichen.

Falls Du Dich gerade fragst, wie ein solcher Redaktionsplan aussieht – hey, das verraten wir Dir im nächsten Teil unseres Frühlingsputzes.

Viele Grüße von Pinar & Susanne

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Die Hochzeitstrends der Millenials

Die Generation Y, im englischsprachigen Raum auch gern Millenials genannt, ist nicht nur die erste Generation der Digital Natives, sie heiraten auch mit ganz besonderen Vorstellungen. Die amerikanische Hochzeitswebseite „The Knot“ listet in einem Artikel die „Top 20 Millenial Wedding Trends Are Seeing (and Loving)“ auf, deren Tendenzen sich auf den deutschen Hochzeitsmarkt übertragen lassen:

„1. Hashtags / Social Media

2. Barn / Country / Rustic weddings

3. Photo booths

4. Mismatched bridesmaid dresses

5. DIY / Pinterest

6. Colorful wedding dress

7. Cake Alternative / Cupcakes

8. Choreographed dances

9. Honeymoon registry / Money / Donations instead of gifts

10. Themed weddings

11. Mason jars

12. Unity knot / Candle / Sand

13. Small weddings

14. Nonreligious ceremonies / Friends as officiants

15. Non-dress wedding dress

16. Casual atmosphere

17. Digital invitations

18. Sneakers for the wedding party / bride

19. Snapchat filters

20. Bridesmen and groomsladies“

Festzuhalten bleibt also, dass Social Media nicht nur im Alltag der Millenials sondern auch automatisch auf Hochzeiten eine immer größere Rolle einnimmt. Sei es mit einem eigenen Hochzeitshashtag und Snaps von der Feier  – oder wie hierzulande schön zu sehen: als gemeinsamer Netzwerkgedanke der #instabräute bei Instagram. Der Wunsch alles im Digitalen zu organisieren, kann darin münden, dass Paare nicht nur ihr Save-the-Date sondern auch ihr Einladung ausschließlich digital an ihre Gäste versenden.

Rustikale Scheunenhochzeiten auf dem Land? Mason Jars? Kennen wir alle nur zu gut und stehen bei den Millenials weiterhin hoch im Kurs.

Seit einigen Jahren kann man weltweit den Trend der Individualisierung von Hochzeiten beobachten. Was mit kreativen, selbstgemachten DIY-Ideen begann, entwickelte sich zu einem Trend, alle Traditionen zu hinterfragen und Elemente einer Hochzeit neu zu interpretieren. So entstanden nicht nur schöne Varianten zur klassischen Hochzeitstorte in Form von Sweet Tables, sondern auch Alternativen zu Hochzeitsspielen in Form von Photo Booth und Tanzchoreografien. Brautpaare äußern heute klar und deutlich ihre Wünsche an die Gäste, insbesondere beim Thema Geld-Geschenke. Der höchste Grad der Individualisierung und Anspruch an die Hochzeitsgesellschaft machen dabei natürlich die Themenhochzeiten aus.

Die Wahrung der eigenen Individualität als Brautpaar führt ebenfalls dazu, dass Paare heute kompromisslos heiraten – genau wie es für sie richtig und wichtig ist. Millenials feiern daher kleine Hochzeiten und/oder entscheiden sich für eine Freie Trauung ohne religiösen Bezug. Dabei steht die Begleitung der engsten Freunde immer stärker im Vordergrund, die Wünsche der Familie rücken in den Hintergrund.

Eine lockere Hochzeitsatmosphäre ist den Millenial-Brautpaaren dabei besonders wichtig. Passend zum Scheunencharme servieren Braut und Bräutigam ein lockeres Barbeque-Buffet, ein Family Style Dinner (jeder am Tisch bedient sich aus Schüsseln selbst) oder lassen den Food Truck ihrer Wahl vorfahren.

Bräute der Generation Y wählen heute Brautkleider fern des klassischen Prinzessinnentraums mit Reifrock aus. Dies erkennt man an dem momentan so angesagten Bohemian-Trend, der ganz neue Formen und Schnitte bei den Brautkleidern hervorgebracht hat. Daneben boomen aktuell auch die „Mix and Match“-Brautkleider, die sich individuell aus Oberteil und Rock zusammenstellen lassen. Das Phänomen der Sneaker-Bräute gibt es hierzulande schon eine Weile zu beobachten, vielmehr geht auch hier der Trend in Deutschland dahin, dass sich Bräute für hochwertige Schuhalternativen abseits des bekannten Brautsalon-Angebotes entscheiden.

Unser Fazit: Dank der Globalisierung und Digitalisierung unser heutigen Welt, ticken die Brautpaare der Generation Y in den USA und Deutschland sehr ähnlich – so gut wie alle Trend-Tendenzen der Amerikaner findet man im deutschsprachigen Hochzeitsmarkt wieder.

Spannend finden wir insbesondere auch die „The Knot Real Wedding Study 2016“ über die durchschnittlichen Kosten einer amerikanischen Hochzeit sowie den ebenfalls im Artikel genannten Pinterest Wedding Report 2017. Unser heutiger Lese-Tipp!

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Digitaler Frühlingsputz Teil 2: Ziele für Dein Social Media

Für Teil 2 unseres Digitalen Frühlingsputzes benötigst Du Deine bisherige Notizen, ein leeres Blatt und etwas zum Schreiben.

Um die richtige Strategie für Deine Social Media-Kanäle zu entwickeln, war die Bestandaufnahme aus Teil 1 der erste Schritt. Heute teilen wir jedem Kanal ein konkretes Thema passend zum Ziel und der Zielgruppe zu.

Tipp: Bitte lese Dir zuerst die Schritte durch, bevor Du das Blatt füllst.

1. Notiere Dir auf dem leeren Blatt (im Querformat) Deine Social Media-Kanäle nebeneinander. Sortiere sie nach den Fanzahlen. Links das Netzwerk mit der höchsten Fanzahl, rechts mit der niedrigsten. Zum Beispiel: Facebook, Instagram, Twitter, Google+, Pinterest, Snapchat. Lasse dabei ganz links eine Spalte frei – hier notierst Du die folgenden Punkte:

  • Thema
  • Ziel
  • Zielgruppe
  • Inhalt

2. Gehe nun von links nach rechts durch die einzelnen Netzwerke und beantworte Dir jeweils diese Fragen:

  • Thema – Was will ich hier zeigen?
  • Ziel – Was will ich damit erreichen?
  • Zielgruppe – Wen spreche ich an? Wen will ich erreichen?
  • Inhalt – Wie sieht der Inhalt dafür aus? 

3. Lese Dir Deine Ziele aus Teil 1 durch und analysiere, ob diese mit Deinen Themen und der Zielgruppe des jeweiligen Netzwerks übereinstimmen. Wenn ja, versuche so detalliert wie möglich die Liste auszufüllen. Wenn nicht, überprüfe den Grund und analysiere Thema-Ziel-Zielgruppe erneut.

Beispiel: Facebook eines Hochzeitsfotografen

  • Thema: Newsfeed für eigenes Portfolio und Neuigkeiten
  • Ziel: Engagement mit aktuellen und alten Kunden (für mgl. Folgeaufträge)
  • Zielgruppe: bestehende Facebook-Fans
  • Inhalt: wöchentlicher Post mit Highlight-Bild einer Hochzeitsreportage; nach Bedarf Vorschau-Post mit Messe- und Reise-Termine

Natürlich kannst Du auch pro Netzwerk mehrere Ziele definieren – ist beispielsweise ein weiteres Ziel für Facebook „mehr Reichweite“ musst Du das Thema und die Zielgruppe entsprechend anpassen/ausweiten.

Tipp: Für jeden Social Media-Kanal sollten die Inhalte möglichst individuell sein, Du solltest also nach Möglichkeit nicht in jedem Netzwerk die selben Inhalte posten.

Im dritten Teil unserer Mini-Serie erklären wir Dir, wie Du mit Hilfe der „fünf W“ diese verschiedenen Ziele während der Hochzeitssaison umsetzen kannst.

Liebe Grüße senden Dir
Pinar & Susanne

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Digitaler Frühlingsputz: Wir räumen gemeinsam Social Media auf!

Kribbelt es Dir auch in den Fingern? Der Frühling lässt die ersten Bäume und Blumen erblühen und die Hochzeitssaison steht auch vor der Tür! Höchste Zeit also für den Frühlingsputz! Wie im vergangenen Jahr wollen wir gemeinsam mit euch digital ordentlich aufräumen, durchsortieren und uns von Altlasten befreien – in Sachen Social Media! Also lasst uns in den nächsten Tagen gemeinsam einen Blick auf eure Social Media Kanäle werden, damit Du optimal vorbereitet und mit mehr Klarheit Dein Social Media Kanäle – und somit auch Dein Social Media Marketing – in der trubeligen Hochsaison planen kannst.

Dieser digitale Frühlingsputz richtet sich an alle Hochzeitsdienstleister, die bereits über mehrere Social Media Kanäle verfügen, diese zur Kommunikation verwenden und als Einzelperson ihr Marketing über Social Media steuern.

Deine Social Media Kanäle

Wenn wir über Socia Media-Kanäle sprechen, meinen wir die sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram und Instagram Stories, Twitter, Google+ sowie Pinterest und Snapchat. Gern kannst Du parallel auch Deinen Blog und Deine Webseite mit in die Analyse einbeziehen.

Wie bei unseren Workshops stellen wir euch zahlreiche Fragen, damit Du ein klares Ziel für Deine Social Media-Aktivitäten entwickeln und selbst umsetzen kannst.

Bist Du bereit? Dann zücke Stift und Notizbuch, denn der Kick-Start für Dein Social Media beginnt genau jetzt:

  • Über welche Social Media-Kanäle kommunizierst Du?
  • Welchen Social Media-Kanal hast Du zwar angelegt, nutzt diesen aber nicht aktiv?
  • Wann hast Du alle Accounts / Profile / Seiten zuletzt aktualisiert? Im Sinne von: Sind dort Logo, Header, Beschreibungen, Impressum-Angabe und Info-Texte aktuell und einheitlich?

Tipp: Alle Aktualisierungen, die Du in innerhalb von fünf Minuten erledigen kannst, solltest Du jetzt direkt umsetzen. Falls die Aktualisierungen umfangreicher sein sollten, plane Dir in den nächsten Tagen eine Stunde Zeit dafür ein.

Social Media Reporting

Weiter geht’s!

  • Notiere Dir bitte für jeden Deiner Social Media-Kanal die aktuellen Fanzahlen.
  • Zeit für einen Rückblick: Welcher Kanal hat sich in den vergangenen 12 Monaten am besten entwickelt?
  • Welcher Kanal ist in diesem Zeitraum stagniert oder hat sich negativ entwickelt?
  • Und welcher Kanal ist Dein „Problemkind“, das Dir gar keinen Spaß macht?

Tipp: Vielleicht merkst Du gerade, dass Du Deine Fan-Zahlen nicht im Kopf hast. Daher solltest Du regelmäßig diese Zahlen für Dich notieren und digital in einer Liste abspeichern, damit Du sie jederzeit nachverfolgen kannst.

Und – welche Gedanken kamen Dir bei Deiner Analyse in den Sinn? „Oh, Twitter habe ich ja seit 2015 nicht mehr bedient.“ oder „Bei Instagram sollte ich mehr machen.“ oder „Ich will endlich 1.000 Fans bei Facebook erreichen!“. Hast Du Dir dazu Notizen gemacht? Perfekt! Denn jetzt geht es um die wichtigsten Fragen.

Social Media Ziele

Versuche so klar, konkret und detailliert wie möglich und mit einer Zeitvorgabe jedes Deiner Ziele zu formulieren.

  • Was willst Du mit Deinen Social Media-Kanälen in diesem Jahr erreichen?
  • Was sind Deine Ziele für Deine Social Media-Kanäle in 2017?

Wir sind gespannt, was Du heute für Dich festlegen wirst. Und  im zweiten Teil unserer Mini-Serie erklären wir Dir, wie Du die richtige Strategie für Deine Ziele entwickelst.

Liebe Grüße senden Dir

Pinar & Susanne