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So heiratet Deutschland: Hochzeitsstudie der Kartenmacherei

Nicht nur für den eigenen Business Plan sondern auch für die regelmäßige Strategie- und Zielplanung sind relevante Daten des Hochzeitsmarktes in Deutschland unverzichtbar. Umso besser, dass die Kartenmacherei – ihres Zeichens einer der führenden Onlineanbieter für personalisierbare Hochzeits-, Geburts- und Anlasskarten mit einer tollen Familien-Erfolgsgeschichte – aktuell die umfassende Studie „So heiratet Deutschland“ zum Thema Hochzeit veröffentlicht hat.

Die Kernsaussagen könnt ihr auf der Studien-Seite übersichtlich aufbereitet nachlesen, wir möchten hier mit dem Blick durch unsere Workshop- und Coaching-Brille auf Fakten konzentrieren, die wir in so gut wie jedem Workshop besprechen: Welches Budget hat Dein Brautpaar?

90 Prozent der Paare finanzieren die Hochzeit selbst

Zum Thema Finanzierung sagt die Studie „Fast 90 Prozent der Paare finanzieren ihren großen Tag aus eigener Tasche“. 63 Prozent finanzieren die Hochzeit ohne familiäre oder anderweitige Unterstützung. Nur ein kleiner Teil der Befragten (rund 3 Prozent) nimmt für die Hochzeit einen Kredit auf.

Zwischen 10.000 bis 15.000 Euro werden für eine Hochzeit ausgegeben

In unseren Workshops hören wir immer den Wunsch zukünftig mehr mit der „Charlotte-Braut“ zu arbeiten. Unser Stereotyp für eine klassische „Luxus-Braut“ bringt dabei ein Hochzeitsbudget von mehreren Zehntausenden Euro mit für ihre Hochzeitsplanung. Jedoch: Es ist ein sehr überschaubarer Anteil an Bräuten, der tatsächlich so viel Budget ausgeben wird!

Dies zeigt auch die Studie: Nur ca. drei Prozent der Paare investieren über 25.000 Euro in ihren großen Tag. Der Großteil der Befragten mit knapp 30 Prozent gibt zwischen 10.000 bis 15.000 Euro für die Hochzeit aus. Knapp ein Viertel der Paare investiert 6.000 bis 10.000 Euro in die Hochzeit. Immerhin 23 Prozent der Befragten kommen auch mit einem Budget unter 6.000 Euro zurecht.

Die Altersgruppe entscheidet zudem über die Höhe des Hochzeitsbudgets

Die Bereitschaft, viel für eine Hochzeit auszugeben unterscheidet sich je nach Altersgruppe: Bis zu einem Alter von 35 Jahren gibt ein Großteil der Paare 10.000 bis 15.000 Euro für den großen Tag aus, wohingegen über 35-Jährige eher 6.000 bis 10.000 Euro investieren. Paare über 50 sind tendenziell nur bereit 4.000 bis 6.000 Euro auszugeben. Also sinkt mit steigendem Alter das Hochzeitsbudget.

Die Berliner heiraten eher günstig

Was wir auch aus unseren Workshop-Erfahrungen und Gesprächen mit Berliner Hochzeitsdienstleistern bestätigen können: Das Hochzeitsbudget in Berlin liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt. So gibt der Großteil der Befragten Berliner (36 Prozent) 6.000-10.000 Euro für die Hochzeit aus. Damit liegen die Hauptstädter unter dem Durchschnitt, ebenso wie Brautpaare aus Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Deutschland feiert man mit 50 bis 75 Gästen

Einer der wichtigsten Faktoren für die Höhe des Budgets: die Gästeanzahl! Eine große Mehrheit lädt laut Studie zwischen 50 und 100 Gäste zur Hochzeit ein (48 Prozent). Hochzeiten mit bis zu 25 Personen feiern 10% der Befragten. Sehr große Feiern mit bis zu 250 Personen feierten nur fünf Prozent der Befragten.

Blicken wir hier aber auch noch auf andere Themen, die innerhalb der Hochzeitsbranche stark diskutiert werden:

Im Kommen: Trauungen durch einen freien Redner

Für eine rechtskräftige Trauung im Standesamt entschieden sich 95% der Befragten. Dabei ließen sich nur 47% der Paare kirchlich trauen – hier liegen die süddeutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg vorn und über dem Durchschnitt. 7% entschieden sich für einen freien Redner. Wobei laut Studie in Berlin die freien Redner besonders gefragt sind (13%).

Das Restaurant ist die beliebteste Hochzeitslocation

40 Prozent der Befrgaten haben an, in einem Restaurant oder Gasthaus gefeiert zu haben. Mit 14% liegen die Hotels noch vor der Feier auf einem Bauernhof/Scheune (7%), Gutshof (7%) und Schloss (7%). Im Garten/Zuhause feierten 5% ihre Hochzeit.

Klassisch-eleganter Hochzeitsstil liegt vor Trends

21 Prozent der Befragten wählten eine klassisch-elegante Hochzeit, 12 Prozent orienitierten sich an ihrer Lieblingsfarbe, 10% wählten den Vintage-Trend für sich aus. Nur 1% aller Befragten feierte eine Mottohochzeit – hierbei liegen die Themen „Great Gatsby“ und „Nerdhochzeit“ auf Platz 1 und 2.

Und – eine der Fragen, die sich ein Hochzeitsdienstleister immer stellen sollte: Welcher Social Media Kanal ist richtig und wichtig für mich?

Pinterest ist die wichtigste Inspirationsquelle für Deko

Alle Hochzeitsplaner, Wedding Stylisten, Verleih-Anbieter und Dekorateure sollten unbedingt ihre Pinterest-Profile auf Vordermann bringen! Inspirationsquelle Nummer 1 in Sachen Hochzeitsdekoration ist nämlich mit Abstand der Social Media Kanal Pinterest (38%)! Erst danach folgen Hochzeitsmagazin/-bücher (31%) und die gewählte Hochzeitslocation (30%). Jeder Vierte lässt sich darüber hinaus von Hochzeitsblogs inspirieren (25%).

Spannend, oder? Noch zahlreiche weitere Themen findet ihr in der vollständigen Studienergebnisse unter: www.kartenmacherei.de/hochzeitsstudie.

In einer Umfrage befragte kartenmacherei.de im März 2017 insgesamt 1.582 Studienteilnehmer aus den deutschen Bundesländern, die innerhalb der letzten zwölf Monate geheiratet haben, zu ihrer Hochzeit. Dabei beantworteten 1.366 Frauen und 216 Männer 30 Fragen zum Thema Partnerschaft, Hochzeitsvorbereitungen sowie zum großen Tag selbst.

Bild: Özlem Yavuz

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Fürchtest Du Dich vor einer neuen Herausforderung?

In einem kreativen Business wie der Hochzeitsbranche gleicht kaum ein Jahr dem anderen. Das Hochzeitsbusiness ist sehr dynamisch, wir sind immer wieder mit Erneuerungen konfrontiert, lernen ständig dazu und vor allem stehen wir immer wieder vor Herausforderungen.

Ganz oft merken wir erst mitten im Geschehen, dass uns eine Situation, ein Kunde oder ein Projekt herausfordert. Schwierige Kunden, plötzliche Änderungen oder auch Überraschungen, die während einer Hochzeitsplanung bzw. am Hochzeitstag aufploppen, wer kennt das nicht? Da heißt es dann Augen zu und durch!  Hinterher atmen wir tief durch und sind einfach froh, es geschafft zu haben.

Es gibt aber auch oft genug Fälle, bei denen wir die Herausforderung schon im Vorfeld stark spüren. Das können Wendepunkte im Privatleben sein, eine wichtige Entscheidung für das Business oder auch einfach nur ein neues Projekt, dass man angenommen hat.

Bleiben wir mal beim Projekt. Ein neuer Auftrag, ein Projekt, welches man so bisher nicht gemacht hat. Das ist spannend und man hat Bock, doch dann passiert etwas, das vielen von uns bekannt sein dürfte: Wir bekommen so ein mulmiges Gefühl. Entweder bevor man überhaupt den ersten Schritt gewagt hat oder nach den ersten Gehversuchen, bei denen man sich aber nicht ganz wohl fühlt. Vielleicht druckst man rum und schiebt erst mal das Projekt ein paar Tage vor sich hin, aber irgendwann wird aus dem mulmigen Gefühl Stress und Druck.

Kommt Dir das bekannt vor? Hast Du ein neues Projekt angenommen und spürst nun Stress und Druck? Machst Du Dir tausend Gedanken und weißt nicht, wie Du es angehen sollst? Oder viel wichtiger, wie Du aus der Gedankenspirale rauskommst und vermeidest den Kopf in den Sand zu stecken?

In solchen Situationen gibt es drei wichtige Dinge, die Du tun solltest: anhalten, hinschauen und aushalten.

Statt das Gedankenkarussel weiter zu drehen, halte es an und schau hin, reflektiere: Was hast Du da so für Überlegungen im Kopf? Wovor fürchtest Du Dich und wie real sind Deine Befürchtungen? Sei ehrlich zu Dir selbst, halte es aus, die schwierige Situation zu betrachten und akzeptiere, dass auch Du nur ein Mensch bist, dem manche Herausforderungen schwer fallen.

Wichtig ist, dass Du bei der Betrachtung der Situation urteilsfrei herangehst. Leichter gesagt als getan, denkst Du? Stimmt nicht. Hier können wir Dir eine Sichtweise an die Hand geben, die aus dem Systemischen Coaching stammt. Simpel ausgedrückt: Die Gedanken, die Du in das Karussel setzt, sind der Ausdruck von Gefühlen. Gefühle wiederum sind der Ausdruck von erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnissen. Und Bedürfnisse, tja, die sind die elemantar wichtigen Eckpfeiler für unser tägliches Lebensgefühl. Bei erfüllten Bedürfnissen sind wir happy und bei nicht erfüllten Bedürfnissen fühlen wir uns über kurz oder lang nicht mehr so happy.

Das Gute ist: Sobald Du weißt, welches Bedürfnis nicht erfüllt ist, kannst Du nach Lösungen suchen und musst Dich nicht mehr im Kreis drehen.

Wenn Du also Dein Gedankenkarussel anhältst und überprüfst, welche Bedürfnisse hinter den Gedanken stehen, gelingt Dir eine nüchterne Betrachtung der Herausforderung und vor allem der Gang in Richtung Lösung. Wollen wir es mal ausprobieren?

Schau Dir die Gedanken an. Was sagen sie?

Hast Du Zweifelst daran, dass Du die Aufgabe meistern wirst? Das wäre das Bedürfnis nach Sicherheit. Die Gewissheit, dass Du es kannst, auch wenn Dir noch etwas Know-how oder Durchblick fehlt. Die Lösung wäre, herauszufinden, was Du brauchst, um die Sicherheit zu erlangen? Wissen? Dann eigne Dir das Know-how an, frage Kollegen oder hole Dir Support.

Besitzt Du das Know-how, hast aber einfach Angst zu scheitern? Hier spielen Bedürnisse wie Erfolg, Erfüllung und wieder Sicherheit eine Rolle. In diesem Fall hilft es oft, die Herangehensweise an das Projekt zu ändern. Dafür ist es wichtig, sich klar zu machen, dass Angst nur ein „Was-kann-passieren-Bild“ ist, das wir uns im Kopf malen. Sie ist nicht Realität und doch blockiert sie uns, weil wir immer nur auf das selbsterdachte Bild schauen.

Versuche der Aufgabe mit Neugierde statt mit Angst zu begegnen. Neugierde öffnet den Blick und löst die Spannung im Kopf. Frag Dich, was könntest Du alles aus diesem Projekt lernen? Welche neuen Ideen könnten daraus entstehen? Nimm etwas Humor zur Neugierde und frage Dich, wie würde Dein Idol dieses Projekt angehen. Wie heißt es so schön? „What would Beyonce do?“ 😉

Oder ist eine Deiner Befürchtungen die Angst, wie andere über Deine Arbeit urteilen werden? Das wäre das Bedürfnis nach Anerkennung. Akzeptiere, dass Du es nie allen Recht machen kannst und wechsle Deine Perspektive. Fokussiere Dich darauf, wie DU Dein Arbeitsergebnis als gut und erfolgreich definieren würdest. Wie musst Du das Projekt abgeben, um mit Deiner Leistung zufrieden zu sein? Und viel wichtiger: Was braucht Dein Kunde von Dir, damit der Auftrag erfolgreich abgeschlossen wird? Liste auf, was wirklich für Dich und den Kunden zählt und schon wird die Meinung Dritter irrelevant.

Ist einer Deiner Gedanken, dass Du zeitlich nicht alles unter einen Hut bekommst? Das wäre unter anderem das Bedürfnis nach Freiheit bzw. freier Zeiteinteilung. Hier musst Du realistisch bleiben. Sei ehrlich zu Dir und frage Dich, was Du in der verfügbaren Zeit wirklich schaffen kannst. Hast Du einen utopischen Abgabetermin angegeben? Dann korrigiere ihn. Besteht diese Möglichkeit nicht, dann prüfe, wie Du Dir anderweitig Zeit verschaffen kannst (andere Projekte schieben, Aufgaben deligieren) oder Deine Kapazitäten erhöhen kannst (Hilfe holen).

Ja, Zeitdruck ist schwer auszuhalten, aber auch hier gibt es Lösungen. Man muss nur akzeptieren, dass für eine vorübergehende Zeit ordentlich ackern angesagt ist. Und man darf sich vor allem nicht scheuen, die Lösungen umzusetzen – auch wenn es bedeutet, dass man tatsächlich mal um Hilfe bitten muss oder kurzerhand zuhause die Aufgaben umverteilen muss.

Zu guter Letzt noch eine ganz wichtige Sache! Bei aller Betrachtung des Gedankenkarussels und was dahinter steckt, ist dies wichtig: Rufe Dir immer wieder in Erinnerung, dass Du Dich für diesen Weg, diesen Auftrag entschieden hast. Du bist also kein Opfer Deines Karussels, sondern der Erfinder. Und Erfinder können ihr Werk immer verändern 😉

Wir hoffen dieser Ausflug in die systemische Betrachtung einer Herausforderung hilft Dir bei Deiner nächsten großen Herausforderung. Und solltest Du bei der Betrachtung Unterstützung benötigen, helfen wir Dir gerne auch persönlich dabei!

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Vertraue Deiner inneren Stärke.

Ein ehemaliger Chef von mir sagte einmal ganz am Anfang meiner beruflichen Laufbahn zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, sein Credo sei „Schwächen zu schwächen, Stärken zu stärken“ – ein echter Aha-Moment. Und im ersten Schritt sicherlich ein guter Weg, um sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und sich seiner eigenen Schwächen bewusst zu werden.

Heute würde ich jedoch entgegnen, dass man die eigenen Schwächen nicht noch weiter schwächen, sondern sie akzeptieren sollte. Dass man sich ihrer nicht gänzlich verweigern darf, sondern Lösungswege suchen muss. Dass man sie aushalten und sie dann zum Positiven ändern kann. Vielleicht denkst Du Dir gerade „Puh, da muss ich aber ganz schön stark sein“ und ja, das ist völlig richtig.

Schwächen, Veränderungen und herausfordernden Situationen mit innerer Stärke zu begegnen, ist wichtig und hey, das kann man lernen! Expertin Prof. Dr. Jutta Heller nennt in ihrem Buch „Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke“ (Amazon-Affiliate-Link) Akzeptanz als ersten Schritt von insgesamt sieben Punkten:

„Akzeptanz: Nehmen Sie an, was geschieht. Es ist, wie es ist.

Optimismus: Vertrauen Sie darauf, dass es besser wird.

Selbstwirksamkeit: Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse. Entscheiden Sie sich und gehen Sie Ihren Weg.

Verantwortung: Verlassen Sie die Opferrolle. Übernehmen Sie Verantwortung und respektieren Sie Ihre (Leistungs-)Grenzen.

Netzwerkorientierung: Trauen Sie sich, andere um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen.

Lösungsorientierung: Gehen Sie die Dinge an, werden Sie aktiv. Entdecken Sie die Wünsche für Ihr Leben.

Zukunftsorientierung: Planen Sie Ihr Leben, sorgen Sie für die Realisierung Ihrer Pläne.“

Wir finden, dass sich diese sieben Punkte wunderbar auf das eigene Hochzeitsbusiness übertragen lassen:

Sich beispielsweise jeden Monat  darüber zu beklagen, dass man einfach nicht gut in der Buchhaltung ist, bringt einen nicht voran. Versuche es positiv zu formulieren: „Dank meiner Buchhaltung habe ich einen guten Überblick über meine Ausgaben und Einnahmen. Mit Rechnungen verdiene ich das Geld, mit dem ich mein kreatives Leben gestalten kann.“ Oder suche Dir gleich einen Steuerberater, der Dir Arbeit abnimmt.

Sich stets darüber zu beklagen, wie die Anderen das immer nur alles schaffen mit der Selbständigkeit, Familie und Haushalt, ist ebenfalls nicht förderlich – jeder hat ganz individuelle Grenzen, die sich nicht vergleichen lassen. Nimm an, dass jeder Selbständige in der Hochzeitsbranche ein ganz individuelles Business-Modell lebt und dass jeder Mensch sich anderes verhält.

Die Hochzeitsbranche ist wahnsinnig dynamisch und stes im Wandel. Neue Anbieter und Trends kommen und gehen, Brauttypen und Zielgruppen ändern sich gefühlt im Jahresrythmus. Sich gegen diesen Prozess zu stemmen, hilft nicht.

Sich im dunklen Kämmerlein zu verziehen und zu jammern, dass alle an einem vorbeiziehen und man diese Bräute einfach nicht mehr versteht – nein, gib Dir einen Ruck und suche Dir Rat und Hilfe von Profis. Vertraue dabei auf Experten. Meide Besserwisser, Nörgler und andere Dienstleister, die möglicherweise „im selben Boot“ sitzen. Denn dann drehst Du Dich nur im Problemkreis und findest keine Lösung.

Werde aktiv. Geh raus. Mache auf Dich aufmerksam. Knüpfe neue Kontakte – gerade Newcomer haben oft einen frischen Blick auf die bekannten Dinge, der auch Dir helfen kann. Nichts ist in dieser Branche so wichtig wie ein gut funktionierendes Netzwerk. Setzte Dir neue Ziele, schmiede Pläne und realisiere sie!

 

Wenn euch das Thema interessiert, empfehlen wir euch neben „Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke“ (Amazon-Affiliate-Link) auch Jutta Hellers zweites Buch „Das wirft mich nicht um“ (Amazon-Affiliate-Link) zu diesem Thema: Am Vorbild des Kängurus erklärt sie bildlich, wie man in schwierigen Situationen die Balance und immer einen Weg findet, um handlungsfähig zu bleiben. Je nach Anforderung hüpft das niedliche Känguru mit kleinen oder großen Sprüngen auf sein Ziel zu.

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Du musst mobil denken.

In digitalen Zeiten ändern sich technische Anforderungen und Standards rasend schnell – was gestern noch gut und richtig war, kann morgen schon bereits veraltet sein. Als kreativer Hochzeitsdienstleister gilt es also, nicht nur künstlerisch zu denken sondern auch besonders mobil im Kopf zu sein.

Sich nicht gegen neue Apps, Trends und Technologien zu versperren – sei es auch noch so schwer – sondern diese zumindest auszuprobieren, für sein eigenes Business abzuwägen, ob es sinnvoll ist, und sie anzunehmen. Wenn man merkt, dass ein Trend stark von anderen angenommen wird, diesen genau zu analysieren und für sich zu gestalten.

Einer der wichtigsten Trends, die seit Jahren die digitale Landschaft prägen, ist die mobile Internetnutzung. So beschreibt der BVDW in seiner 2016 veröffentlichten Studie „Digitale Medienutzung in der DACH-Region 2016″: „Rund 70 Prozent der Nutzer im DACH-Raum gehen mit ihrem Smartphone online.“ (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz)

Mobil denken

Was bedeutet dies nun für Hochzeitsdienstleister? Ganz einfach: Die eigene Webseite muss für Internetnutzer, die mobil auf ihrem Smartphone surfen, gut lesbar und navigierbar sein.

Und denkt dabei einen Schritt weiter: Wird der Dreizeiler auf der Webseite in Desktop-Ansicht vielleicht auf dem Smartphone zur ellenlangen Textwüste? Wenn wir aus der eigenen Erfahrung heraus einem mobilen Internetnutzer unterstellen, dass es einfach schnell gehen muss mit dem Smartphone, dann müssen in der mobilen Seitenansicht auch alle relevanten Infos schnell zu finden sein.

Sind Bildcollagen für eine mobile Ansicht sinnvoll? Was wirkt auf dem Smartphone besser – Hoch- oder Querformat-Bilder Deiner Referenzen? Funktioniert Dein Kontaktformular auch über iPhone, Samsung und Co.? Mache am besten gleich einmal einen kurzen Check!

Mobil arbeiten

Mobil zu arbeiten bedeutet für uns nicht nur, dass man als kreativer Selbständiger – meistens – flexibel bei der Wahl seines Arbeitsplatzes ist und sich nach der Hochzeitslocation seiner Brautpaare richtet. Sondern auch dass man auch mobil überall auf seine eigenen Daten zurückgreifen kann.

Diese in einer Cloud zu speichern, auf die man vom Büro-Rechner, dem iPad zuhause und dem Smartphone von unterwegs schnell zugreifen kann. Klar, Datenschutz ist hierzulande ein großes Thema, aber inzwischen finden sich diverse internationale Anbieter und nationale Angebote, die sich zur eigenen Datenverwaltung nutzen lassen. Mache Dich über Verschlüsselungs- und Passwortschutz schlau.

Ein Vorteil, seine Daten in der Cloud oder einem externen Server abzuspeichern: 1) Du musst Dir keine Gedanken machen, falls Deine Festplatte oder der Rechner kaputt gehen – die Daten sind noch alle da. 2) Sollten Dir Laptop oder PC gestohlen werden, sind auch Deine Daten noch verfügbar. 3) Auf Services wie iCloud oder Dropbox kannst Du bequem mobil zugreifen und jederzeit schnell in Deine Ordner und Dateien schauen, diese herunterladen, versenden oder ggf. auch bearbeiten. Egal, wo Du gerade bist.

Das Smartphone nimmt eine immer wichtigere Rolle im ortsunabhängigen und selbständigen Arbeiten ein. Um nur einige Apps zu nennen, die wir mobil und unterwegs verwenden: Evernote Scannable ermöglicht das schnelle Einscannen von Dokumenten. Mit einem Klick kann man diese via Fotoalbum oder Evernote App abspeichern und versenden. Super praktisch! Oder unsere Liebling-Kalender-ToDo-Listen-App teux deux, mit der man digital ToDo-Listen abhaken kann und gleichzeitig einen kalendarischen Überblick hat.

Mobile Aufmerksamkeit

Doch noch einmal zurück zu den Kunden: ihre „mobile Aufmerksamkeit“ wird immer kürzer. 15 Sekunden lang ist eine einzelne Instagram-Story-Sequenz! Mit einem Wisch ist man weg. Im Feed von Instagram und Facebook ist es ähnlich – wird man angezeigt, ist der eigenen Inhalt in Sekunden weggescrollt.

Die richtige Mischung muss es sein aus spannenden Inhalten und hochwertigem visuellen Content. Oder auch nicht? Reicht der Blick ins Leben, ungestellt und einfach „dahergelabert“?

Das kommt ganz auf Deine Zielgruppe an und welches Ziel Du mit Deinen Social Media-Aktivitäten verfolgst. Sprichst Du junge, hippe Instabräute an oder sorgt Dein Insta-Kanal für Bekanntheit in der Branche? Zwei ganz verschiedene Ziele, zwei ganz verschiedene Herangehensweisen.

Wenn Du Klarheit über Deine Zielsetzung für die zweiten Jahreshälfte und 2018 haben willst, dann sprich uns gerne an. In unseren Online-Workshops helfen wir Dir zu diesem Thema weiter.

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Tool-Tipp: Mit Linktree mehrere Links im Instagram-Profil teilen

In der Hochzeitsbranche arbeiten viele Selbständige mit einer sogenannten „Slash Career“. Was so viel heißt, dass eine Person mehreren Jobs nachgeht. So kombinieren einige Kreative ganzjährig zwei „Hochzeitsjobs“ miteinander, beispielsweise Fotografie und Papeterie, Kalligrafie und Branding, Hochzeitsplanung und freie Rede. Oder man hat zwei unterschiedliche Schwerpunkt wie Hochzeits- und Babyfotografie. Oder man arbeitet im Sommer als Hochzeitsfotografin und bietet im Winter Workshops an. Oder jemand entscheidet sich in der Off-Season für einen ganz anderen Job.

Slash Careers“ können so vielfältig wie das Leben eben sein. Für jeden gibt es dabei den eigenen, richtigen Weg. Und klar ist: In der Hochzeitsbranche bringen viele Dienstleister ein wunderbar umfassendes Portfolio mit, das all ihre Stärken miteinander vereint.

Wichtig dabei ist, dies auf der eigenen Webseite möglicht klar und plausibel zu kommunizieren und zu visualisieren. Was dort gut funktioniert, stellt viele im Social Media-Bereich jedoch vor Herausforderungen. Besonders die branchenrelevante App Instagram lässt im eigenen Profil nur einen klickbaren Link zu.

Wie teilt man mehrere Links zu Angeboten im Instagram-Profil?

Unser Tipp: Linktree! Mit diesem kostenlosen Service könnt ihr einen klickbaren Linktree-Link in euer Profil einbauen, der dann zu einer Art Zwischenseite führt, auf der ihr mehrere ausgehende Links darstellen könnt.

Mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Ich bin ja auch ein Paradebeispiel einer Slash Career, ha, gleich drei Standbeine! Insgesamt nutze ich drei Instagram-Profile, von denen Lieschen_de für meinen Hochzeitsblog Lieschen-heiratet.de das reichweitenstärkste Profil aufweist. Natürlich möchte ich dort auch auf meine anderen Angebote aufmerksam machen sowie alle Inhalte des Blogs ideal darstellen.

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Meine momentane Lösung: In den 150 Zeichen, die im Profil-Text zur Verfügung stehen, finden Nutzer meine Jobs (Hochzeitsblogger, Business Coach, Autorin) und die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte (#lieschenskleinehuette, neuer Onlinekurs für Bräute) – siehe Screenshot links. Übrigens: Ich schreibe ausschließlich auf Deutsch, da sich meine Zielgruppe auch nur im deutschsprachigen Raum befindet. Das kostet mich ggf. Follower und Likes, ist aber für meine Zielgruppe passender.

Im visuellen Foto-Feed mache ich vorrangig auf die jeweils aktuelle Blog-Hochzeitsreportage aufmerksam, teile weitere Artikelbilder und zeige private Einblicke in meine „Hütte“. Gleichzeitig wollen Nutzer aber auch direkt von Instagram auf die Startseite des Blogs zugreifen, um im Archiv zu suchen oder im Planungsbereich zu recherchieren, sowie im Branchenbuch nach passenden Anbietern zu schauen oder sich für den Bride Guide-Onlinekurs anzumelden. Die Anzahl der Internetnutzer, die mobil und via Instagram auf den Blog zugreifen, hat sich im vergangenen Jahr relevant erhöht – über 50 Prozent meiner Leserinnen surfen mobil!

Bislang musste ich immer den tagesaktuellen Link im Profil anpassen. Nun kann ich mit Hilfe von Linktree mit einem Klick auf alle Angebote verweisen – siehe Screenshot rechts.

Wenn ihr euch einmal auf Linktree mit Instagram angemeldet habt, könnt ihr eure Navigation einfach verwalten. In der kostenlosen Version stehen verschiedene Farbvarianten sowie eine übersichtliche Analyse (Klicks auf Link) zur Verfügung. In der Pro-Version könnt ihr individuell Zeiten terminieren und eigenes Design einsetzen.

Hier geht’s zu Linktree – viel Spaß beim Ausprobieren!

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Unternehmerischer Erfolg - das Fundament der kreativen Selbstständigkeit

Das Fundament für Deine kreative Selbstständigkeit heißt: unternehmerischer Erfolg

In unserem Vortrag zum 3. Deutschen Hochzeitskongress haben wir die Arbeit in der Hochzeitsbranche mit einem Marathonlauf verglichen. Ja, wir sind alle Marathonläufer, denn es gehört viel dazu, sich jedes Jahr aufs Neue in diesen kreativen, schönen, aber auch anstrengenden und fordernden Lauf der Hochzeitsbranche zu stürzen. Es braucht gute Vorbereitung, Training und Ausdauer sowie den Willen jedes Jahr wieder sein Bestes zu geben, um ins Ziel zu laufen.

Doch was ist eigentlich das Ziel?

Was solltest Du erreicht haben, wenn Du über die Ziellinie läufst? Viele würden meinen, dass die hippsten Hochzeiten und natürlich glückliche Brautpaare, also coole Aufträge und zufriedene Kunden, das Ziel sind. Das stimmt jedoch nur bedingt. Wir sehen im Ziel etwas Wichtigeres stehen und das ist in unseren Augen: unternehmerischer Erfolg.

Geld ist kein Feind, sondern Freund Deiner Kreativität

Nicht etwa, weil wir denken, dass nur hohe Umsätze Erfolg bedeuten oder uns die Zufriedenheit der Brautpaare egal ist. Sondern viel mehr, weil wir folgendes wissen: Nur ein erfolgreich geführtes Unternehmen bedeutet finanzielle Absicherung und schafft damit langfristig den Freiraum für kreative Arbeit. Und das ist es doch, was wir alle wollen. Kreativität ausleben, in unserer Kunst aufgehen und mit den Brautpaaren die schönsten Feste feiern.

Besonders in kreativen Branchen tun sich Selbstständige schwer, über Geld zu sprechen und es in ihren Unternehmensalltag einzubeziehen. Allein schon das Wort „Unternehmen“, buh. Aber so ist das, wir sind alle Unternehmer, die ihren Lebensunterhalt selbst erarbeiten. Wir sind kreative Unternehmer und sich mit Geld auseinanderzusetzen macht uns nicht weniger kreativ. Im Gegenteil. Wenn Du Deine Zahlen kennst, Dir zeitlichen Freiraum für kreatives Arbeiten einkalkulierst und entsprechend Deine Preise berechnest, dann kannst Du jede Minute davon genießen. Und wir wissen ja, Unbeschwertheit hilft der Kreativität ungemein.

In unseren Workshops kommt oft diese Frage auf: Wie berechnet man überhaupt, was man mindestens umsetzen muss? Und wie kalkulieret man den eigenen, persönlichen Stundensatz? Die meisten haben sich bis dahin an marktüblichen Preisen oder an Mitbewerbern orientiert. Zwar sind die Preise Deiner Mitbewerber nicht unwichtig, aber die Berechnungsgrundlage für Deinen Stundensatz ist Dein eigener tatsächlicher Bedarf. Dazu gehören nicht nur die privaten Kosten und Krankenversicherung, sondern auch unternehmerische Kosten wie Steuern und Rücklagenbildung. Bleiben Letztere nämlich unberücksichtigt, werden sie schnell zu Problemen und führen zu Zahlungsproblemen.

Oft fürchten Hochzeitsdienstleister den rechnerischen Part, weil sie ihn für zu kompliziert halten. Doch so schwer ist es gar nicht und hat man erst Mal das Berechnungsprinzip verstanden, macht es sogar Spaß die Zahlen zu berechnen. Gut, Letzteres mag meine Meinung als gelernte Kauffrau sein :-), aber auch unsere Coachees haben Spaß, wenn wir im Workshop gemeinsam den Taschenrechner zücken. In unseren ganztägigen Workshop helfen wir nämlich mit den Berechnungen und erarbeiten bei Bedarf auch gemeinsam mit dem Dienstleister sein Preisprofil, das für seine persönliche Zielgruppe sinnvoll ist und mit dem er über die Saison hinweg realistisch kalkulieren kann. Das Ergebnis nach unserer gemeinsamen Berechnung ist immer das Gleiche: Das Gefühl von Erleichterung und Klarheit setzt ein.

Ganz einfach, weil man weiß, auf welches Ziel man zuläuft. Und man mit jedem Etappenziel – also mit jedem Auftrag – weiß, wie nah man dem Ziel schon ist. Das ist einfach ungemein beruhigend.

Wo stehen die Brautpaare bei unserem Marathonlauf?

Vielleicht fragt Ihr Euch, wenn im Ziel unternehmerischer Erfolg steht – wo stehen denn dann die Brautpaare? Sie stehen am Seitenrand und beobachten Dich, Deinen Lauf, Deine Performance. Gefällt ihnen, was sie sehen, dann begleiten sie Dich bei Deinem Marathon, laufen an der Seitenlinie mit und jubeln Dir am Ende beim Zieleinlauf zufrieden zu.

Um die Brautpaare an der Seitenlinie zu beeindrucken, ist also eine gute Performance wichtig. Wer sich aber Sorgen um die Bezahlung seiner Rechnungen machen muss, wird beim Marathonlauf sicher nicht entspannt wirken und frustrierte Läufer sind nicht besonders attraktiv.

Unternehmerischer Erfolg besteht also aus verschiedenen Komponenten, dazu gehören natürlich auch Deine zufriedenen Brautpaare, doch das Fundament für den langfristigen und tatsächlichen Erfolg – nämlich von Deiner kreativen Arbeit leben zu können – sind Deine Unternehmenszahlen.

Also, schau Dir Deine Zahlen an, arbeite mit Ihnen und stecke Dein Ziel für diese und kommende Marathonläufe ab.

Falls Du dabei Hilfe brauchst, sind wir gerne für Dich da!

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Olivia Tänzer von Love Circus Bash

„We only do things we love“ – nach diesem Motto prägt Hochzeitsplanerin und Event-Expertin Olivia Tänzer seit 2011 die deutsche Hochzeitsszene. Mit ihrer Agentur Love Circus kreiert sie originelle Hochzeiten, bei denen Individualität und Einfallsreichtum im Fokus stehen. Als Pionierin der innovativen Hochzeitsevents veranstaltet Olivia zudem mit ihrem Team seit 2013 deutschlandweit den „Love Circus Bash“: Ein Wedding-Festival der Liebe für moderne Brautpaare, die nach innovativen Ideen der Jungen und Kreativen der Hochzeitsbranche suchen.

Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Olivia Sarah Tänzer, ich bin gebürtige Berlinerin und organisiere & gestalte seit 2012 mit meiner Agentur „Love Circus“ einzigartige, moderne & kreative Hochzeiten. Darüber hinaus veranstalte ich seit 2013 das Wedding-Festival Love Circus BASH – ein innovatives Event, auf dem sich Brautpaare in spe von den neuesten Trends inspirieren lassen und kuratierte Dienstleister, die sich mit ihrer qualitativen Arbeit vom Mainstream absetzen, persönlich kennenlernen können. Dazu gibt’s tolle Workshops, gute Musik und leckere Gaumenfreuden.

Last but not least bin ich Ehefrau und Mama 😉

Was für Hochzeitsdekoration begeistert Dich?

Kurz und knapp: alles was bisher noch nicht so da gewesen ist und ein einzigartiges Zusammenspiel vom Brautpaar – seiner individuellen Geschichte und seines persönlichen Stils – sowie seinen Gästen und der Location ermöglicht.

Was macht eine Hochzeit einzigartig im Look & Feel?

Wie im vorherigen Punkt schon gesagt, geht es mir darum, das „je ne sais quoi“ aus der Beziehung des jeweiligen Paares heraus zu kitzeln und daraus das Drehbuch für die Hochzeit zu entwickeln. Der Dreh- und Angelpunkt sind die beiden viel gepriesenen Begriffe Authentizität und Individualisierung: Ich kann nicht jedes Paar in ein Korsett quetschen, das zwar zigfach erprobt, aber dafür in Hinsicht auf das Individuum völlig beliebig ist. Das funktioniert vielleicht, wenn man sich auf standardisierte Events spezialisiert hat, aber nicht bei Hochzeiten. Mein Ziel ist es magische Momente zu kreieren, Menschen und Visionen zu verbinden und diese Mission mit absoluter Liebe zum Detail und maximalen Qualitätsansprüchen umzusetzen.

Was weiß die Branche definitiv noch nicht von Dir?

Ich habe insgesamt fast zwei Jahre in Brasilen gelebt und bin der größte Fan von diesem wahnsinnig tollen Land! Sehr gerne hätte ich auch dort geheiratet. Weil das aber finanziell & logistisch etwas schwierig war, haben wir – mein Mann & ich – Portugal als Location für unsere standesamtliche Trauung ausgesucht – genauer gesagt Lissabon. Wir lieben Portugal und verbringen dort möglichst ein mal pro Jahr einige Zeit. Hier haben wir ein bisschen Brasilien und obendrauf noch das schönste Reiseland Europas. Perfekt also für ein sog. Elopement mit unseren Geschwistern als Trauzeugen und der für uns schönsten Trauung ever.

Was ist Dein nächstes Reiseziel?

Haha, wie könnte es anders sein: Portugal. Hier habe ich gerade mit meinen beiden liebsten Boys erst Lissabon gekapert und danach werden wir ein paar Tage mit dem Wohnmobil die tollsten Strände entlang der Atlantikküste erobern. Das ist unser erster Roadtrip dieser Art für uns drei – große Freude!

Dein Tipp für Hochzeitsdienstleister?

1) Denkt nicht immer so kurzfristig. Wenn ihr immer nur von einem potentiellen Highlight zumnächsten springt, alles, was euch in den Weg kommt mitnehmt und so ohne wirklichen Plan versucht auf tausend Festen zu tanzen, verliert ihr an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Und an Unterstützung von denen, die in der Branche wichtig sind.

2) Stellt euch gut mit etablierten Hochzeitsplanern: sie sind es, die euch die wirklich guten Aufträge vermitteln und deren Arbeit euch am Ende tolles Bildmaterial für euer Portfolio liefert.

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Bilder: dna photographers

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Redaktionsplan für Deinen Business-Blog

Anfang dieser Woche durften wir im Newsletter von WonderWed 20 Tipps für euren Business Blog abgeben – was uns besonders freut. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass sich ein eigener Blog wirklich lohnt, um das eigene Unternehmen und die Selbständigkeit in der Hochzeitsbranche voran zu bringen. Doch halt:

Was ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen „Hochzeitsblog“ und „Business Blog“?

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Eine berechtigte Nachfrage, die wir heute gern genauer beleuchten. Nicht jeder Blog eines Hochzeitsdienstleisters ist automatisch ein Hochzeitsblog – wir definieren wie folgt:

Einen Blog definieren als „Business Blog“, wenn dieser ein spezifisches Hochzeitsthema im Fokus hat und ausschließlich das eigene Portfolio, Referenzen und Angebotsspektrum des Dienstleisters widerspiegelt.

Ein Blog, der von einem Hochzeitsdienstleister oder einem Autor betrieben wird und dabei redaktionell kuratierte Inhalte anderer Anbieter der Hochzeitsbranche zeigt, ist für uns ein „Hochzeitsblog“.

Klar, mit beiden Formaten kann man auf sein Angebot aufmerksam machen, wobei ein eigener Business Blog im Vergleich zu einem Hochzeitsblog mit weniger Arbeit zur Buchung führt 😉 Apropos Buchungen: Oft sehen wir, dass gut gebuchte Hochzeitsdienstleister während der Saison einfach keine Zeit finden, ihren Busines Blog regelmäßig zu befüllen – und somit riskieren, ihr Marketing für die nächste Saison zu vernachlässigen.

Keine Zeit, um während der Hochzeitshochsaison den eigenen Blog kontinuierlich mit neuen Inhalten zu füllen? 5 Tipps, die schnell helfen!

1. Erstelle Dir einen Redaktionsplan für das gesamte Jahr.

Überlege Dir ein realistisches Ziel für Deinen Blog: Wie oft willst und kannst Du bloggen? Einmal pro Woche oder einmal im Monat? Lege Dir eine Exceltabelle an und lege fest, in welcher Reihenfolge Du Themen verwenden willst und wann Du einen neuen Blogbeitrag publizieren willst. Vielleicht wirfst Du auch einen Blick in Deine Blog-Statistiken oder Google Analytics, um festzustellen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit die meisten Leser zu Deinem Blog / auf Deine Webseite kommen.

2. Bereite so viele Blog-Beiträge für den Redaktionsplan vor, wie Du kannst, und speichere sie als Entwurf.

Und dann hilft nur eins: schreiben, schreiben, schreiben! Falls Du kein Wortakrobat bist, kannst Du Bilder sprechen lassen. Aber denke immer daran: Ein Blog lebt ebenfalls von Links! Und ein bisschen SEO darf es auch sein, dann findet Dich Google einfach besser.

3. Für die Hochsaison: Lege Dir pro Monat einen Termin fest, in dem Du Deinem Redaktionsplan für die kommenden vier Wochen überprüfst und ggf. Informationen aktualisierst.

Je mehr Du vorbereitet hast, desto weniger Zeit benötigst Du später während der Hochzeitssaison für Deinen Blog. Monatlich kannst Du die Artikel noch einmal auf Aktualität überprüfen und sie zeitlich terminieren/vorplanen, damit sie sich automatisch selbst veröffentlichen. So kannst Du Deinen Job in Ruhe erledigen und der Blog übernimmt den Rest.

4. Nutze die Off-Season, um Deine Inhalte zu sichten und vorauszuplanen.

Alle Hochzeiten sind im Kasten – nun ist es Zeit, einmal Revue passieren zu lassen und nach passenden Themen zu suchen. Blicke daber aber auch in die Zukunft: Mit welchen Brautpaaren möchtest Du zukünftig arbeiten? Planst Du besondere Termine oder nimmst Du an Hochzeitsmessen teil? Alle diese Themen – und noch viel mehr – kannst Du für einzelne Artikel und Ankündigungen auf Deinem Blog verwenden. Dabei kannst Du mit den Bildern und Themen, die Du zeigst, ganz gezielt Einfluss auf Deine zukünftigen Kunden nehmen!

5. Verwende Tools, um Blog-Beiträge mit Deinen Social Media-Kanälen zu synchronisieren und vorab zu terminierst.

Besonders hilfreich: Programme und Widgets, die es Dir erlauben, die Bloginhalte für Deine Social Media-Kanäle vorzubereiten und ebenfalls zu terminieren. So brauchst Du nicht alle Blog-Inhalte zu einer bestimmten Zeit selbst zu teilen, falls Du schon wieder auf dem Weg zur nächsten Hochzeit sein solltest.

Im Juni verraten wir euch noch weitere Tipps und Tricks rund um das Thema Blogs. Wenn ihr spezielle Fragen habt, postet diese gerne in den Kommentaren!

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WonderWed

WonderWed: Jana Claaßens-Pascault und Julia Engel-Peters

WonderWed versteht sich als ein digitales Zuhause für moderne Brautpaare. Jana Claaßens-Pascault und Julia Engel-Peters bieten auf ihrer Webseite wonderwed.de neben einer umfangreichen Auswahl an Top-Dienstleistern auch wertvolle Tipps rund um die Hochzeitsplanung und inspirieren auf ihrem Blog mit redaktionellen Themen und Hochzeitsbildern. Von der Gestaltung und Planung der eigenen Hochzeit finden Braut und Bräutigam hier umfangreiche Informationen, Inspirationen und Planungstools – praktisch digital, immer in einem modernen Look und besonderem Style.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Jana und Julia, die beiden Gründerinnen von WonderWed. Wir haben uns vor anderthalb Jahren in dieses Start-Up Abenteuer gewagt, nachdem wir unsere eigenen Hochzeiten geplant hatten und uns nach einem Hochzeitsportal gesehnt haben, das sich an die neue Generation von Brautpaaren richtet. Ursprünglich kommen wir beide aus dem Marketing und bringen so zusätzlich zu unserer großen Leidenschaft für Hochzeiten eine gute Portion Know-How und Onlineverständnis mit. So vernetzen wir heute trendbewusste, moderne Brautpaare mit den besten Hochzeitsdiensleistern in DACH.

Wie feiert ihr den ersten Geburtstag von WonderWed?

Wir sind total aus dem Häuschen, dass wir es in so kurzer Zeit geschafft haben eine so umwerfende Community von talentierten Hochzeitsexperten und verlobten Brautpaaren aufzubauen. Erfolge muss man feiern und so haben wir uns ein kleines Entspannungswochenende in der englischen Countryside gegönnt mit ganz viel Natur, Yoga und natürlich High-Tea. Außerdem feiern wir ganz bald mit unseren Brautpaaren weiter, nämlich mit der neuen WonderWed Glossybox Limited Edition 😉

Was findet ihr an Hochzeiten besonders wundervoll?

Die Emotionen und Einzigartigkeit jeder Hochzeit hauen uns immer wieder um. Wir haben mittlerweile schon einige Hochzeiten mitverfolgt und die bezauberndsten Momente sind für uns die, in denen wir die Gefühle des Brautpaares füreinander und ihre Gäste besonders stark durchkommen sehen, voller Freude nach der Trauung, zu Tränen gerührt bei einer Rede oder ausgelassen auf der Tanzfläche.

Was weiß die Branche definitiv noch nicht von euch?

Hmmm, wahrscheinlich einiges. Wir haben uns zu zweit schon durch so manche Höhen und Tiefen manövriert, denn wir sind nicht nur Geschäftspartnerinnen sondern auch enge Freundinnen, gegenseitige Trauzeuginnen und ehemalige Arbeitskolleginnen.

Was ist euer nächstes Reiseziel?

Jana: Südafrika! Ich liebe dieses Land und seine Vielseitigkeit. Wir feiern zunächst die Hochzeit von Freunden in Capetown, anschließend einen kleinen Abstecher in die Weinregion und zum Abschluss Wild Life im Krüger National Park.

Julia: Sri Lanka! Ich habe längere Zeit in Indien gelebt und freue mich nun sehr die Kultur und Natur Sri Lankas zu entdecken, wie auch tiefer in den ayurvedischen Lifestyle einzutauchen.

Euer Tipp für Hochzeitsdienstleister?

Sei du selbst!

Gib immer 100%!

Kommunikation ist das A und O!

 

Connect with WonderWed: WebseiteFacebookInstagramPinterestTwitter

 

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Wie kreiere ich einen Kundenavatar und Braut-Stereotyp?

Dürfen wir vorstellen: Braut Anna-Lena.

Anna-Lena ist 32 Jahre alt, ein echter Trendsetter und wohnt mit ihrem Verlobten Philipp in Hamburg-Eimsbüttel. Beide arbeiten als Marketing Managerin und Lehrer in der Hansestadt. Anna-Lena liest Blogs und surft allabendlich auf Pinterest, kennt alle Dekoideen und hat ein detailliertes Hochzeitskonzept in Grüntönen und Gold, mit Kalligrafie-Elementen, kreiert.

Am liebsten würden beide direkt an in einer coolen Location am Hafen feiern – weil es aber doch praktischer und kostengünstiger ist, entscheiden sie sich für einen Gutshof mit Scheune und ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten in ländlicher Umgebung von Hamburg. Das Brautpaar plant ein langes Wochenende mit der Hochzeitsgesellschaft, angefangen vom entspannten Get-together am Freitag Abend, über eine Trauung am Samstag und Kater-Brunch am Sonntag.

Die Hochzeitsfeier beginnt mit einer kirchlichen Trauung in der Dorfkapelle, mit einem Sektempfang und Hochzeitstorte auf der Terrasse des Gutshofs. Danach zieht sich das Brautpaar mit der Fotografin zu den Paarbildern zurück, während die Gäste in der Photobooth und mit Spielen oder im Tipi auf der Wiese entspannen können. Coole Signature Drinks sorgen beim heißen Sommerwetter für Abkühlung. Danach folgt für alle ein Grill-Barbeque und am späteren Abend wird nach dem Hochzeitstanz die Gin Bar eröffnet. Um Mitternacht serviert das Catering die Lieblings-Käsestullen des Paares.

Ihr Brautkleid bestellt sie in einem Bridal Concept Store nach intensiver Internetrecherche, ihr zukünftiger Mann entscheidet sich für einen dunkelblauen Anzug, der maßgeschneidert angepasst wird.

Anna-Lena kauft viel in Onlineshops ein, ihrer kompletten Hochzeitsdekoration verleiht sie noch persönliche Details. Kurz vor ihrer Hochzeit stellt Anna-Lena fest, dass sie erst am Samstag Morgen die Location dekorieren können und bräuchte eigentlich einen Profi-Dekorateur. Sie versucht aber dennoch ihr Getting-ready in der Gutshof-Hochzeitssuite und das Dekorieren unter einen Hut zu bekommen, die besten Freundinnen sollen eifrig mithelfen. Besonders wichtig sind ihr auch die Blumen, die die Floristin ebenfalls am Mittag anliefern soll.

Anna-Lena gibt mit ihrem Verlobten viel von ihrem Budget für die Location und Catering und die Hochzeitsreportage eines Profifotografen aus. Brautkleid, Blumen und Dekoration machen ebenfalls einen großen Teil aus. Ihre Eheringe sind hingegen kostengünstig eingekauft, aber trotzdem von einer bekannten Marke. Der DJ ist ein  Studienfreund. Je nachdem wie viel die Hochzeitsgesellschaft an Geld schenkt, wird Anna-Lena zwischen 15.000 bis 20.000 Euro für ihre Hochzeit ausgeben.

Na, habt ihr ein konkretes Bild von Anna-Lena vor Augen? Super! Denn Anna-Lena ist die  Wunschbraut der meisten Hochzeitsdienstleister und einer unserer Stereotype (oder auch Kunden-Avatare genannt), mit denen wir in unseren Workshops und Coachings arbeiten.

Die richtige Wunschbraut finden

Doch so attraktiv Anna-Lena als Wunschbraut auch zu sein scheint, viele Hochzeitsdienstleister arbeiten mit ganz anderen Bräuten. Sei es in einer anderen Region, mit einem anderen Budget oder mit einem anderen Fokus auf Bestandteile des Hochzeitstages. Manche Dienstleister haben sich auch auf eine ganz spezielle Art Braut spezialisiert.

Umso wichtiger ist es, dass ihr euren ganz eigenen Wunschbraut-Typ kreiert. Versuche Dir Deine aktuellen Bräute vor Augen zu führen – möchtest Du mit diesen Bräuten auch weiterhin arbeiten? Wie soll Deine Wunschbraut und zuküntige Kundin aussehen? Gib dieser Braut einen passenden Namen und überlege Dir, wie sie heiratet. Werde dabei so konkret wie möglich! Welche Gewerke sind dieser Braut besonders wichtig? Wo kannst Du Dein Angebot dort einsortieren? Wie kannst Du dieser Braut mit Deinem Angebot am besten helfen? Wie viel Budget wird sie für Dein Angebot zahlen wollen? Und beachte auch die kleinen, feinen Details: Welche Medien liest Deine Braut? Wo informiert sie sich? Wie wird sie auf Dein Angebot aufmerksam?

Die richtige Ansprache Deiner Wunschbraut

Sich mit dem eigenen Angebot im Internet zu platzieren ist eine Notwendigkeit, aber noch lange keine Garantie, von Bräuten gefunden und gebucht zu werden. Also mache Dir Gedanken darüber, welche Medien Deine Wunschbraut konsumiert und wie Du über diese Kanäle auf Dich und Dein Angebot aufmerksam machen kannst. Welche Medien und Social Networks musst Du bespielen, um Deine Wunschbraut zu erreichen? Welche Inhalte musst Du liefern, damit sich deine Wunschbraut angesprochen fühlt? Arbeite auch hier mit so vielen Details wie möglich, denn nur so kannst Du Dir einen individuellen Marketingplan erstellen, mit dem Du Deine Wunschbraut erreichst.

Und wie Du Deine Webseite für Deine Wunschbraut optimal gestaltest – das verraten wir Dir hier auch in Kürze!