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Du musst mobil denken.

In digitalen Zeiten ändern sich technische Anforderungen und Standards rasend schnell – was gestern noch gut und richtig war, kann morgen schon bereits veraltet sein. Als kreativer Hochzeitsdienstleister gilt es also, nicht nur künstlerisch zu denken sondern auch besonders mobil im Kopf zu sein.

Sich nicht gegen neue Apps, Trends und Technologien zu versperren – sei es auch noch so schwer – sondern diese zumindest auszuprobieren, für sein eigenes Business abzuwägen, ob es sinnvoll ist, und sie anzunehmen. Wenn man merkt, dass ein Trend stark von anderen angenommen wird, diesen genau zu analysieren und für sich zu gestalten.

Einer der wichtigsten Trends, die seit Jahren die digitale Landschaft prägen, ist die mobile Internetnutzung. So beschreibt der BVDW in seiner 2016 veröffentlichten Studie „Digitale Medienutzung in der DACH-Region 2016″: „Rund 70 Prozent der Nutzer im DACH-Raum gehen mit ihrem Smartphone online.“ (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz)

Mobil denken

Was bedeutet dies nun für Hochzeitsdienstleister? Ganz einfach: Die eigene Webseite muss für Internetnutzer, die mobil auf ihrem Smartphone surfen, gut lesbar und navigierbar sein.

Und denkt dabei einen Schritt weiter: Wird der Dreizeiler auf der Webseite in Desktop-Ansicht vielleicht auf dem Smartphone zur ellenlangen Textwüste? Wenn wir aus der eigenen Erfahrung heraus einem mobilen Internetnutzer unterstellen, dass es einfach schnell gehen muss mit dem Smartphone, dann müssen in der mobilen Seitenansicht auch alle relevanten Infos schnell zu finden sein.

Sind Bildcollagen für eine mobile Ansicht sinnvoll? Was wirkt auf dem Smartphone besser – Hoch- oder Querformat-Bilder Deiner Referenzen? Funktioniert Dein Kontaktformular auch über iPhone, Samsung und Co.? Mache am besten gleich einmal einen kurzen Check!

Mobil arbeiten

Mobil zu arbeiten bedeutet für uns nicht nur, dass man als kreativer Selbständiger – meistens – flexibel bei der Wahl seines Arbeitsplatzes ist und sich nach der Hochzeitslocation seiner Brautpaare richtet. Sondern auch dass man auch mobil überall auf seine eigenen Daten zurückgreifen kann.

Diese in einer Cloud zu speichern, auf die man vom Büro-Rechner, dem iPad zuhause und dem Smartphone von unterwegs schnell zugreifen kann. Klar, Datenschutz ist hierzulande ein großes Thema, aber inzwischen finden sich diverse internationale Anbieter und nationale Angebote, die sich zur eigenen Datenverwaltung nutzen lassen. Mache Dich über Verschlüsselungs- und Passwortschutz schlau.

Ein Vorteil, seine Daten in der Cloud oder einem externen Server abzuspeichern: 1) Du musst Dir keine Gedanken machen, falls Deine Festplatte oder der Rechner kaputt gehen – die Daten sind noch alle da. 2) Sollten Dir Laptop oder PC gestohlen werden, sind auch Deine Daten noch verfügbar. 3) Auf Services wie iCloud oder Dropbox kannst Du bequem mobil zugreifen und jederzeit schnell in Deine Ordner und Dateien schauen, diese herunterladen, versenden oder ggf. auch bearbeiten. Egal, wo Du gerade bist.

Das Smartphone nimmt eine immer wichtigere Rolle im ortsunabhängigen und selbständigen Arbeiten ein. Um nur einige Apps zu nennen, die wir mobil und unterwegs verwenden: Evernote Scannable ermöglicht das schnelle Einscannen von Dokumenten. Mit einem Klick kann man diese via Fotoalbum oder Evernote App abspeichern und versenden. Super praktisch! Oder unsere Liebling-Kalender-ToDo-Listen-App teux deux, mit der man digital ToDo-Listen abhaken kann und gleichzeitig einen kalendarischen Überblick hat.

Mobile Aufmerksamkeit

Doch noch einmal zurück zu den Kunden: ihre „mobile Aufmerksamkeit“ wird immer kürzer. 15 Sekunden lang ist eine einzelne Instagram-Story-Sequenz! Mit einem Wisch ist man weg. Im Feed von Instagram und Facebook ist es ähnlich – wird man angezeigt, ist der eigenen Inhalt in Sekunden weggescrollt.

Die richtige Mischung muss es sein aus spannenden Inhalten und hochwertigem visuellen Content. Oder auch nicht? Reicht der Blick ins Leben, ungestellt und einfach „dahergelabert“?

Das kommt ganz auf Deine Zielgruppe an und welches Ziel Du mit Deinen Social Media-Aktivitäten verfolgst. Sprichst Du junge, hippe Instabräute an oder sorgt Dein Insta-Kanal für Bekanntheit in der Branche? Zwei ganz verschiedene Ziele, zwei ganz verschiedene Herangehensweisen.

Wenn Du Klarheit über Deine Zielsetzung für die zweiten Jahreshälfte und 2018 haben willst, dann sprich uns gerne an. In unseren Online-Workshops helfen wir Dir zu diesem Thema weiter.

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Tool-Tipp: Mit Linktree mehrere Links im Instagram-Profil teilen

In der Hochzeitsbranche arbeiten viele Selbständige mit einer sogenannten „Slash Career“. Was so viel heißt, dass eine Person mehreren Jobs nachgeht. So kombinieren einige Kreative ganzjährig zwei „Hochzeitsjobs“ miteinander, beispielsweise Fotografie und Papeterie, Kalligrafie und Branding, Hochzeitsplanung und freie Rede. Oder man hat zwei unterschiedliche Schwerpunkt wie Hochzeits- und Babyfotografie. Oder man arbeitet im Sommer als Hochzeitsfotografin und bietet im Winter Workshops an. Oder jemand entscheidet sich in der Off-Season für einen ganz anderen Job.

Slash Careers“ können so vielfältig wie das Leben eben sein. Für jeden gibt es dabei den eigenen, richtigen Weg. Und klar ist: In der Hochzeitsbranche bringen viele Dienstleister ein wunderbar umfassendes Portfolio mit, das all ihre Stärken miteinander vereint.

Wichtig dabei ist, dies auf der eigenen Webseite möglicht klar und plausibel zu kommunizieren und zu visualisieren. Was dort gut funktioniert, stellt viele im Social Media-Bereich jedoch vor Herausforderungen. Besonders die branchenrelevante App Instagram lässt im eigenen Profil nur einen klickbaren Link zu.

Wie teilt man mehrere Links zu Angeboten im Instagram-Profil?

Unser Tipp: Linktree! Mit diesem kostenlosen Service könnt ihr einen klickbaren Linktree-Link in euer Profil einbauen, der dann zu einer Art Zwischenseite führt, auf der ihr mehrere ausgehende Links darstellen könnt.

Mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Ich bin ja auch ein Paradebeispiel einer Slash Career, ha, gleich drei Standbeine! Insgesamt nutze ich drei Instagram-Profile, von denen Lieschen_de für meinen Hochzeitsblog Lieschen-heiratet.de das reichweitenstärkste Profil aufweist. Natürlich möchte ich dort auch auf meine anderen Angebote aufmerksam machen sowie alle Inhalte des Blogs ideal darstellen.

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Meine momentane Lösung: In den 150 Zeichen, die im Profil-Text zur Verfügung stehen, finden Nutzer meine Jobs (Hochzeitsblogger, Business Coach, Autorin) und die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte (#lieschenskleinehuette, neuer Onlinekurs für Bräute) – siehe Screenshot links. Übrigens: Ich schreibe ausschließlich auf Deutsch, da sich meine Zielgruppe auch nur im deutschsprachigen Raum befindet. Das kostet mich ggf. Follower und Likes, ist aber für meine Zielgruppe passender.

Im visuellen Foto-Feed mache ich vorrangig auf die jeweils aktuelle Blog-Hochzeitsreportage aufmerksam, teile weitere Artikelbilder und zeige private Einblicke in meine „Hütte“. Gleichzeitig wollen Nutzer aber auch direkt von Instagram auf die Startseite des Blogs zugreifen, um im Archiv zu suchen oder im Planungsbereich zu recherchieren, sowie im Branchenbuch nach passenden Anbietern zu schauen oder sich für den Bride Guide-Onlinekurs anzumelden. Die Anzahl der Internetnutzer, die mobil und via Instagram auf den Blog zugreifen, hat sich im vergangenen Jahr relevant erhöht – über 50 Prozent meiner Leserinnen surfen mobil!

Bislang musste ich immer den tagesaktuellen Link im Profil anpassen. Nun kann ich mit Hilfe von Linktree mit einem Klick auf alle Angebote verweisen – siehe Screenshot rechts.

Wenn ihr euch einmal auf Linktree mit Instagram angemeldet habt, könnt ihr eure Navigation einfach verwalten. In der kostenlosen Version stehen verschiedene Farbvarianten sowie eine übersichtliche Analyse (Klicks auf Link) zur Verfügung. In der Pro-Version könnt ihr individuell Zeiten terminieren und eigenes Design einsetzen.

Hier geht’s zu Linktree – viel Spaß beim Ausprobieren!

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Unternehmerischer Erfolg - das Fundament der kreativen Selbstständigkeit

Das Fundament für Deine kreative Selbstständigkeit heißt: unternehmerischer Erfolg

In unserem Vortrag zum 3. Deutschen Hochzeitskongress haben wir die Arbeit in der Hochzeitsbranche mit einem Marathonlauf verglichen. Ja, wir sind alle Marathonläufer, denn es gehört viel dazu, sich jedes Jahr aufs Neue in diesen kreativen, schönen, aber auch anstrengenden und fordernden Lauf der Hochzeitsbranche zu stürzen. Es braucht gute Vorbereitung, Training und Ausdauer sowie den Willen jedes Jahr wieder sein Bestes zu geben, um ins Ziel zu laufen.

Doch was ist eigentlich das Ziel?

Was solltest Du erreicht haben, wenn Du über die Ziellinie läufst? Viele würden meinen, dass die hippsten Hochzeiten und natürlich glückliche Brautpaare, also coole Aufträge und zufriedene Kunden, das Ziel sind. Das stimmt jedoch nur bedingt. Wir sehen im Ziel etwas Wichtigeres stehen und das ist in unseren Augen: unternehmerischer Erfolg.

Geld ist kein Feind, sondern Freund Deiner Kreativität

Nicht etwa, weil wir denken, dass nur hohe Umsätze Erfolg bedeuten oder uns die Zufriedenheit der Brautpaare egal ist. Sondern viel mehr, weil wir folgendes wissen: Nur ein erfolgreich geführtes Unternehmen bedeutet finanzielle Absicherung und schafft damit langfristig den Freiraum für kreative Arbeit. Und das ist es doch, was wir alle wollen. Kreativität ausleben, in unserer Kunst aufgehen und mit den Brautpaaren die schönsten Feste feiern.

Besonders in kreativen Branchen tun sich Selbstständige schwer, über Geld zu sprechen und es in ihren Unternehmensalltag einzubeziehen. Allein schon das Wort „Unternehmen“, buh. Aber so ist das, wir sind alle Unternehmer, die ihren Lebensunterhalt selbst erarbeiten. Wir sind kreative Unternehmer und sich mit Geld auseinanderzusetzen macht uns nicht weniger kreativ. Im Gegenteil. Wenn Du Deine Zahlen kennst, Dir zeitlichen Freiraum für kreatives Arbeiten einkalkulierst und entsprechend Deine Preise berechnest, dann kannst Du jede Minute davon genießen. Und wir wissen ja, Unbeschwertheit hilft der Kreativität ungemein.

In unseren Workshops kommt oft diese Frage auf: Wie berechnet man überhaupt, was man mindestens umsetzen muss? Und wie kalkulieret man den eigenen, persönlichen Stundensatz? Die meisten haben sich bis dahin an marktüblichen Preisen oder an Mitbewerbern orientiert. Zwar sind die Preise Deiner Mitbewerber nicht unwichtig, aber die Berechnungsgrundlage für Deinen Stundensatz ist Dein eigener tatsächlicher Bedarf. Dazu gehören nicht nur die privaten Kosten und Krankenversicherung, sondern auch unternehmerische Kosten wie Steuern und Rücklagenbildung. Bleiben Letztere nämlich unberücksichtigt, werden sie schnell zu Problemen und führen zu Zahlungsproblemen.

Oft fürchten Hochzeitsdienstleister den rechnerischen Part, weil sie ihn für zu kompliziert halten. Doch so schwer ist es gar nicht und hat man erst Mal das Berechnungsprinzip verstanden, macht es sogar Spaß die Zahlen zu berechnen. Gut, Letzteres mag meine Meinung als gelernte Kauffrau sein :-), aber auch unsere Coachees haben Spaß, wenn wir im Workshop gemeinsam den Taschenrechner zücken. In unseren ganztägigen Workshop helfen wir nämlich mit den Berechnungen und erarbeiten bei Bedarf auch gemeinsam mit dem Dienstleister sein Preisprofil, das für seine persönliche Zielgruppe sinnvoll ist und mit dem er über die Saison hinweg realistisch kalkulieren kann. Das Ergebnis nach unserer gemeinsamen Berechnung ist immer das Gleiche: Das Gefühl von Erleichterung und Klarheit setzt ein.

Ganz einfach, weil man weiß, auf welches Ziel man zuläuft. Und man mit jedem Etappenziel – also mit jedem Auftrag – weiß, wie nah man dem Ziel schon ist. Das ist einfach ungemein beruhigend.

Wo stehen die Brautpaare bei unserem Marathonlauf?

Vielleicht fragt Ihr Euch, wenn im Ziel unternehmerischer Erfolg steht – wo stehen denn dann die Brautpaare? Sie stehen am Seitenrand und beobachten Dich, Deinen Lauf, Deine Performance. Gefällt ihnen, was sie sehen, dann begleiten sie Dich bei Deinem Marathon, laufen an der Seitenlinie mit und jubeln Dir am Ende beim Zieleinlauf zufrieden zu.

Um die Brautpaare an der Seitenlinie zu beeindrucken, ist also eine gute Performance wichtig. Wer sich aber Sorgen um die Bezahlung seiner Rechnungen machen muss, wird beim Marathonlauf sicher nicht entspannt wirken und frustrierte Läufer sind nicht besonders attraktiv.

Unternehmerischer Erfolg besteht also aus verschiedenen Komponenten, dazu gehören natürlich auch Deine zufriedenen Brautpaare, doch das Fundament für den langfristigen und tatsächlichen Erfolg – nämlich von Deiner kreativen Arbeit leben zu können – sind Deine Unternehmenszahlen.

Also, schau Dir Deine Zahlen an, arbeite mit Ihnen und stecke Dein Ziel für diese und kommende Marathonläufe ab.

Falls Du dabei Hilfe brauchst, sind wir gerne für Dich da!

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Olivia Tänzer von Love Circus Bash

„We only do things we love“ – nach diesem Motto prägt Hochzeitsplanerin und Event-Expertin Olivia Tänzer seit 2011 die deutsche Hochzeitsszene. Mit ihrer Agentur Love Circus kreiert sie originelle Hochzeiten, bei denen Individualität und Einfallsreichtum im Fokus stehen. Als Pionierin der innovativen Hochzeitsevents veranstaltet Olivia zudem mit ihrem Team seit 2013 deutschlandweit den „Love Circus Bash“: Ein Wedding-Festival der Liebe für moderne Brautpaare, die nach innovativen Ideen der Jungen und Kreativen der Hochzeitsbranche suchen.

Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Olivia Sarah Tänzer, ich bin gebürtige Berlinerin und organisiere & gestalte seit 2012 mit meiner Agentur „Love Circus“ einzigartige, moderne & kreative Hochzeiten. Darüber hinaus veranstalte ich seit 2013 das Wedding-Festival Love Circus BASH – ein innovatives Event, auf dem sich Brautpaare in spe von den neuesten Trends inspirieren lassen und kuratierte Dienstleister, die sich mit ihrer qualitativen Arbeit vom Mainstream absetzen, persönlich kennenlernen können. Dazu gibt’s tolle Workshops, gute Musik und leckere Gaumenfreuden.

Last but not least bin ich Ehefrau und Mama 😉

Was für Hochzeitsdekoration begeistert Dich?

Kurz und knapp: alles was bisher noch nicht so da gewesen ist und ein einzigartiges Zusammenspiel vom Brautpaar – seiner individuellen Geschichte und seines persönlichen Stils – sowie seinen Gästen und der Location ermöglicht.

Was macht eine Hochzeit einzigartig im Look & Feel?

Wie im vorherigen Punkt schon gesagt, geht es mir darum, das „je ne sais quoi“ aus der Beziehung des jeweiligen Paares heraus zu kitzeln und daraus das Drehbuch für die Hochzeit zu entwickeln. Der Dreh- und Angelpunkt sind die beiden viel gepriesenen Begriffe Authentizität und Individualisierung: Ich kann nicht jedes Paar in ein Korsett quetschen, das zwar zigfach erprobt, aber dafür in Hinsicht auf das Individuum völlig beliebig ist. Das funktioniert vielleicht, wenn man sich auf standardisierte Events spezialisiert hat, aber nicht bei Hochzeiten. Mein Ziel ist es magische Momente zu kreieren, Menschen und Visionen zu verbinden und diese Mission mit absoluter Liebe zum Detail und maximalen Qualitätsansprüchen umzusetzen.

Was weiß die Branche definitiv noch nicht von Dir?

Ich habe insgesamt fast zwei Jahre in Brasilen gelebt und bin der größte Fan von diesem wahnsinnig tollen Land! Sehr gerne hätte ich auch dort geheiratet. Weil das aber finanziell & logistisch etwas schwierig war, haben wir – mein Mann & ich – Portugal als Location für unsere standesamtliche Trauung ausgesucht – genauer gesagt Lissabon. Wir lieben Portugal und verbringen dort möglichst ein mal pro Jahr einige Zeit. Hier haben wir ein bisschen Brasilien und obendrauf noch das schönste Reiseland Europas. Perfekt also für ein sog. Elopement mit unseren Geschwistern als Trauzeugen und der für uns schönsten Trauung ever.

Was ist Dein nächstes Reiseziel?

Haha, wie könnte es anders sein: Portugal. Hier habe ich gerade mit meinen beiden liebsten Boys erst Lissabon gekapert und danach werden wir ein paar Tage mit dem Wohnmobil die tollsten Strände entlang der Atlantikküste erobern. Das ist unser erster Roadtrip dieser Art für uns drei – große Freude!

Dein Tipp für Hochzeitsdienstleister?

1) Denkt nicht immer so kurzfristig. Wenn ihr immer nur von einem potentiellen Highlight zumnächsten springt, alles, was euch in den Weg kommt mitnehmt und so ohne wirklichen Plan versucht auf tausend Festen zu tanzen, verliert ihr an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Und an Unterstützung von denen, die in der Branche wichtig sind.

2) Stellt euch gut mit etablierten Hochzeitsplanern: sie sind es, die euch die wirklich guten Aufträge vermitteln und deren Arbeit euch am Ende tolles Bildmaterial für euer Portfolio liefert.

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Bilder: dna photographers

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Redaktionsplan für Deinen Business-Blog

Anfang dieser Woche durften wir im Newsletter von WonderWed 20 Tipps für euren Business Blog abgeben – was uns besonders freut. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass sich ein eigener Blog wirklich lohnt, um das eigene Unternehmen und die Selbständigkeit in der Hochzeitsbranche voran zu bringen. Doch halt:

Was ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen „Hochzeitsblog“ und „Business Blog“?

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Eine berechtigte Nachfrage, die wir heute gern genauer beleuchten. Nicht jeder Blog eines Hochzeitsdienstleisters ist automatisch ein Hochzeitsblog – wir definieren wie folgt:

Einen Blog definieren als „Business Blog“, wenn dieser ein spezifisches Hochzeitsthema im Fokus hat und ausschließlich das eigene Portfolio, Referenzen und Angebotsspektrum des Dienstleisters widerspiegelt.

Ein Blog, der von einem Hochzeitsdienstleister oder einem Autor betrieben wird und dabei redaktionell kuratierte Inhalte anderer Anbieter der Hochzeitsbranche zeigt, ist für uns ein „Hochzeitsblog“.

Klar, mit beiden Formaten kann man auf sein Angebot aufmerksam machen, wobei ein eigener Business Blog im Vergleich zu einem Hochzeitsblog mit weniger Arbeit zur Buchung führt 😉 Apropos Buchungen: Oft sehen wir, dass gut gebuchte Hochzeitsdienstleister während der Saison einfach keine Zeit finden, ihren Busines Blog regelmäßig zu befüllen – und somit riskieren, ihr Marketing für die nächste Saison zu vernachlässigen.

Keine Zeit, um während der Hochzeitshochsaison den eigenen Blog kontinuierlich mit neuen Inhalten zu füllen? 5 Tipps, die schnell helfen!

1. Erstelle Dir einen Redaktionsplan für das gesamte Jahr.

Überlege Dir ein realistisches Ziel für Deinen Blog: Wie oft willst und kannst Du bloggen? Einmal pro Woche oder einmal im Monat? Lege Dir eine Exceltabelle an und lege fest, in welcher Reihenfolge Du Themen verwenden willst und wann Du einen neuen Blogbeitrag publizieren willst. Vielleicht wirfst Du auch einen Blick in Deine Blog-Statistiken oder Google Analytics, um festzustellen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit die meisten Leser zu Deinem Blog / auf Deine Webseite kommen.

2. Bereite so viele Blog-Beiträge für den Redaktionsplan vor, wie Du kannst, und speichere sie als Entwurf.

Und dann hilft nur eins: schreiben, schreiben, schreiben! Falls Du kein Wortakrobat bist, kannst Du Bilder sprechen lassen. Aber denke immer daran: Ein Blog lebt ebenfalls von Links! Und ein bisschen SEO darf es auch sein, dann findet Dich Google einfach besser.

3. Für die Hochsaison: Lege Dir pro Monat einen Termin fest, in dem Du Deinem Redaktionsplan für die kommenden vier Wochen überprüfst und ggf. Informationen aktualisierst.

Je mehr Du vorbereitet hast, desto weniger Zeit benötigst Du später während der Hochzeitssaison für Deinen Blog. Monatlich kannst Du die Artikel noch einmal auf Aktualität überprüfen und sie zeitlich terminieren/vorplanen, damit sie sich automatisch selbst veröffentlichen. So kannst Du Deinen Job in Ruhe erledigen und der Blog übernimmt den Rest.

4. Nutze die Off-Season, um Deine Inhalte zu sichten und vorauszuplanen.

Alle Hochzeiten sind im Kasten – nun ist es Zeit, einmal Revue passieren zu lassen und nach passenden Themen zu suchen. Blicke daber aber auch in die Zukunft: Mit welchen Brautpaaren möchtest Du zukünftig arbeiten? Planst Du besondere Termine oder nimmst Du an Hochzeitsmessen teil? Alle diese Themen – und noch viel mehr – kannst Du für einzelne Artikel und Ankündigungen auf Deinem Blog verwenden. Dabei kannst Du mit den Bildern und Themen, die Du zeigst, ganz gezielt Einfluss auf Deine zukünftigen Kunden nehmen!

5. Verwende Tools, um Blog-Beiträge mit Deinen Social Media-Kanälen zu synchronisieren und vorab zu terminierst.

Besonders hilfreich: Programme und Widgets, die es Dir erlauben, die Bloginhalte für Deine Social Media-Kanäle vorzubereiten und ebenfalls zu terminieren. So brauchst Du nicht alle Blog-Inhalte zu einer bestimmten Zeit selbst zu teilen, falls Du schon wieder auf dem Weg zur nächsten Hochzeit sein solltest.

Im Juni verraten wir euch noch weitere Tipps und Tricks rund um das Thema Blogs. Wenn ihr spezielle Fragen habt, postet diese gerne in den Kommentaren!

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WonderWed

WonderWed: Jana Claaßens-Pascault und Julia Engel-Peters

WonderWed versteht sich als ein digitales Zuhause für moderne Brautpaare. Jana Claaßens-Pascault und Julia Engel-Peters bieten auf ihrer Webseite wonderwed.de neben einer umfangreichen Auswahl an Top-Dienstleistern auch wertvolle Tipps rund um die Hochzeitsplanung und inspirieren auf ihrem Blog mit redaktionellen Themen und Hochzeitsbildern. Von der Gestaltung und Planung der eigenen Hochzeit finden Braut und Bräutigam hier umfangreiche Informationen, Inspirationen und Planungstools – praktisch digital, immer in einem modernen Look und besonderem Style.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Jana und Julia, die beiden Gründerinnen von WonderWed. Wir haben uns vor anderthalb Jahren in dieses Start-Up Abenteuer gewagt, nachdem wir unsere eigenen Hochzeiten geplant hatten und uns nach einem Hochzeitsportal gesehnt haben, das sich an die neue Generation von Brautpaaren richtet. Ursprünglich kommen wir beide aus dem Marketing und bringen so zusätzlich zu unserer großen Leidenschaft für Hochzeiten eine gute Portion Know-How und Onlineverständnis mit. So vernetzen wir heute trendbewusste, moderne Brautpaare mit den besten Hochzeitsdiensleistern in DACH.

Wie feiert ihr den ersten Geburtstag von WonderWed?

Wir sind total aus dem Häuschen, dass wir es in so kurzer Zeit geschafft haben eine so umwerfende Community von talentierten Hochzeitsexperten und verlobten Brautpaaren aufzubauen. Erfolge muss man feiern und so haben wir uns ein kleines Entspannungswochenende in der englischen Countryside gegönnt mit ganz viel Natur, Yoga und natürlich High-Tea. Außerdem feiern wir ganz bald mit unseren Brautpaaren weiter, nämlich mit der neuen WonderWed Glossybox Limited Edition 😉

Was findet ihr an Hochzeiten besonders wundervoll?

Die Emotionen und Einzigartigkeit jeder Hochzeit hauen uns immer wieder um. Wir haben mittlerweile schon einige Hochzeiten mitverfolgt und die bezauberndsten Momente sind für uns die, in denen wir die Gefühle des Brautpaares füreinander und ihre Gäste besonders stark durchkommen sehen, voller Freude nach der Trauung, zu Tränen gerührt bei einer Rede oder ausgelassen auf der Tanzfläche.

Was weiß die Branche definitiv noch nicht von euch?

Hmmm, wahrscheinlich einiges. Wir haben uns zu zweit schon durch so manche Höhen und Tiefen manövriert, denn wir sind nicht nur Geschäftspartnerinnen sondern auch enge Freundinnen, gegenseitige Trauzeuginnen und ehemalige Arbeitskolleginnen.

Was ist euer nächstes Reiseziel?

Jana: Südafrika! Ich liebe dieses Land und seine Vielseitigkeit. Wir feiern zunächst die Hochzeit von Freunden in Capetown, anschließend einen kleinen Abstecher in die Weinregion und zum Abschluss Wild Life im Krüger National Park.

Julia: Sri Lanka! Ich habe längere Zeit in Indien gelebt und freue mich nun sehr die Kultur und Natur Sri Lankas zu entdecken, wie auch tiefer in den ayurvedischen Lifestyle einzutauchen.

Euer Tipp für Hochzeitsdienstleister?

Sei du selbst!

Gib immer 100%!

Kommunikation ist das A und O!

 

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Wie kreiere ich einen Kundenavatar und Braut-Stereotyp?

Dürfen wir vorstellen: Braut Anna-Lena.

Anna-Lena ist 32 Jahre alt, ein echter Trendsetter und wohnt mit ihrem Verlobten Philipp in Hamburg-Eimsbüttel. Beide arbeiten als Marketing Managerin und Lehrer in der Hansestadt. Anna-Lena liest Blogs und surft allabendlich auf Pinterest, kennt alle Dekoideen und hat ein detailliertes Hochzeitskonzept in Grüntönen und Gold, mit Kalligrafie-Elementen, kreiert.

Am liebsten würden beide direkt an in einer coolen Location am Hafen feiern – weil es aber doch praktischer und kostengünstiger ist, entscheiden sie sich für einen Gutshof mit Scheune und ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten in ländlicher Umgebung von Hamburg. Das Brautpaar plant ein langes Wochenende mit der Hochzeitsgesellschaft, angefangen vom entspannten Get-together am Freitag Abend, über eine Trauung am Samstag und Kater-Brunch am Sonntag.

Die Hochzeitsfeier beginnt mit einer kirchlichen Trauung in der Dorfkapelle, mit einem Sektempfang und Hochzeitstorte auf der Terrasse des Gutshofs. Danach zieht sich das Brautpaar mit der Fotografin zu den Paarbildern zurück, während die Gäste in der Photobooth und mit Spielen oder im Tipi auf der Wiese entspannen können. Coole Signature Drinks sorgen beim heißen Sommerwetter für Abkühlung. Danach folgt für alle ein Grill-Barbeque und am späteren Abend wird nach dem Hochzeitstanz die Gin Bar eröffnet. Um Mitternacht serviert das Catering die Lieblings-Käsestullen des Paares.

Ihr Brautkleid bestellt sie in einem Bridal Concept Store nach intensiver Internetrecherche, ihr zukünftiger Mann entscheidet sich für einen dunkelblauen Anzug, der maßgeschneidert angepasst wird.

Anna-Lena kauft viel in Onlineshops ein, ihrer kompletten Hochzeitsdekoration verleiht sie noch persönliche Details. Kurz vor ihrer Hochzeit stellt Anna-Lena fest, dass sie erst am Samstag Morgen die Location dekorieren können und bräuchte eigentlich einen Profi-Dekorateur. Sie versucht aber dennoch ihr Getting-ready in der Gutshof-Hochzeitssuite und das Dekorieren unter einen Hut zu bekommen, die besten Freundinnen sollen eifrig mithelfen. Besonders wichtig sind ihr auch die Blumen, die die Floristin ebenfalls am Mittag anliefern soll.

Anna-Lena gibt mit ihrem Verlobten viel von ihrem Budget für die Location und Catering und die Hochzeitsreportage eines Profifotografen aus. Brautkleid, Blumen und Dekoration machen ebenfalls einen großen Teil aus. Ihre Eheringe sind hingegen kostengünstig eingekauft, aber trotzdem von einer bekannten Marke. Der DJ ist ein  Studienfreund. Je nachdem wie viel die Hochzeitsgesellschaft an Geld schenkt, wird Anna-Lena zwischen 15.000 bis 20.000 Euro für ihre Hochzeit ausgeben.

Na, habt ihr ein konkretes Bild von Anna-Lena vor Augen? Super! Denn Anna-Lena ist die  Wunschbraut der meisten Hochzeitsdienstleister und einer unserer Stereotype (oder auch Kunden-Avatare genannt), mit denen wir in unseren Workshops und Coachings arbeiten.

Die richtige Wunschbraut finden

Doch so attraktiv Anna-Lena als Wunschbraut auch zu sein scheint, viele Hochzeitsdienstleister arbeiten mit ganz anderen Bräuten. Sei es in einer anderen Region, mit einem anderen Budget oder mit einem anderen Fokus auf Bestandteile des Hochzeitstages. Manche Dienstleister haben sich auch auf eine ganz spezielle Art Braut spezialisiert.

Umso wichtiger ist es, dass ihr euren ganz eigenen Wunschbraut-Typ kreiert. Versuche Dir Deine aktuellen Bräute vor Augen zu führen – möchtest Du mit diesen Bräuten auch weiterhin arbeiten? Wie soll Deine Wunschbraut und zuküntige Kundin aussehen? Gib dieser Braut einen passenden Namen und überlege Dir, wie sie heiratet. Werde dabei so konkret wie möglich! Welche Gewerke sind dieser Braut besonders wichtig? Wo kannst Du Dein Angebot dort einsortieren? Wie kannst Du dieser Braut mit Deinem Angebot am besten helfen? Wie viel Budget wird sie für Dein Angebot zahlen wollen? Und beachte auch die kleinen, feinen Details: Welche Medien liest Deine Braut? Wo informiert sie sich? Wie wird sie auf Dein Angebot aufmerksam?

Die richtige Ansprache Deiner Wunschbraut

Sich mit dem eigenen Angebot im Internet zu platzieren ist eine Notwendigkeit, aber noch lange keine Garantie, von Bräuten gefunden und gebucht zu werden. Also mache Dir Gedanken darüber, welche Medien Deine Wunschbraut konsumiert und wie Du über diese Kanäle auf Dich und Dein Angebot aufmerksam machen kannst. Welche Medien und Social Networks musst Du bespielen, um Deine Wunschbraut zu erreichen? Welche Inhalte musst Du liefern, damit sich deine Wunschbraut angesprochen fühlt? Arbeite auch hier mit so vielen Details wie möglich, denn nur so kannst Du Dir einen individuellen Marketingplan erstellen, mit dem Du Deine Wunschbraut erreichst.

Und wie Du Deine Webseite für Deine Wunschbraut optimal gestaltest – das verraten wir Dir hier auch in Kürze!

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Wir helfen Dir, Dein Business positiv zu verändern!

Neben unserer Tätigkeit als Coaches und Beraterinnen bieten wir Dir als Hochzeitsbloggerinnen detaillierte Kenntnis der Hochzeitsszene sowie langjährige Erfahrung aus den Bereichen Marketing/PR, Social Media und Blogger Relation. Durch unsere eigene Selbständigkeit kennen wir die Schwierigkeiten der Gründungsphase und wissen, welche Maßnahmen bei der Existenzgründung von Bedeutung sind.

Wir helfen Dir als Dienstleister und Künstler der Hochzeitsbranche, den richtigen Weg für Dein eigenes Unternehmen und Deine Selbständigkeit zu finden. Mit einem persönlichen Vor-Ort-Workshop oder in einem ortsunabhängigen Online-Workshop begleiten wir Dich dabei, Dein Business positiv zu verändern und die richtigen Schritte für Deine Zielerreichung zu gehen.

Erfahrene Profis unterstützen wir mit langfristigem Business Coaching, den immer neuen Anforderungen der Hochzeitswelt optimal gerecht zu werden und sich gleichzeitig treu zu bleiben. Newcomer und Brancheneinsteiger erhalten von uns Starthilfe in die Hochzeitsbranche und wir helfen dabei, ein passendes Netzwerk aufzubauen, um schnell Buchungen zu generieren.

Alle Details unserer Angebote und wie wir Dir helfen können, findest Du unter Beratung & Coaching.

Oder sende uns einfach eine E-Mail an team (at) hochzeitsgesellschaft.org – wir freuen uns auf Deine Nachricht!

Viele Grüße von Pinar und Susanne

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Vortrag Hochzeitsgesellschaft Generation Y

Wer ist die „Generation Y“ und wie ist sie als Kunde?

Nach einem Überblick unseres Vortrags auf dem 3. Deutschen Hochzeitskongress geht es heute weiter mit einem Element aus unserem Vortrag, das wir gerne mit euch teilen.

Der wichtigste Faktor Deiner Arbeit und Deines Erfolges sind natürlich Deine Kunden, die Brautpaare. Aber wer sind diese Kunden, diese „Generation Y“, oder auch „Millenials“ genannt, eigentlich und was bewegt sie, welche Trends sind für sie relevant?

Wer ist die „Generation Y“?

Zur „Generation Y“ gehören diejenigen, die 1978 bis 1995 geboren wurden (in manchen Quellen auch 1980-1999). Als sogenannte „digital natives“ sind sie die erste Generation, die mit digitaler Technik sowie den digitalen Medien groß geworden ist. Sie leben daher das Digitale ganz selbstverständlich im Alltag und sind stark onlineaffin. Durch ihre digitale Erfahrung besitzt die „Generation Y“ ein sehr gutes Feingefühl für authentisches Marketing, erkennt daher Fake-Marketing schnell und verurteilt es oft sehr stark.

Authenzitität ist nämlich eines der wichtigen Merkmale, nach denen die Generation Y strebt. Daneben sind dieser Generation Selbstverwirklichung, Sinnhaftigkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit im Berufs- sowie Lebensalltag wichtig. So ist, trotz der starken Verbindung von Privat- und Berufsleben, die Work-Life Balance ein hohes Gut für die „Generation Y“, denn ihre persönliche Entfaltung und Flexibilität ist ihnen wichtiger als Statussymbole oder Reichtum.

Gesellschaftliche Einflüsse auf die „Generation Y“

Der Begriff „Generation Y“ klingt für viele etwas abstrakt und weit weg. Wie eine unerforschte Spezies, die auf einer eigenen Insel lebt. Da hilft es, sich klar zu machen, dass die „Generation Y“ von denselben gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends beeinflusst wird, wie wir alle auch:

  • Globalisierung
  • Digitalisierung
  • Individualisierung – bestehende Strukturen werden aufgelöst und individuell nach eigenen Wünschen geformt.
  • Selbstvermarktung – die eigenen Stärken und Persönlichkeitsmerkmale werden bewusst herausgestellt. Die Marke „Ich“ ist das Ergebnis.
  • Leistungsorientierung – in Beruf und Privatem wird nach  Selbstoptimierung gestrebt – was in einer Überforderung enden kann.
  • Sinnsuche – entstanden als Gegenbewegung zur Leistungsorientierung und Selbstvermarktung und die daraus resultierende Sehnsucht nach Werthaltigkeit. Dazu gehören Work-Life-Balance, Achtsamkeit und Authenzitität.
  • New Work – Arbeitsmodelle werden flexibler, Berufsbilder verändern sich und private sowie berufliche Sphären vermischen sich miteinander.
  • Female Shift – immer mehr hochqualifizierte Frauen strömen in den Arbeitsmarkt.
  • Silver Generation – immer mehr ältere Menschen machen den größten Teil der Gesellschaft aus.

hochzeitsgesellschaft vortrag hokon gesellschaftliche einflüsse

Die „Generation Y“ Brautpaare – Deine Kunden

Als sinnsuchende Generation entscheiden sich die „Y’s“ ganz bewusst für die Ehe und möchten dann diesen, für sie wichtigen Schritt auch mit einem Fest feiern, welches ihrer Persönlichkeit entspricht. Selbstverwirklichung und Authentizität stehen somit auch bei der eigenen Hochzeit im Vordergrund! Die eigene Persönlichkeit sowie der Lifestyle nehmen starken Einfluss auf die Gestaltung des Hochzeitstages.

Doch nicht nur die Hochzeit selbst ist davon beeinflusst, auch bei der Auswahl der Dienstleister zählt für diese Generation viel mehr als nur die Kosten:

  • Die „Generation Y“ will sich vom Dienstleister verstanden fühlen.
  • Es ist daher wichtig, dass der Dienstleister die gleichen Werte hat, einen ähnlichen Lifestyle lebt und „zu ihrem Hochzeitskonzept passt“.
  • Alternativ orientieren sie sich an den Leistungsträgern der Branche, die die höchste Expertise mitbringen.
  • Ausschlaggebend für sie ist dabei, dass sie Vertrauen fassen können, dass die eigene Vision der Hochzeit dank der hohen Expertise umgesetzt werden kann.

Kurzum bedeutet dies für Dich als Dienstleister: Deine Personality, Dein Lifestyle sowie Deine Expertise sind wichtige Bestandteile Deiner Marke. Diese musst Du in Deiner Außendarstellung klar visualisieren und kommunizieren – auf all Deinen Kanälen, einheitlich.

Wie findest Du heraus, was die „Generation Y“ bewegt?

Im Anschluss unseres Vortrages war einer der ersten Fragen: Wie kann man Bewegungen und Trends aufspüren, die für die „Generation Y“ relevant sind? Eine sehr gute Frage!

Für das Thema gesellschaftliche Entwicklungen folgen wir beispielsweise verschiedenen Trendforschern, lesen Trendanalysen im Bereich Lebensalltag, Neue Medien und Zukunftsthemen.

Beim Thema Hochzeitstrends schauen wir gerne über den großen Teich und lesen Trendberichte der dortigen Hochzeitsbranche,  welche einen guten Ausblick darauf geben, was sicher auch hier bei uns bald „in“ sein wird. Vor allem aber versuchen wir in den Bereichen Interieur, Mode und Design mittels Blogs und Trendberichten auf dem Laufenden zu bleiben. Die dort entstehenden Trends sind oft die besten Signalgeber für kommende Hochzeitstrends.

Trends zu erkennen ist eine der wichtigestn Aufgaben. Ebenso wichtig ist die Umsetzung dieser Trends, um sich damit eine Vorreiterrolle am Hochzeitsmarkt zu sichern. Bei der Umsetzung von sich anbahnenden oder bestehenden Trends ist der Hochzeitsdienstleister selbst, also Deine eigene Kreativität, gefordert.

Trendige Farben, Materialien oder auch Designs müssen durch die Hochzeitsdienstleister in neuen Hochzeitskonzepten präsentiert werden, damit die Trends den Brautpaaren bekannt gemacht werden und sich überhaupt etablieren können. So läuft das in allen Branchen und die Hochzeitsbranche bildet hier keine Ausnahme.

Die Annahme der neuen Ideen durch die Brautpaare kann zwar etwas dauern, denn ehemalige Trends halten sich gefühlt ewig und werden auch gern mal zu festen Hochzeitsstilen (aka „Vintage“). Doch den ersten Schritt zu wagen, hin zu Veränderungen und neuen Hochzeitsideen, das ist Deine Aufgabe als kreativer Hochzeitsdienstleister. Die „Generation Y“ wird es Dir auf jeden Fall danken!

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Digitaler Frühlingputz, Teil 4: Get organized!

Ein kreatives Hirn braucht Organisation – das hilft! Und so empfehlen wir Dir im heutigen und finalen Teil unseres Digitalen Frühlingsputzes die praktische Organisation Deiner Social Media-Kanäle.

Genau dies sollte nämlich Dein Weg sein: Über Deine Social Media Kanäle stetig hochwertigen „Content“, also Inhalte mit Mehrwert für Deine Leser/Zielgruppe, zu veröffentlichen. Diese thematisch mit einem Redaktionsplan entsprechend zu planen (in Teil 3 haben wir erklärt, dass dies am besten mit den „Fünf W“ funktioniert). Und dann mit einem Tool, gut organisiert und zeitlich geplant zu posten.

Arbeiten professionelle Print- und Online-Redaktionen mit Redaktionsplänen und eigenen Publishing-Systemen, kann man als Selbständiger auf zahlreiche praktische Tools zurückgreifen. Reicht anfangs ggf. ein Blatt Papier zur Selbstorganisation, empfehlen wir Dir heute einige praktische Tools, mit denen wir arbeiten/gearbeitet haben:

  • Teux Deux (kostenpflichtig): Ein digitaler Kalender aus den USA, der sich Online und als App synchronisieren lässt. Dort kannst Du variabel ToDos oder Themen eintragen, durchstreichen und verschieben. Wir persönlich schwören darauf in Sachen Wochenplanung sämtlicher ToDos! Vorteil: Für alle, die ToDo-Listen abhaken glücklich macht. Nachteil: Eher für die generelle Organisation geeignet, hier muss selbst auf dem Blog und Socialen Netzwerken gepostet werden.
  • Hoot Suite (je nach Tarif kostenpflichtig): Diese Plattform gibt Dir die Möglichkeit bis zu 50 Social Media-Profile zu verwalten und künftige Postings zeitlich zu planen. Vorteil: Alles findet sich an einem Ort, ein Analyse-Tool ist ebenfalls verfügbar. Nachteil: Die Free-Version gibt es nur mit sehr eingeschränkten Funktionen.
  • Co-Schedule (kostenpflichtig): Ein Kalender und umfangreiches Social Media-Tool in einem – für alle WordPress-basierten Blogs bietet dieses Tool die Möglichkeit, ausgewählte Social Media-Postings direkt mit dem Blog-Beitrag vorzubereiten. Vorteil: Es können komplette Kampagnen angelegt werden, mehrere Mitarbeiter können dabei auf das Tool zugreifen. Von Facebook über Twitter, Google Plus, Instagram und Pinterest ist alles dabei. Nachteil: Nur für WordPress-Nutzer, preislich auch eher für Profis geeignet.
  • later.com (je nach Profil kostenpflichtig): Instagram, Facebook, Twitter und Pinterest lassen sich hier planen und bespielen. Analytics stehen daneben ebenfalls zur Verfügung. Vorteil: Later ist die führende Plattform, wenn es um die Posting-Planung für Instagram geht – besonders die „Media Library“ und die Ansichten sind sehr praktisch. Nachteil: Ist man ein Instagram Power User, stößt die Free-Version schnell an seine Grenzen.
  • tailwind (kostenpflichtig): Ein Planungs- und Analyse-Tool für Pinterest und Instagram. Insbesondere für die Vorplanung von Pinterest-Pins und Aktionen bekannt, bietet dieses Tool praktische Hilfe bei der redaktionellen Planung. Vorteil: Tailwind ist ein offizieller Pinterest Marketing Developement Partner. Nachteil: Umfangreiche Plattform für Pinterest, andere Social Networks müssen ggf. separat geplant werden.

Und natrülich gibt es auch noch andere Varianten, die völlig auf der Hand liegen und sehr einfach umzusetzen sind:

  • Wandkalender: Der Klassiker – ein großer Wandkalender, den man mit Post-it-Haftnotizen für die redaktionelle Planung eines Blogs und Social Media-Kanäle verwendet. Vorteil: Maximale Flexibilität und hohe Visualität. Nachteil: Posten muss man überall selbst.
  • Excel-Tabelle: Ebenfalls aus der Kategorie „Oldie, but Goldie“! Als Tabelle lassen sich Redaktionspläne schnell und einfach anlegen: vertikal die Kalendertage, horizontal die einzelnen Social Media Kanäle und ihre Inhalte. Für alle redaktionellen Themen und Marketing-Planung der Hochzeitsgesellschaft verwenden wir eine solche, umfangreiche Excel-Liste, die in unserer gemeinsamen Dropbox liegt. Vorteil: Automatische Synchronisation, gemeinsame Bearbeitung. Nachteil: Auch hier muss man jeweils selbst posten.

Du siehst, es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man einen Redaktionsplan für Social Media Kanäle gestalten kannst. Die Kernbotschaft eines jeden Redaktionsplans ist:

Denke heute schon an die Inhalte von morgen.
Denke morgen an die Inhalte für die nächste Saison.
Sei immer gut vorbereitet und die Social Media Kommunikation wird Dir viel leichter fallen.

Et voilà – das ist es. Zum Start unserer Mini-Serie haben wir gemeinsam mit Dir Deine Social Media Kanäle analysiert und konkrete Ziele entwickelt, dann die richtige Strategie gefunden und die Inhalte mit Hilfe der „fünf W“ und eines Redaktionsplans nun für die Saison entsprechend vorbereitet.

Hast Du schon ordentlich entstaubt? Ganz viel Erfolg und Spaß wünschen wir Dir bei Deiner Zielerreichung.

Digitaler Frühlingsputz, Teil 1: Wir räumen gemeinsam Social Media auf!

Digitaler Frühlingsputz, Teil 2: Ziele für Dein Social Media

Digitaler Frühlingsputz, Teil 3: Die fünf W

Digitaler Frühlingsputz, Teil 4: Get organized!