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Zukunftsorientierung: Ziel, Vision oder Traum?

Oft hört man Hochzeitsdienstleister sagen: „Ich habe mir mit diesem Job meinen Traum erfüllt“ – aber haben sie dann auch ihr Ziel erreicht?

Ziele helfen Selbständigen in einem Veränderungsprozess, wichtige Schritte zu gehen, sich entsprechend weiterzuentwickeln und vor allem auch das gesteckte Ziel zu erreichen. Denn gerade diese Zukunftsorientierung, die einem ein Ziel bietet, spielt bei beruflicher Neuausrichtung eine sehr wichtige Rolle.

Klare Ziele für Dein Business formulieren

Dabei ist es notwendig die eigenen Ziele so klar zu formulieren, wie es nur geht. Statt zu sagen „Ich will als Fotograf in der Hochzeitsbranche arbeiten.“ hilft das präsize Ziel „Ich will im dritten Jahr als Hochzeitsfotograf mit 25 Hochzeiten im Jahr 60.000 Euro Umsatz generieren.“ bei der eigenen Businessplanung sehr viel mehr. Es beinhaltet nämlich parallel den Blick auf den zeitlichen Einsatz und das geplante Einkommen – und vor allem: Es ist messbar. Es bietet Dir einen konkreten Leitfaden, wie Du Dein Business planen und ausrichten musst.

Ein wichtiger Punkt bei dieser Zielplanung: der individuelle Ressourcen-Check. Jeder Selbständige bringt eine völlig andere Ausgangsposition mit, sei es bei beruflicher Ausbildung, familiärem Hintergrund und zeitlicher Verfügbarkeit. Sich realistisch zu fragen, ob das selbst gesetzte Ziel auch tatsächlich im eigenen Leben erreichbar ist, sollte immer mit der eigenen Planung einhergehen.

Visionen für das Leben

Zukunftsorientierung heißt immer auch, dass man sich mit den selbst gesteckten Zielen eigene Bedürfnisse erfüllt. Einige Menschen können sehr konkrete Ziele in ihrem beruflichen Kontext formulieren, für ihr Privatleben hingegen fällt es schwerer. Dabei hilft, eine Vision für das eigene Leben zu formulieren.

Was möchte ich in 5, 10, 15 oder 20 Jahren im Leben erreicht haben? Das eigene Leben, das sowohl berufliche als auch private Aspekte umfasst, zu visionieren, ist eine sehr kraftvolle Möglichkeit, sich darüber klar zu werden. Die Vision ist Dein Bild der Zukunft, das Dich positiv anspornen kann und Klarheit verschafft. Ist Deine Vision erst einmal formuliert, kannst Du genau erkennen, für welche Bereiche Du konkrete Ziele definieren kannst.

Träumen erlaubt

Manchmal muss man auch die harte Realität erkennen: Der vermeindliche „Traumjob“ in der Hochzeitsbranche entpuppt sich als viel härter als angenommen. Monetäre Ziele können gar nicht erreicht werden. Das Privateben wird zeitlich aufgefressen. Deshalb muss man sagen: Träumen ist erlaubt, ein Traum beflügelt, ein Traum darf groß, unrealistisch sein.

Aber aus Träumen wacht man immer irgendwann auf. Im eigenen Business sollte man deshalb nicht träumen, sondern sich ernsthaft fragen, ob und wann man aus dem eigenen Traum eine erreichbare Vision macht und aus der Vision konkrete Ziele ableitet. Denn dann wird der „Traumjob“ später auch nicht zum Albtraum.

Ob Newcomer in der Hochzeitsbranche oder langjähriger Profi – wir helfen euch gerne bei einer frischen Visionierung für euer Business und der konkreten Zielformulierung. Sprecht uns gerne für die neuen Termine in 2018 an: team (at) hochzeitsgesellschaft.org.

 Bild: Mink Mingle

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Warum Du Deine Strategie aushalten musst

Bei einer amerikanischen Hochzeitsfotografin schnappte ich vor einiger Zeit den Satz „Du musst Deine neuen Preise aushalten können“ auf – wie wahr! Und vor allem gilt dies besonders für die eigene Strategie. Was heißt das?

Schneller Wandel

Die Hochzeitsbranche erfordert immer wieder und viel schneller, als man denken würde, eine Anpassung Deiner Businessausrichtung von Dir.

Konnte man sich früher darauf verlassen, nach der Existenzgründungsphase (3 Jahre), dann nach fünf und zehn Jahren eine ordentlich „Inspektion“ seines Hochzeitsbusiness vornehmen zu müssen, sich einmal ordentlich durchzuschütteln, seine Marketingaktivitäten durchzurütteln und sich vor allem die aktuellen Zielgruppen im Hochzeitsmarkt anzuschauen, ist das heute anders.

Jede Saison muss Du Dich fragen, ob Du auf dem richtigen Weg bist, was sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate verändert hat. Wie tickt die neue Zielgruppe, die nächste Saison heiraten will? Welche neuen Marktingkanäle sind entstanden und vor allem relevant? Was muss ich nun in meinem Business ändern? Sind meine alten Ideen aus der Schublade noch innovativ und zukunftorientiert?

Denn eins ist klar: Mit dem Credo „Das haben wir schon immer so gemacht.“ oder „Das hat doch letztes Jahr so gut funktioniert.“ wird man in der heutigen Hochzeitsbranche krachend scheitern.

Auf den ersten Blick klingt es daher vielleicht paradox, ist aber umso wichtiger: So schnell man sich dem heutigen Wandel anpassen muss, umso länger und konsequenter muss man im Hochzeitsmarkt seine Strategie durchziehen.

Du musst Deine Strategie aushalten

Du hast gemerkt, dass sich in Deinem Business etwas ändern muss? Das Du Dein Portfolio neu ausrichten musst? Vielleicht hast Du Dich auch sehr bewusst dafür entschieden, bestimmte Kunden nicht mehr ansprechen zu wollen, neue Geschäftsfelder aufzumachen? Du befindest Dich gerade mitten in einem solchen Transferprozess?

Dann hast Du im Idealfall nach einer Wettbewerbsanalyse und einer Vorausschau eine neue Strategie formuliert, wie und womit Du Deine Businessziele erreichen willst. Danach heißt es, Dein Business entsprechen zu planen, umzubauen und auszustatten. Die Umsetzung Deiner Strategie hilft Dir dann Deine Ziele zu erreichen.

Eins ist ganz klar: Eine Änderung der eigenen Unternehmensstrategie ist immer eine sehr große Sache! Nicht umsonst beschäftigen Großkonzerne zur Umsetzung neuer Strategien ganze Herrscharen von Beratern und Agenturen. Und nun bist da Du. Ein einzelner Hochzeitsdienstleister, der sich verändern will.

Und was passiert: Nach kürzester Zeit stellen sich die ersten Zweifeln ein. Weil der Lieblingskollege fragt, was das denn nun soll. Weil es bislang noch niemand sonst so probiert hat. Weil aktuell noch nicht so viele Buchung drin sind wie im Vorjahr. Weil Du eventuell erst einmal eine finanzielle Durststrecke durchleben musst, um Dein Ziel zu erreichen. Weil Dir in der Nacht Dein innerer Kritiker immer wieder zuflüstert, dass das alles nicht funktionieren wird.

Doch Du musst Deine Strategie aushalten. Vor allem muss Dir klar sein, dass eine neue Strategie nicht bei jedem sofort und unmittelbar Erfolge zeigen wird. So schnelllebig die Hochzeitsbranche ist, so ist die Hochzeitssaison doch immer über 12 Monate verteilt. Gerade bei saisonalem Diestleistergeschäft in der Hochzeitsbranche muss man eine neue Strategie konsequent über mindestens eine Saison durchziehen.

Erstens muss es nicht nur bei den immer wieder neu in die Branche hineinkommenden Brautpaaren ankommen, sondern die eigene neue Strategie muss sich auch bei den Branchenkollegen herumsprechen. Und das dauert länger, als man denkt. Und das muss man auch manchmal lauter bekannt geben, als man eigentlich möchte.

Außerdem: Halbjährlich oder jährlich die eigene Strategie zu ändern  – oder im schlimmsten Fall nach Blick von außen gar keine Strategie zu haben – macht Dich zudem als Dienstleister schnell in der Branche und bei Brautpaaren unglaubwürdig.

Zweifel und Ängste reduzieren

Und hey, nein, es gilt nicht, nach vier Wochen mit einer neuen Strategie gleich den Kopf in den Sand zu stecken!

Wir empfehlen Dir vielmehr:

– Im akuten Fall von Zweifel hole tief Luft, trete aus Deinem Gedankenkarrussel einen Schritt heraus. Dann blicke noch einmal ganz sachlich und objektiv auf Deine zurückliegenden Entscheidungen. Erinnere Dich daran, aus welchen Gründen Du Dich für die neue Strategie entschieden hast.

– Bei finanziellen Ängsten oder der Angst mit der neuen Strategie zu scheitern, blicke vertrauensvoll auf Deine geplanten Maßnahmen. Wenn Du in der aktiven Umsetzung Deiner Strategie-Maßnahmen bist, weißt Du, was Du in absehbarer Zeit erreichen wirst.

– Suche Dir einen vertrauensvollen Branchenkollegen oder kompetenten Ansprechpartner/Coach, den Du in Deine Pläne involvierst und der Dich über einen längeren Zeitraum begleitet. Besprich regelmäßig den aktuellen Fortschritt, äußere offen Deine Zweifel und lasse Dich vor allem immer wieder bestärken, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Strategie regelmäßig überprüfen

Natürlich hört an dieser Stelle die Arbeit mit Deiner neuen Strategie nicht auf. Wir möchten Dir hier abschließend im Artikel aber noch eine wichtigen Tipp mit auf den Weg geben:

Baue Dir selbst in regelmäßigen Zeitabständen Termine in den Kalender, zu denen Du Deine Strategie und Maßnahmen überprüfst.

Wenn Du mehr zum Thema Startegie erfahren möchtest, hinterlasse uns doch hier oder via Social Media einen Kommentar – dann planen wir gerne weitere Artikel zu diesem Thema!

Pic: Brooke Lark.

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Kalkuliere Dein Marketingbudget richtig

Eine der wichtigsten Tendenzen im deutschsprachigen Hochzeitsmarkt in den vergangenen Jahren: die Menge der Hochzeitsdienstleister nimmt zu! Der lukrative Markt lockt immer mehr neue und kreative Talente an. In den unterschiedlichen Disziplinen wird es mehr oder weniger dicht. Was dies zur Folge hat: Die eigene Sichtbarkeit bei potentiellen Kunden nimmt rapide ab!

War man vor drei Jahren beispielsweise noch einer von fünf bekannten Dienstleistern am lokalen Markt, muss man sich heute mit einer Vielzahl von Konkurrenten messen. Klar, die wichtigste Grundlage ist dabei ein fundiertes Handwerk! Aber was tun, wenn da alle auf einem extrem hohen Niveau arbeiten? Wie unterscheidet man sich dann?

Mit PR und Marketing Kunden gewinnen

Um beim Kunden sichtbar zu werden, ist Eigen-PR über die selbstverwaltenen Kanäle wie Webseite oder Social Media-Kanäle heutzutage Pflicht – reicht aber nicht mehr alleine aus. Dank immer wechselnder Algorithmen und einer zunehmenden Masse an Postings sieht selbst ein Fan Deiner Seite oder Deines Accounts Deine Beiträge nur noch unregelmäßig oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr.

Auch PR-Infos, Reportagen, Styled Shoots und Bilder an Redaktionen von Magazinen und Blogs zu senden, reicht nicht aus: Erhalten diese doch eine solche Flut an Anfragen und redaktionellen Angeboten, so dass nicht alle berücksichtigt werden können. Um also sicherzustellen, dass man von potentiellen Kunden gesehen wird, muss man für sich werben und auf seine eigenen Angebote hinweisen.

Und auch wer ein gut funktionierendes Netzwerk aus Kollegen aufweisen kann, die einen kontinuierlich weiterempfehlen – was passiert, wenn da jemand anderes kommt und man auf einmal auch hier mit dem dichteren Wettbewerb zu kämpfen hat? Einen Plan für PR und Marketing zu haben, ist das A und O. Eine ausgewogene Mischung zwischen kostenloser PR und kostenpflichtigem Marketing muss sein.

Jahresbudget für Marketing einplanen

Was dabei aber viele Dienstleister, Designer und Shopanbieter vergessen: Für Marketingmaßnahmen benötigt man ein passendes Budget! Genau wie man für jedes Jahr die eigenen Werbekosten und Investitionen für neues Equipement kalkulieren muss, gehört ein Finanzpolster für Marketing / Werbung einfach dazu. Wer nicht selbst eine Anzeige oder ein Banner gestalten kann, muss zudem noch Kosten für Dritte hinzurechnen.

So erleben wir es oft, dass Hochzeitsdienstleister keine Rückstellungen für ihre Marketingausgaben einplanen, diese „freestyle“ aus den laufenden Geschäftseinnahmen bezahlen oder „gerade mal was über haben“. In einigen Fällen werden auch Mediadaten angefragt, obwohl von vorherein klar ist, dass man die Summen nicht aufbringen kann. Auch Mediadaten nur anzufragen, um die Chance einer redaktionellen Veröffentlichung zu erhöhen und dann gar nichts zu buchen – sorry, aber das läuft weder bei Print-Titeln noch bei Bloggern wirklich gut. Besonders wenn man bereits mehrfach redaktionell bedacht wurde.

Wir empfehlen dafür eine strukturiertere Arbeitsweise: Überlege Dir noch vor Ende der Saison, wo Du im nächsten Jahr auf jeden Fall vertreten sein willst. Onlineportal, Branchenbuch? Magazin oder Blog? Hochzeitsmessen? Facebook-Werbung, Google Ads, SEO? Wo erreichst Du Deine Wunschkunden für die nächste Saison? Bringe dann in Erfahrung, mit welchen Summen Du dafür kalkulieren musst und beziehe diese Beträge in Deine Finanzkalkulation mit ein.

Trick 17: Feiere eine Marketinghochzeit

Da sich viele Kreativen aber nicht wirklich gerne mit Zahlen, Stundensätzen und Kalkulationen beschäftigen – jaja, wir kennen euch doch 😉 – gibt es für den Start in die eigene Marketingbudgetplanung einen einfachen Trick: Plane pro Saison mindestens eine „Marketinghochzeit“ ein. Oder ein „Marketingbrautkleid“. Oder eine „Marketingpapeterie“.

Bleiben wir aber beim Beispiel „Marketinghochzeit“: Die Summe, die Du mit dieser Hochzeit einnimmst, verwendest Du ausschließlich für Dein Marketingbudget. Dein Einkommen, das Du pro Jahr erzielen willst, solltest Du bereits mit den weiteren Hochzeiten erreicht haben. Klar, pro Gewerk wird diese Summe variieren – die Idee der „Marketinghochzeit“ soll Dir aber vor allem ein Gefühl für das benötigte Budget vermitteln. Und wenn Du merkst, dass Du 3-4 Hochzeiten für Dein Marketingbudget benötigst, solltest Du Deine Saison entsprechend planen.

Ein weiterer Gedanke: Vielleicht sind es auch gerade die „Brot-Hochzeiten“, also die Hochzeiten, die vielleicht nicht zu 100% Deinen Wunschkunden entsprechen, die Du als „Marketinghochzeit“ mitnehmen kannst? Sieh es einfach positiv! Denn gerade wenn keine Bilder dabei herauskommen, die Du für Deine PR verwenden möchtest, so ist es doch ein Einkommen, was Dir als Marketingbudget sehr viel weiterhilft.

Zu diesem Thema findest Du in unserem Portfolio für 2018 zwei Angebote:

Pinar bietet als gelernte Kauffrau einen Workshop zum Thema „Finanz-Bootcamp für Kreative“ an, in dem ihr gemeinsam eine solide Finanzbasis für Dein Business erstellt, mögliche Probleme identifiziert und Lösungen für die Finanzplanung findet.

Susanne steht Dir als Kommunikationsberaterin mit langjähriger Agenturerfahrung im Rahmen des Online-Workshops „Marketingpositionierung“ zur Verfügung, um die passenden PR- und Marketingmaßnahmen für Dich und die Saison 2018 zu definieren.

Wir helfen Dir gerne weiter – sprich uns gerne an!

Die Basis für ein erfolgreiches Business

8 Tipps: Deine Basis für ein erfolgreiches Business

Wir werden oft gefragt, ob es Regeln gibt, die unerlässlich für ein gut laufendes Business sind. Es gibt viele Faktoren und Maßnahmen, die für den Erfolg eines Unternehmens wichtig sind, doch viel relevanter ist eine gute Basis, von der aus man sein Business führt. Diese Basis sollte gleich von Beginn an geschaffen werden, damit man später nicht ins Straucheln gerät. Was das betrifft, vergleiche ich die Selbstständigkeit immer gerne mit einem Hausbau.

Es ist eine Lebensentscheidung ein Eigenheim zu bauen, Hausbesitzer zu werden und die Verantwortung für das eigene Dach über dem Kopf zu tragen. Ein Hausbau braucht Kraft und Durchhaltevermögen, kostet viel Geld und die Arbeit am Haus hört eigentlich nie auf. Ähnliches gilt für das eigene Unternehmen. Die Entscheidung bedeutet einen Wandel im Leben, man ist sein eigener Herr, hat freie Hand, aber muss immer dran bleiben und trägt die Verantwortung für den eigenen Lebensunterhalt. In beiden Fällen ist deshalb eine gute Basis das A und O und heute haben wir ein paar Tipps für euch.

1 – Finde heraus, weshalb Du ein eigenes Business starten möchtest

Niemand würde einfach ein Haus aus Lust und Laune heraus bauen, richtig? Es steckt meist ein echter Beweggrund, ein Bedürfnis dahinter, dass man diesen Schritt wagt. Ebenso ist es mit der Selbstständigkeit und daher glauben wir, dass die Basis für ein erfolgreiches Unternehmen immer bei einem selbst beginnt.

Man muss sich bewusst sein, welche Lebensziele man hat, was man will und braucht, um glücklich zu sein – und verstehen, welche Bedürfnisse dahinter stehen. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Realitätssinn und dem bewussten Umgang mit dem eigenen Leben. Dein Business muss Dich also Deinen Lebenszielen näher bringen und Deine Bedürfnisse erfüllen, damit Du Spaß daran hast.

Frage Dich also:

  • Weshalb möchtest Du Dich selbstständig machen?
  • Ist es das kreative Arbeiten?
  • Oder die Vereinbarkeit von Beruf und Kind?
  • Oder möchtest Du als Dein eigener Chef Deine Ideen verwirklichen?
  • Was soll sich durch die Selbstständigkeit für Dich ändern?
  • Was versprichst Du Dir durch diesen Schritt?
  • Was wäre die Alternative zur Selbstständigkeit?
  • Was gefällt Dir besser? Die Alternative oder die Selbständigkeit?

Es ist wichtig, dass Du Dir diese Fragen ehrlich zu beantwortest. Denn Du musst Dir klar werden, was Du im Leben erreichen willst, was wichtig für Dich ist und welche Bedürfnisse Dein Unternehmen stillen soll.

Kurzum, die Selbstständigkeit sollte nicht nur Mittel zum Zweck zur Erfüllung Deiner Wünsche sein, sondern sie sollte zu Deinem Lebensplan passen.

2 – Definiere, wie Dein Business aussehen muss, um zu Dir zu passen

Blieben wir beim Beispiel Haus: Wenn Du entschlossen bist ein Haus zu bauen, wirst Du sicher nicht gleich losrennen, um den Zement zu kaufen, richtig? Erst einmal ist es wichtig, zu wissen, wie das eigene Haus aussehen soll. Du weißt sicher schon, in welche Stilrichtung es gehen soll, aber umschauen hilft. Also, raus auf die Straße, anschauen und vergleichen – und das gilt auch für Deine Geschäftsidee!

Und auch hier solltest Du Dir wieder wichtige Fragen für Dein Business stellen:

  • Welche Geschäftsmodelle gefallen Dir?
  • Was gefällt Dir genau an diesen Businesses?
  • Wo hüpft Dein Herz besonders?
  • Was lernst Du daraus für Deine eigene Gründung?
  • Wie soll Dein Business aussehen?
  • Was braucht das Business, damit Du dort gut arbeiten kannst?
  • Soll Dein Business Platz für Wachstum, Mitarbeiter und/oder neue Geschäftsfelder  bieten?
  • Was für ein „Grundriss“ ergibt sich daraus? Gefällt er Dir oder fehlt etwas?

Du merkst schon, worauf wir hinaus wollen, oder? Nicht allein die Fassade ist wichtig. Dein Business muss zu Dir passen, nicht Du zu Deinem Business. Nur so wirst Du Dich in Deinem Business langfristig wohl fühlen.

Andere Businessmodelle  anzuschauen ist wichtig, um den Markt und Deine Mitbewerber kennenzulernen. Geht es jedoch um den Kern Deines Unternehmens, Deiner Marke, ist zuerst wichtig herasuzufinden, wie Du arbeiten willst, wer Deine Wunschkunden sein sollen und wie Dein Unternehmen aufgebaut sein muss, um dies zu erreichen.

Daher ist es wichtig, dass Du den Grundriss Deines Business selbst zeichnest und nicht 1:1 das „Haus“ eines anderen kopierst. Sonst kannst Du nie sicher sein, dass es zu Dir und Deinen Werten passt.

3 – Gründe Dein Unternehmen solide, mit Rat und Tat von Fachleuten

Würdest Du ein Haus ganz alleine und ohne fachliche Hilfe bauen, wenn Du noch nie zuvor im Leben eine Baustelle betreten hast? Wohl kaum. Und selbst wenn Du handwerklich begabt bist und schon mal beim Hausbau mitangepackt hast, ist es doch etwas anderes, alles von der Pike auf zu erbauen. Pläne zu zeichnen, das Fundament zu gießen, Stein auf Stein zu setzen, Kabel zu verlegen und und und. Jeder der schon mal ein Haus gebaut oder umgebaut hat, wird Dir sagen: Hol Dir Profis ins Boot, ohne geht es nicht!

So ist es auch mit dem Gründen und Aufbauen eines Unternehmens. Du wirst ein Gewerbe anmelden, Steuern zahlen, vielleicht sogar Mitarbeiter einstellen und vor allem Verantwortung für Deinen Lebensunterhalt tragen. Dafür braucht es einen guten Plan und ein stabiles Gebilde, aber vor allem ein solides Fundament.

Auch der schönste Plan hilft Dir nämlich nicht ohne ein Fundament, auf dem Du es verwirklichen kannst. Und auch das stärkste Gerüst wird ohne solides Fundament irgendwann Risse bekommen oder gar einstürzen. Dein Fundament sind Deine Finanzen und die müssen kalkuliert und geprüft werden.

Du musst wissen, was Du einnehmen musst, um von Deinem Business leben zu können. Was für ein Stundensatz oder welche Preispakete daraus resultieren und wie Du diese richtig kalkuliert. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich damit auseinandersetzt, bevor Du Dein Unternehmen aufbaust. Stimmen die Zahlen, dann kannst Du Deinen Plan (Deine Visionen und Ideen) umsetzen und zu einem stabilen Gebilde aus Markenkern und Außendarstellung aufbauen.

Und bei all diesen Schritten solltest Du Dir professionelle Unterstützung holen. Fachleute, die ihr Handwerk gelernt haben. Coaches wie wir, die Dich bei der Unternehmensgründung und -führung beratend begleiten und ebenso Grafiker, Programmierer, Steuerberater und viele mehr. Vielleicht gibt es die ein oder andere Sache, die Du selbst schon gut kannst, wunderbar.

Für alle anderen Bereiche, die Du nicht kennst oder gelernt hast und daher nicht so professionell durchführen kannst, ist es einfach notwendig mit Fachleuten zusammen zu arbeiten. So sparst Du nicht nur Zeit, die Du anderweitig in Dein Unternehmen einbringen kannst. Mit den Fachleuten an Deiner Seite kannst Du Dir einfach sicher sein, dass Dein Unternehmen solide aufgebaut wurde.

Oder anders gesagt: Wer ohne gutes Baumaterial und Fachleute ein Haus baut, wird bei einem Sturm zitternd in einer Ecke hocken und hoffen, dass das Haus hält und bei tagelangem Dauerregen nach Wasser in den Wänden suchen. So willst Du nicht wohnen, oder? Und schon gar nicht ein Business aufbauen!

4 – Investiere in Dich und Dein Unternehmen

Vielleicht hast Du bei dem Punkt oben ordentlich schlucken müssen. Steuern, Preiskalkulation, Profis für Logo, Webseite, Beratung für den Markteinstieg, Werbung und und und. OMG, das kostet ja alles unglaublich viel Geld! Ja, tut es.

Wenn Unternehmensgründung einfach und günstig wäre, wären wir alle selbstständig oder? Ohne Investition geht es nicht. Das Gute ist, Du bekommst etwas dafür, wenn Du die richtige Wahl triffst. Holst Du ausgebildete Profis ins Boot, die schon lange in der Branche tätig sind, dann kaufst Du nicht nur ihr fachliches Know-how, sondern auch ihre Markterfahrung ein und sparst Dir dadurch viele falsche Schritte.

Selbst wenn Du von der Planung über die Gründung bis hin zum Aufbau Deiner Marke und Deiner Webseite alles alleine schaffst, wirst Du spätestens bei der Bekanntmachung Deiner Marke investieren müssen. Das war vor einigen Jahren noch anders, doch heute tummeln sich in jeder Sparte zahlreiche Mitbewerber und so ist gutes Marketing das A und O. Dazu gehört eben auch Werbung, sei es für Facebook oder Instagram oder die Präsenz auf Blogs und Printmedien. All dies kostet Geld, doch auch hier gilt: die Investition lohnt sich, wenn sie richtig platziert ist.

Doch nicht nur in Dein Unternehmen solltest Du investieren, sondern auch in Dich. Brauchst Du mehr Know-how oder handwerkliche Kenntnisse? Dann investiere in Deine Weiterbildung. Brauchst Du neues Equipment, um weiterzukommen? Dann schaffe es Dir an. Brauchst Du Zeit, um Dich mit Deiner Zielgruppe auseinanderzusetzen, weil es irgendwie nicht passt? Dann nimm Dir die Zeit und hole Dir bei Bedarf Unterstützung. Investitionen sind ein wichtiges Ja zu Dir und Deinem Unternehmen. Deshalb scheue Dich nicht davor, sondern investiere schlau und – sehr wichtig – bilde Investitionsrücklagen, um vorbereitet zu sein.

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5 – Bleib Dir treu

„Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist grüner“ lautet ein altes Sprichwort und es könnte nicht besser passen. Wir Menschen vergleichen uns immer mit anderen und leider nie zum Guten, sondern immer mit dem Blick auf das was uns fehlt oder nicht gelingt. Das ist doch schade. Da baut man sich ein Haus, steckt viel Zeit, Schweiß und Geld hinein und anstatt sich an den eigenen Errungenschaften zu erfreuen, schaut man rüber zum Nachbarn und fängt an ihn zu beneiden. Was hat der, was ich nicht habe? Warum ist sein Rasen grüner? Seine Fassade ist viel schöner. Ich hätte auch so bauen sollen, dann wäre mein Haus schöner.

Zu vergleichen ist nicht grundsätzlich schlecht, es kommt nur auf das Wie an und was es mit Dir macht. Klar kannst Du zum Nachbarn rüberschauen, aber bedenke dabei, dass jeder unter anderen Voraussetzungen baut. Vielleicht ist sein Rasen gerade grüner, weil er Kunstrasen verlegt hat oder einen Profigärtner engagiert hat?

Besser als ein Vergleich wäre eine Unterhaltung mit dem Nachbarn, vielleicht bringt Dir der Austausch viel brauchbares Wissen und hey, er hat auch ein Haus gebaut, wer könnte Dich besser verstehen? Vergleiche also nicht, um Dich selbst zu bewerten, sondern um Dich inspirieren zu lassen, zu lernen und dadurch zu wachsen.

6 – Sei geduldig

Wo wir gerade beim grünen Rasen sind. So ein Rasen braucht seine Zeit, bis er gedeiht und im satten Grün erstrahlt. Das verlangt Pflege und auch Geduld. An Letzterem mangelt es uns gern mal im Business. Wir erleben es oft in unseren Workshops, dass die Klienten am liebsten alles und zur gleichen Zeit anpacken wollen und die Veränderung kaum erwarten können. Im schlimmsten Fall arbeitet man dann nicht akkurat an den einzelnen Schritten oder neigt zu Übersprunghandlungen. Beides ist nicht gut für Dein Business. Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht. So einfach ist das. Alles braucht seine Zeit und wenn Du Deinen Boden gut vorbereitet hast, ihn pflegst und geduldig bist, dann wird der Rasen schon grün, keine Sorge.

7 – Bleib informiert und arbeite stetig an Deinem Business

Einmal aufgebaut und fertig eingerichtet, kannst Du es Dir in Deinem Haus bequem machen und Dich daran erfreuen. Doch vergiss nicht, die Zeit fordert bei allem ihren Tribut, die Jahreszeiten wirken auf das Haus ein und auch ein Haus altert und muss in Schuss gehalten werden. Dazu gehört regelmäßiges streichen, reparieren und auch das Warten oder Erneuern technischer Anlagen.

Alles ist im Fluss und so ist es auch bei Deinem Business. Die Hochzeitsbranche ist im stetigen Wandel, die Hochzeitspaare entwickeln sich durch gesellschaftliche Einflüsse weiter und es gibt immer wieder technische Weiterentwicklungen, auf die wir uns einstellen müssen. Es ist wichtig, sich damit auseinander zu setzen und zu prüfen, was dies alles für Deine Zielgruppe und somit Dein Business bedeutet.

Bleib interessiert, neugierig und sei offen für Neues. Integriere passende Erneuerungen in Dein Business und verabschiede Dich rechtzeitig von alten Schuhen. So hältst Du Dein Business in Schuss und kannst es genießen.

8 – Genieße die Selbstständigkeit & Dein Business

Genießen. Ja. Wozu der ganze Quark, wenn er Dir nicht schmeckt? Richtig? Ja, das eigene Business am Laufen zu halten, ist nicht immer einfach und eine Selbstständigkeit fordert viel von einem. Aber gleichzeitig gibt es uns ganz viel.

Wenn Du Dich, wie Anfangs beschrieben, ganz bewusst darauf eingelassen hast, dann erfüllt Dein Business auch Deine Bedürfnisse und bietet Dir die Chance, Dein Leben nach Deinen eigenen Wünschen zu gestalten. Das siehst Du vielleicht nicht immer, wenn Du von einem Job zum nächsten hetzt oder wieder in Nachbars Garten schielst.

Deswegen raten wir dazu, Dir aufzuschreiben, was Dein Business Dir alles ermöglicht, was es so wertvoll für Dich macht und warum Du Dich für diesen Weg entschieden hast. Wird es mal turbulent, dann hilft diese Liste wieder klar zu sehen.

Und weißt Du, was noch wichtig ist und richtig hilft? Sich regelmäßig vor das eigene Haus zu stellen und vom ersten Stein bis zum letzten Dachziegel alles zu bewundern und Dir selbst zu sagen: „Das habe ich gebaut“. Sei stolz auf Dich und genieße den Anblick!

Du merkst schon, Dein eigenes Business aufzubauen ist tatsächlich wie der Bau eines Eigenheims. Ein großes Projekt, herausfordernd und anstrengend im Aufbau, doch gebaut für das ganze Leben. Ist es fertig, hört es nie auf, es gibt immer was zu tun.

Wie war Dein „Hausbau“? Oder planst Du gerade den Start? Oder eine „Renovierung“? Wir unterstützen Dich gern beim Aufbau und auch später mit unseren Workshops und Coachings!

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So heiratet Deutschland: Hochzeitsstudie der Kartenmacherei

Nicht nur für den eigenen Business Plan sondern auch für die regelmäßige Strategie- und Zielplanung sind relevante Daten des Hochzeitsmarktes in Deutschland unverzichtbar. Umso besser, dass die Kartenmacherei – ihres Zeichens einer der führenden Onlineanbieter für personalisierbare Hochzeits-, Geburts- und Anlasskarten mit einer tollen Familien-Erfolgsgeschichte – aktuell die umfassende Studie „So heiratet Deutschland“ zum Thema Hochzeit veröffentlicht hat.

Die Kernsaussagen könnt ihr auf der Studien-Seite übersichtlich aufbereitet nachlesen, wir möchten hier mit dem Blick durch unsere Workshop- und Coaching-Brille auf Fakten konzentrieren, die wir in so gut wie jedem Workshop besprechen: Welches Budget hat Dein Brautpaar?

90 Prozent der Paare finanzieren die Hochzeit selbst

Zum Thema Finanzierung sagt die Studie „Fast 90 Prozent der Paare finanzieren ihren großen Tag aus eigener Tasche“. 63 Prozent finanzieren die Hochzeit ohne familiäre oder anderweitige Unterstützung. Nur ein kleiner Teil der Befragten (rund 3 Prozent) nimmt für die Hochzeit einen Kredit auf.

Zwischen 10.000 bis 15.000 Euro werden für eine Hochzeit ausgegeben

In unseren Workshops hören wir immer den Wunsch zukünftig mehr mit der „Charlotte-Braut“ zu arbeiten. Unser Stereotyp für eine klassische „Luxus-Braut“ bringt dabei ein Hochzeitsbudget von mehreren Zehntausenden Euro mit für ihre Hochzeitsplanung. Jedoch: Es ist ein sehr überschaubarer Anteil an Bräuten, der tatsächlich so viel Budget ausgeben wird!

Dies zeigt auch die Studie: Nur ca. drei Prozent der Paare investieren über 25.000 Euro in ihren großen Tag. Der Großteil der Befragten mit knapp 30 Prozent gibt zwischen 10.000 bis 15.000 Euro für die Hochzeit aus. Knapp ein Viertel der Paare investiert 6.000 bis 10.000 Euro in die Hochzeit. Immerhin 23 Prozent der Befragten kommen auch mit einem Budget unter 6.000 Euro zurecht.

Die Altersgruppe entscheidet zudem über die Höhe des Hochzeitsbudgets

Die Bereitschaft, viel für eine Hochzeit auszugeben unterscheidet sich je nach Altersgruppe: Bis zu einem Alter von 35 Jahren gibt ein Großteil der Paare 10.000 bis 15.000 Euro für den großen Tag aus, wohingegen über 35-Jährige eher 6.000 bis 10.000 Euro investieren. Paare über 50 sind tendenziell nur bereit 4.000 bis 6.000 Euro auszugeben. Also sinkt mit steigendem Alter das Hochzeitsbudget.

Die Berliner heiraten eher günstig

Was wir auch aus unseren Workshop-Erfahrungen und Gesprächen mit Berliner Hochzeitsdienstleistern bestätigen können: Das Hochzeitsbudget in Berlin liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt. So gibt der Großteil der Befragten Berliner (36 Prozent) 6.000-10.000 Euro für die Hochzeit aus. Damit liegen die Hauptstädter unter dem Durchschnitt, ebenso wie Brautpaare aus Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Deutschland feiert man mit 50 bis 75 Gästen

Einer der wichtigsten Faktoren für die Höhe des Budgets: die Gästeanzahl! Eine große Mehrheit lädt laut Studie zwischen 50 und 100 Gäste zur Hochzeit ein (48 Prozent). Hochzeiten mit bis zu 25 Personen feiern 10% der Befragten. Sehr große Feiern mit bis zu 250 Personen feierten nur fünf Prozent der Befragten.

Blicken wir hier aber auch noch auf andere Themen, die innerhalb der Hochzeitsbranche stark diskutiert werden:

Im Kommen: Trauungen durch einen freien Redner

Für eine rechtskräftige Trauung im Standesamt entschieden sich 95% der Befragten. Dabei ließen sich nur 47% der Paare kirchlich trauen – hier liegen die süddeutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg vorn und über dem Durchschnitt. 7% entschieden sich für einen freien Redner. Wobei laut Studie in Berlin die freien Redner besonders gefragt sind (13%).

Das Restaurant ist die beliebteste Hochzeitslocation

40 Prozent der Befrgaten haben an, in einem Restaurant oder Gasthaus gefeiert zu haben. Mit 14% liegen die Hotels noch vor der Feier auf einem Bauernhof/Scheune (7%), Gutshof (7%) und Schloss (7%). Im Garten/Zuhause feierten 5% ihre Hochzeit.

Klassisch-eleganter Hochzeitsstil liegt vor Trends

21 Prozent der Befragten wählten eine klassisch-elegante Hochzeit, 12 Prozent orienitierten sich an ihrer Lieblingsfarbe, 10% wählten den Vintage-Trend für sich aus. Nur 1% aller Befragten feierte eine Mottohochzeit – hierbei liegen die Themen „Great Gatsby“ und „Nerdhochzeit“ auf Platz 1 und 2.

Und – eine der Fragen, die sich ein Hochzeitsdienstleister immer stellen sollte: Welcher Social Media Kanal ist richtig und wichtig für mich?

Pinterest ist die wichtigste Inspirationsquelle für Deko

Alle Hochzeitsplaner, Wedding Stylisten, Verleih-Anbieter und Dekorateure sollten unbedingt ihre Pinterest-Profile auf Vordermann bringen! Inspirationsquelle Nummer 1 in Sachen Hochzeitsdekoration ist nämlich mit Abstand der Social Media Kanal Pinterest (38%)! Erst danach folgen Hochzeitsmagazin/-bücher (31%) und die gewählte Hochzeitslocation (30%). Jeder Vierte lässt sich darüber hinaus von Hochzeitsblogs inspirieren (25%).

Spannend, oder? Noch zahlreiche weitere Themen findet ihr in der vollständigen Studienergebnisse unter: www.kartenmacherei.de/hochzeitsstudie.

In einer Umfrage befragte kartenmacherei.de im März 2017 insgesamt 1.582 Studienteilnehmer aus den deutschen Bundesländern, die innerhalb der letzten zwölf Monate geheiratet haben, zu ihrer Hochzeit. Dabei beantworteten 1.366 Frauen und 216 Männer 30 Fragen zum Thema Partnerschaft, Hochzeitsvorbereitungen sowie zum großen Tag selbst.

Bild: Özlem Yavuz

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Fürchtest Du Dich vor einer neuen Herausforderung?

In einem kreativen Business wie der Hochzeitsbranche gleicht kaum ein Jahr dem anderen. Das Hochzeitsbusiness ist sehr dynamisch, wir sind immer wieder mit Erneuerungen konfrontiert, lernen ständig dazu und vor allem stehen wir immer wieder vor Herausforderungen.

Ganz oft merken wir erst mitten im Geschehen, dass uns eine Situation, ein Kunde oder ein Projekt herausfordert. Schwierige Kunden, plötzliche Änderungen oder auch Überraschungen, die während einer Hochzeitsplanung bzw. am Hochzeitstag aufploppen, wer kennt das nicht? Da heißt es dann Augen zu und durch!  Hinterher atmen wir tief durch und sind einfach froh, es geschafft zu haben.

Es gibt aber auch oft genug Fälle, bei denen wir die Herausforderung schon im Vorfeld stark spüren. Das können Wendepunkte im Privatleben sein, eine wichtige Entscheidung für das Business oder auch einfach nur ein neues Projekt, dass man angenommen hat.

Bleiben wir mal beim Projekt. Ein neuer Auftrag, ein Projekt, welches man so bisher nicht gemacht hat. Das ist spannend und man hat Bock, doch dann passiert etwas, das vielen von uns bekannt sein dürfte: Wir bekommen so ein mulmiges Gefühl. Entweder bevor man überhaupt den ersten Schritt gewagt hat oder nach den ersten Gehversuchen, bei denen man sich aber nicht ganz wohl fühlt. Vielleicht druckst man rum und schiebt erst mal das Projekt ein paar Tage vor sich hin, aber irgendwann wird aus dem mulmigen Gefühl Stress und Druck.

Kommt Dir das bekannt vor? Hast Du ein neues Projekt angenommen und spürst nun Stress und Druck? Machst Du Dir tausend Gedanken und weißt nicht, wie Du es angehen sollst? Oder viel wichtiger, wie Du aus der Gedankenspirale rauskommst und vermeidest den Kopf in den Sand zu stecken?

In solchen Situationen gibt es drei wichtige Dinge, die Du tun solltest: anhalten, hinschauen und aushalten.

Statt das Gedankenkarussel weiter zu drehen, halte es an und schau hin, reflektiere: Was hast Du da so für Überlegungen im Kopf? Wovor fürchtest Du Dich und wie real sind Deine Befürchtungen? Sei ehrlich zu Dir selbst, halte es aus, die schwierige Situation zu betrachten und akzeptiere, dass auch Du nur ein Mensch bist, dem manche Herausforderungen schwer fallen.

Wichtig ist, dass Du bei der Betrachtung der Situation urteilsfrei herangehst. Leichter gesagt als getan, denkst Du? Stimmt nicht. Hier können wir Dir eine Sichtweise an die Hand geben, die aus dem Systemischen Coaching stammt. Simpel ausgedrückt: Die Gedanken, die Du in das Karussel setzt, sind der Ausdruck von Gefühlen. Gefühle wiederum sind der Ausdruck von erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnissen. Und Bedürfnisse, tja, die sind die elemantar wichtigen Eckpfeiler für unser tägliches Lebensgefühl. Bei erfüllten Bedürfnissen sind wir happy und bei nicht erfüllten Bedürfnissen fühlen wir uns über kurz oder lang nicht mehr so happy.

Das Gute ist: Sobald Du weißt, welches Bedürfnis nicht erfüllt ist, kannst Du nach Lösungen suchen und musst Dich nicht mehr im Kreis drehen.

Wenn Du also Dein Gedankenkarussel anhältst und überprüfst, welche Bedürfnisse hinter den Gedanken stehen, gelingt Dir eine nüchterne Betrachtung der Herausforderung und vor allem der Gang in Richtung Lösung. Wollen wir es mal ausprobieren?

Schau Dir die Gedanken an. Was sagen sie?

Hast Du Zweifelst daran, dass Du die Aufgabe meistern wirst? Das wäre das Bedürfnis nach Sicherheit. Die Gewissheit, dass Du es kannst, auch wenn Dir noch etwas Know-how oder Durchblick fehlt. Die Lösung wäre, herauszufinden, was Du brauchst, um die Sicherheit zu erlangen? Wissen? Dann eigne Dir das Know-how an, frage Kollegen oder hole Dir Support.

Besitzt Du das Know-how, hast aber einfach Angst zu scheitern? Hier spielen Bedürnisse wie Erfolg, Erfüllung und wieder Sicherheit eine Rolle. In diesem Fall hilft es oft, die Herangehensweise an das Projekt zu ändern. Dafür ist es wichtig, sich klar zu machen, dass Angst nur ein „Was-kann-passieren-Bild“ ist, das wir uns im Kopf malen. Sie ist nicht Realität und doch blockiert sie uns, weil wir immer nur auf das selbsterdachte Bild schauen.

Versuche der Aufgabe mit Neugierde statt mit Angst zu begegnen. Neugierde öffnet den Blick und löst die Spannung im Kopf. Frag Dich, was könntest Du alles aus diesem Projekt lernen? Welche neuen Ideen könnten daraus entstehen? Nimm etwas Humor zur Neugierde und frage Dich, wie würde Dein Idol dieses Projekt angehen. Wie heißt es so schön? „What would Beyonce do?“ 😉

Oder ist eine Deiner Befürchtungen die Angst, wie andere über Deine Arbeit urteilen werden? Das wäre das Bedürfnis nach Anerkennung. Akzeptiere, dass Du es nie allen Recht machen kannst und wechsle Deine Perspektive. Fokussiere Dich darauf, wie DU Dein Arbeitsergebnis als gut und erfolgreich definieren würdest. Wie musst Du das Projekt abgeben, um mit Deiner Leistung zufrieden zu sein? Und viel wichtiger: Was braucht Dein Kunde von Dir, damit der Auftrag erfolgreich abgeschlossen wird? Liste auf, was wirklich für Dich und den Kunden zählt und schon wird die Meinung Dritter irrelevant.

Ist einer Deiner Gedanken, dass Du zeitlich nicht alles unter einen Hut bekommst? Das wäre unter anderem das Bedürfnis nach Freiheit bzw. freier Zeiteinteilung. Hier musst Du realistisch bleiben. Sei ehrlich zu Dir und frage Dich, was Du in der verfügbaren Zeit wirklich schaffen kannst. Hast Du einen utopischen Abgabetermin angegeben? Dann korrigiere ihn. Besteht diese Möglichkeit nicht, dann prüfe, wie Du Dir anderweitig Zeit verschaffen kannst (andere Projekte schieben, Aufgaben deligieren) oder Deine Kapazitäten erhöhen kannst (Hilfe holen).

Ja, Zeitdruck ist schwer auszuhalten, aber auch hier gibt es Lösungen. Man muss nur akzeptieren, dass für eine vorübergehende Zeit ordentlich ackern angesagt ist. Und man darf sich vor allem nicht scheuen, die Lösungen umzusetzen – auch wenn es bedeutet, dass man tatsächlich mal um Hilfe bitten muss oder kurzerhand zuhause die Aufgaben umverteilen muss.

Zu guter Letzt noch eine ganz wichtige Sache! Bei aller Betrachtung des Gedankenkarussels und was dahinter steckt, ist dies wichtig: Rufe Dir immer wieder in Erinnerung, dass Du Dich für diesen Weg, diesen Auftrag entschieden hast. Du bist also kein Opfer Deines Karussels, sondern der Erfinder. Und Erfinder können ihr Werk immer verändern 😉

Wir hoffen dieser Ausflug in die systemische Betrachtung einer Herausforderung hilft Dir bei Deiner nächsten großen Herausforderung. Und solltest Du bei der Betrachtung Unterstützung benötigen, helfen wir Dir gerne auch persönlich dabei!

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Vertraue Deiner inneren Stärke.

Ein ehemaliger Chef von mir sagte einmal ganz am Anfang meiner beruflichen Laufbahn zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, sein Credo sei „Schwächen zu schwächen, Stärken zu stärken“ – ein echter Aha-Moment. Und im ersten Schritt sicherlich ein guter Weg, um sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und sich seiner eigenen Schwächen bewusst zu werden.

Heute würde ich jedoch entgegnen, dass man die eigenen Schwächen nicht noch weiter schwächen, sondern sie akzeptieren sollte. Dass man sich ihrer nicht gänzlich verweigern darf, sondern Lösungswege suchen muss. Dass man sie aushalten und sie dann zum Positiven ändern kann. Vielleicht denkst Du Dir gerade „Puh, da muss ich aber ganz schön stark sein“ und ja, das ist völlig richtig.

Schwächen, Veränderungen und herausfordernden Situationen mit innerer Stärke zu begegnen, ist wichtig und hey, das kann man lernen! Expertin Prof. Dr. Jutta Heller nennt in ihrem Buch „Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke“ (Amazon-Affiliate-Link) Akzeptanz als ersten Schritt von insgesamt sieben Punkten:

„Akzeptanz: Nehmen Sie an, was geschieht. Es ist, wie es ist.

Optimismus: Vertrauen Sie darauf, dass es besser wird.

Selbstwirksamkeit: Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse. Entscheiden Sie sich und gehen Sie Ihren Weg.

Verantwortung: Verlassen Sie die Opferrolle. Übernehmen Sie Verantwortung und respektieren Sie Ihre (Leistungs-)Grenzen.

Netzwerkorientierung: Trauen Sie sich, andere um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen.

Lösungsorientierung: Gehen Sie die Dinge an, werden Sie aktiv. Entdecken Sie die Wünsche für Ihr Leben.

Zukunftsorientierung: Planen Sie Ihr Leben, sorgen Sie für die Realisierung Ihrer Pläne.“

Wir finden, dass sich diese sieben Punkte wunderbar auf das eigene Hochzeitsbusiness übertragen lassen:

Sich beispielsweise jeden Monat  darüber zu beklagen, dass man einfach nicht gut in der Buchhaltung ist, bringt einen nicht voran. Versuche es positiv zu formulieren: „Dank meiner Buchhaltung habe ich einen guten Überblick über meine Ausgaben und Einnahmen. Mit Rechnungen verdiene ich das Geld, mit dem ich mein kreatives Leben gestalten kann.“ Oder suche Dir gleich einen Steuerberater, der Dir Arbeit abnimmt.

Sich stets darüber zu beklagen, wie die Anderen das immer nur alles schaffen mit der Selbständigkeit, Familie und Haushalt, ist ebenfalls nicht förderlich – jeder hat ganz individuelle Grenzen, die sich nicht vergleichen lassen. Nimm an, dass jeder Selbständige in der Hochzeitsbranche ein ganz individuelles Business-Modell lebt und dass jeder Mensch sich anderes verhält.

Die Hochzeitsbranche ist wahnsinnig dynamisch und stes im Wandel. Neue Anbieter und Trends kommen und gehen, Brauttypen und Zielgruppen ändern sich gefühlt im Jahresrythmus. Sich gegen diesen Prozess zu stemmen, hilft nicht.

Sich im dunklen Kämmerlein zu verziehen und zu jammern, dass alle an einem vorbeiziehen und man diese Bräute einfach nicht mehr versteht – nein, gib Dir einen Ruck und suche Dir Rat und Hilfe von Profis. Vertraue dabei auf Experten. Meide Besserwisser, Nörgler und andere Dienstleister, die möglicherweise „im selben Boot“ sitzen. Denn dann drehst Du Dich nur im Problemkreis und findest keine Lösung.

Werde aktiv. Geh raus. Mache auf Dich aufmerksam. Knüpfe neue Kontakte – gerade Newcomer haben oft einen frischen Blick auf die bekannten Dinge, der auch Dir helfen kann. Nichts ist in dieser Branche so wichtig wie ein gut funktionierendes Netzwerk. Setzte Dir neue Ziele, schmiede Pläne und realisiere sie!

 

Wenn euch das Thema interessiert, empfehlen wir euch neben „Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke“ (Amazon-Affiliate-Link) auch Jutta Hellers zweites Buch „Das wirft mich nicht um“ (Amazon-Affiliate-Link) zu diesem Thema: Am Vorbild des Kängurus erklärt sie bildlich, wie man in schwierigen Situationen die Balance und immer einen Weg findet, um handlungsfähig zu bleiben. Je nach Anforderung hüpft das niedliche Känguru mit kleinen oder großen Sprüngen auf sein Ziel zu.

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Du musst mobil denken.

In digitalen Zeiten ändern sich technische Anforderungen und Standards rasend schnell – was gestern noch gut und richtig war, kann morgen schon bereits veraltet sein. Als kreativer Hochzeitsdienstleister gilt es also, nicht nur künstlerisch zu denken sondern auch besonders mobil im Kopf zu sein.

Sich nicht gegen neue Apps, Trends und Technologien zu versperren – sei es auch noch so schwer – sondern diese zumindest auszuprobieren, für sein eigenes Business abzuwägen, ob es sinnvoll ist, und sie anzunehmen. Wenn man merkt, dass ein Trend stark von anderen angenommen wird, diesen genau zu analysieren und für sich zu gestalten.

Einer der wichtigsten Trends, die seit Jahren die digitale Landschaft prägen, ist die mobile Internetnutzung. So beschreibt der BVDW in seiner 2016 veröffentlichten Studie „Digitale Medienutzung in der DACH-Region 2016″: „Rund 70 Prozent der Nutzer im DACH-Raum gehen mit ihrem Smartphone online.“ (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz)

Mobil denken

Was bedeutet dies nun für Hochzeitsdienstleister? Ganz einfach: Die eigene Webseite muss für Internetnutzer, die mobil auf ihrem Smartphone surfen, gut lesbar und navigierbar sein.

Und denkt dabei einen Schritt weiter: Wird der Dreizeiler auf der Webseite in Desktop-Ansicht vielleicht auf dem Smartphone zur ellenlangen Textwüste? Wenn wir aus der eigenen Erfahrung heraus einem mobilen Internetnutzer unterstellen, dass es einfach schnell gehen muss mit dem Smartphone, dann müssen in der mobilen Seitenansicht auch alle relevanten Infos schnell zu finden sein.

Sind Bildcollagen für eine mobile Ansicht sinnvoll? Was wirkt auf dem Smartphone besser – Hoch- oder Querformat-Bilder Deiner Referenzen? Funktioniert Dein Kontaktformular auch über iPhone, Samsung und Co.? Mache am besten gleich einmal einen kurzen Check!

Mobil arbeiten

Mobil zu arbeiten bedeutet für uns nicht nur, dass man als kreativer Selbständiger – meistens – flexibel bei der Wahl seines Arbeitsplatzes ist und sich nach der Hochzeitslocation seiner Brautpaare richtet. Sondern auch dass man auch mobil überall auf seine eigenen Daten zurückgreifen kann.

Diese in einer Cloud zu speichern, auf die man vom Büro-Rechner, dem iPad zuhause und dem Smartphone von unterwegs schnell zugreifen kann. Klar, Datenschutz ist hierzulande ein großes Thema, aber inzwischen finden sich diverse internationale Anbieter und nationale Angebote, die sich zur eigenen Datenverwaltung nutzen lassen. Mache Dich über Verschlüsselungs- und Passwortschutz schlau.

Ein Vorteil, seine Daten in der Cloud oder einem externen Server abzuspeichern: 1) Du musst Dir keine Gedanken machen, falls Deine Festplatte oder der Rechner kaputt gehen – die Daten sind noch alle da. 2) Sollten Dir Laptop oder PC gestohlen werden, sind auch Deine Daten noch verfügbar. 3) Auf Services wie iCloud oder Dropbox kannst Du bequem mobil zugreifen und jederzeit schnell in Deine Ordner und Dateien schauen, diese herunterladen, versenden oder ggf. auch bearbeiten. Egal, wo Du gerade bist.

Das Smartphone nimmt eine immer wichtigere Rolle im ortsunabhängigen und selbständigen Arbeiten ein. Um nur einige Apps zu nennen, die wir mobil und unterwegs verwenden: Evernote Scannable ermöglicht das schnelle Einscannen von Dokumenten. Mit einem Klick kann man diese via Fotoalbum oder Evernote App abspeichern und versenden. Super praktisch! Oder unsere Liebling-Kalender-ToDo-Listen-App teux deux, mit der man digital ToDo-Listen abhaken kann und gleichzeitig einen kalendarischen Überblick hat.

Mobile Aufmerksamkeit

Doch noch einmal zurück zu den Kunden: ihre „mobile Aufmerksamkeit“ wird immer kürzer. 15 Sekunden lang ist eine einzelne Instagram-Story-Sequenz! Mit einem Wisch ist man weg. Im Feed von Instagram und Facebook ist es ähnlich – wird man angezeigt, ist der eigenen Inhalt in Sekunden weggescrollt.

Die richtige Mischung muss es sein aus spannenden Inhalten und hochwertigem visuellen Content. Oder auch nicht? Reicht der Blick ins Leben, ungestellt und einfach „dahergelabert“?

Das kommt ganz auf Deine Zielgruppe an und welches Ziel Du mit Deinen Social Media-Aktivitäten verfolgst. Sprichst Du junge, hippe Instabräute an oder sorgt Dein Insta-Kanal für Bekanntheit in der Branche? Zwei ganz verschiedene Ziele, zwei ganz verschiedene Herangehensweisen.

Wenn Du Klarheit über Deine Zielsetzung für die zweiten Jahreshälfte und 2018 haben willst, dann sprich uns gerne an. In unseren Online-Workshops helfen wir Dir zu diesem Thema weiter.

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Tool-Tipp: Mit Linktree mehrere Links im Instagram-Profil teilen

In der Hochzeitsbranche arbeiten viele Selbständige mit einer sogenannten „Slash Career“. Was so viel heißt, dass eine Person mehreren Jobs nachgeht. So kombinieren einige Kreative ganzjährig zwei „Hochzeitsjobs“ miteinander, beispielsweise Fotografie und Papeterie, Kalligrafie und Branding, Hochzeitsplanung und freie Rede. Oder man hat zwei unterschiedliche Schwerpunkt wie Hochzeits- und Babyfotografie. Oder man arbeitet im Sommer als Hochzeitsfotografin und bietet im Winter Workshops an. Oder jemand entscheidet sich in der Off-Season für einen ganz anderen Job.

Slash Careers“ können so vielfältig wie das Leben eben sein. Für jeden gibt es dabei den eigenen, richtigen Weg. Und klar ist: In der Hochzeitsbranche bringen viele Dienstleister ein wunderbar umfassendes Portfolio mit, das all ihre Stärken miteinander vereint.

Wichtig dabei ist, dies auf der eigenen Webseite möglicht klar und plausibel zu kommunizieren und zu visualisieren. Was dort gut funktioniert, stellt viele im Social Media-Bereich jedoch vor Herausforderungen. Besonders die branchenrelevante App Instagram lässt im eigenen Profil nur einen klickbaren Link zu.

Wie teilt man mehrere Links zu Angeboten im Instagram-Profil?

Unser Tipp: Linktree! Mit diesem kostenlosen Service könnt ihr einen klickbaren Linktree-Link in euer Profil einbauen, der dann zu einer Art Zwischenseite führt, auf der ihr mehrere ausgehende Links darstellen könnt.

Mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Ich bin ja auch ein Paradebeispiel einer Slash Career, ha, gleich drei Standbeine! Insgesamt nutze ich drei Instagram-Profile, von denen Lieschen_de für meinen Hochzeitsblog Lieschen-heiratet.de das reichweitenstärkste Profil aufweist. Natürlich möchte ich dort auch auf meine anderen Angebote aufmerksam machen sowie alle Inhalte des Blogs ideal darstellen.

linktree_Lieschen

Meine momentane Lösung: In den 150 Zeichen, die im Profil-Text zur Verfügung stehen, finden Nutzer meine Jobs (Hochzeitsblogger, Business Coach, Autorin) und die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte (#lieschenskleinehuette, neuer Onlinekurs für Bräute) – siehe Screenshot links. Übrigens: Ich schreibe ausschließlich auf Deutsch, da sich meine Zielgruppe auch nur im deutschsprachigen Raum befindet. Das kostet mich ggf. Follower und Likes, ist aber für meine Zielgruppe passender.

Im visuellen Foto-Feed mache ich vorrangig auf die jeweils aktuelle Blog-Hochzeitsreportage aufmerksam, teile weitere Artikelbilder und zeige private Einblicke in meine „Hütte“. Gleichzeitig wollen Nutzer aber auch direkt von Instagram auf die Startseite des Blogs zugreifen, um im Archiv zu suchen oder im Planungsbereich zu recherchieren, sowie im Branchenbuch nach passenden Anbietern zu schauen oder sich für den Bride Guide-Onlinekurs anzumelden. Die Anzahl der Internetnutzer, die mobil und via Instagram auf den Blog zugreifen, hat sich im vergangenen Jahr relevant erhöht – über 50 Prozent meiner Leserinnen surfen mobil!

Bislang musste ich immer den tagesaktuellen Link im Profil anpassen. Nun kann ich mit Hilfe von Linktree mit einem Klick auf alle Angebote verweisen – siehe Screenshot rechts.

Wenn ihr euch einmal auf Linktree mit Instagram angemeldet habt, könnt ihr eure Navigation einfach verwalten. In der kostenlosen Version stehen verschiedene Farbvarianten sowie eine übersichtliche Analyse (Klicks auf Link) zur Verfügung. In der Pro-Version könnt ihr individuell Zeiten terminieren und eigenes Design einsetzen.

Hier geht’s zu Linktree – viel Spaß beim Ausprobieren!

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Unternehmerischer Erfolg - das Fundament der kreativen Selbstständigkeit

Das Fundament für Deine kreative Selbstständigkeit heißt: unternehmerischer Erfolg

In unserem Vortrag zum 3. Deutschen Hochzeitskongress haben wir die Arbeit in der Hochzeitsbranche mit einem Marathonlauf verglichen. Ja, wir sind alle Marathonläufer, denn es gehört viel dazu, sich jedes Jahr aufs Neue in diesen kreativen, schönen, aber auch anstrengenden und fordernden Lauf der Hochzeitsbranche zu stürzen. Es braucht gute Vorbereitung, Training und Ausdauer sowie den Willen jedes Jahr wieder sein Bestes zu geben, um ins Ziel zu laufen.

Doch was ist eigentlich das Ziel?

Was solltest Du erreicht haben, wenn Du über die Ziellinie läufst? Viele würden meinen, dass die hippsten Hochzeiten und natürlich glückliche Brautpaare, also coole Aufträge und zufriedene Kunden, das Ziel sind. Das stimmt jedoch nur bedingt. Wir sehen im Ziel etwas Wichtigeres stehen und das ist in unseren Augen: unternehmerischer Erfolg.

Geld ist kein Feind, sondern Freund Deiner Kreativität

Nicht etwa, weil wir denken, dass nur hohe Umsätze Erfolg bedeuten oder uns die Zufriedenheit der Brautpaare egal ist. Sondern viel mehr, weil wir folgendes wissen: Nur ein erfolgreich geführtes Unternehmen bedeutet finanzielle Absicherung und schafft damit langfristig den Freiraum für kreative Arbeit. Und das ist es doch, was wir alle wollen. Kreativität ausleben, in unserer Kunst aufgehen und mit den Brautpaaren die schönsten Feste feiern.

Besonders in kreativen Branchen tun sich Selbstständige schwer, über Geld zu sprechen und es in ihren Unternehmensalltag einzubeziehen. Allein schon das Wort „Unternehmen“, buh. Aber so ist das, wir sind alle Unternehmer, die ihren Lebensunterhalt selbst erarbeiten. Wir sind kreative Unternehmer und sich mit Geld auseinanderzusetzen macht uns nicht weniger kreativ. Im Gegenteil. Wenn Du Deine Zahlen kennst, Dir zeitlichen Freiraum für kreatives Arbeiten einkalkulierst und entsprechend Deine Preise berechnest, dann kannst Du jede Minute davon genießen. Und wir wissen ja, Unbeschwertheit hilft der Kreativität ungemein.

In unseren Workshops kommt oft diese Frage auf: Wie berechnet man überhaupt, was man mindestens umsetzen muss? Und wie kalkulieret man den eigenen, persönlichen Stundensatz? Die meisten haben sich bis dahin an marktüblichen Preisen oder an Mitbewerbern orientiert. Zwar sind die Preise Deiner Mitbewerber nicht unwichtig, aber die Berechnungsgrundlage für Deinen Stundensatz ist Dein eigener tatsächlicher Bedarf. Dazu gehören nicht nur die privaten Kosten und Krankenversicherung, sondern auch unternehmerische Kosten wie Steuern und Rücklagenbildung. Bleiben Letztere nämlich unberücksichtigt, werden sie schnell zu Problemen und führen zu Zahlungsproblemen.

Oft fürchten Hochzeitsdienstleister den rechnerischen Part, weil sie ihn für zu kompliziert halten. Doch so schwer ist es gar nicht und hat man erst Mal das Berechnungsprinzip verstanden, macht es sogar Spaß die Zahlen zu berechnen. Gut, Letzteres mag meine Meinung als gelernte Kauffrau sein :-), aber auch unsere Coachees haben Spaß, wenn wir im Workshop gemeinsam den Taschenrechner zücken. In unseren ganztägigen Workshop helfen wir nämlich mit den Berechnungen und erarbeiten bei Bedarf auch gemeinsam mit dem Dienstleister sein Preisprofil, das für seine persönliche Zielgruppe sinnvoll ist und mit dem er über die Saison hinweg realistisch kalkulieren kann. Das Ergebnis nach unserer gemeinsamen Berechnung ist immer das Gleiche: Das Gefühl von Erleichterung und Klarheit setzt ein.

Ganz einfach, weil man weiß, auf welches Ziel man zuläuft. Und man mit jedem Etappenziel – also mit jedem Auftrag – weiß, wie nah man dem Ziel schon ist. Das ist einfach ungemein beruhigend.

Wo stehen die Brautpaare bei unserem Marathonlauf?

Vielleicht fragt Ihr Euch, wenn im Ziel unternehmerischer Erfolg steht – wo stehen denn dann die Brautpaare? Sie stehen am Seitenrand und beobachten Dich, Deinen Lauf, Deine Performance. Gefällt ihnen, was sie sehen, dann begleiten sie Dich bei Deinem Marathon, laufen an der Seitenlinie mit und jubeln Dir am Ende beim Zieleinlauf zufrieden zu.

Um die Brautpaare an der Seitenlinie zu beeindrucken, ist also eine gute Performance wichtig. Wer sich aber Sorgen um die Bezahlung seiner Rechnungen machen muss, wird beim Marathonlauf sicher nicht entspannt wirken und frustrierte Läufer sind nicht besonders attraktiv.

Unternehmerischer Erfolg besteht also aus verschiedenen Komponenten, dazu gehören natürlich auch Deine zufriedenen Brautpaare, doch das Fundament für den langfristigen und tatsächlichen Erfolg – nämlich von Deiner kreativen Arbeit leben zu können – sind Deine Unternehmenszahlen.

Also, schau Dir Deine Zahlen an, arbeite mit Ihnen und stecke Dein Ziel für diese und kommende Marathonläufe ab.

Falls Du dabei Hilfe brauchst, sind wir gerne für Dich da!